Rostock. 14 Tage verbleiben den Handballern des HC Empor bis zur Fortsetzung der 2. Bundesliga. Nach den Partien gegen Pogon Stettin (28:23, 30:30) steht am Sonntag der nächste Test an. Beim 6. Jacob Cement Cup treffen die Hansestädter in der Schweriner Sport- und Kongresshalle auf Gastgeber und Liga-Konkurrent SV Post (10 Uhr) sowie den Siebenten der 1. Bundesliga TBV Lemgo (11.30 Uhr/jeweils zweimal 25 Minuten).
„Gegen die Polen gab es in der Deckung gute Ansätze, stimmte das Miteinander. Darauf wollen wir aufbauen“, sagt Trainer Norbert Henke. In Sachen solide Abwehr hat Empor (529 Gegentore in 17 Partien, im Schnitt über 31) mächtig Nachholbedarf. Kein Wunder, dass Henke das vor seinem Amtsantritt praktizierte 3:2:1-System auf das defensivere 6:0 bzw. 5:1 umgestellt hat. Auch das lässt sich aggressiv und offensiv gleichermaßen praktizieren. Michal Bruna lieferte in den Duellen mit Stettin ein Musterbeispiel, dachte mit, vor allem voraus, unterband mit rechtzeitigem Heraustreten und Festmachen seines Gegners angedachte Spielzüge.
Für das Blitzturnier in Schwerin steht nur hinter Vyron Papadopoulos ein Fragezeichen. Mit der griechischen Nationalmannschaft schlug er in der Qualifikation für die WM 2013 Zypern mit 30:27 und unterlag Bosnien-Herzegowina 29:31. Nun geht er das interne Duell mit Michael Höwt um die Linksaußen-Position im Stammsechser an.
Norbert Henke hat zum Jacob Cement Cup übrigens eine besondere Beziehung: Während seiner Tätigkeit als Trainer und Geschäftsführer bei Post hob er ihn einst aus der Taufe.
NNN – hero

13. Januar 2012
HC Empor
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