Ohne die beiden Verletzten Tom Wetzel (gestern in Hamburg operiert) und Rico Göde, der sich im Training eine Innenmenikus-Blessur und einen Kreuzbandriss (mindestens sechs Monate Pause) zuzog, fanden die Gäste nur schwer ins Spiel. Vor allem in der Abwehr wurde Göde schmerzlich vermisst. Die Keeper wurden von der Verteidigung im Stich gelassen. Zudem trafen die Niedersachsen fast mit jedem „Schuss“. Selbst eine Auszeit und ein Torwartwechsel – Felix Storbeck kam für Oliver Schröder in den HCE-Kasten (14.) – änderten nichts am Geschehen auf der Platte. Erst mit dem Wechsel von Jens Dethloff in den Innenblock wurde es etwas besser. Dennoch hieß es 9:16 zur Pause. Das war mehr als nur eine Vorentscheidung, zumal die HSG auch nach dem Wechsel nicht locker ließ. Bobby Schagen erzielte in der 40. Minute per Siebenmeter das 21:11 und stellte erstmals einen Zehn-Tore-Vorsprung her. Empor präsentierte sich in der Schlussviertelstunde zwar bissig und kam dreimal bis auf sechs Tore heran – 19:25 (51./Höwt), 20:26 (52./Meschke) und 21:27 (54./Bruna). Letzterer vergab dann aber per Strafwurf die große Chance weiter aufzuschließen (55.).
HSG Nordhorn: Buhrmester – Struck 4, Wilmsen, Lammering 1, Leenders 5, Mickal 4, Hombrink, Meyer 5, Schagen 6/5, Poll 1,Terwolbeck, de Boer 1, Wiese 5
HC Empor Rostock: Schröder, Storbeck – Bruna 7/2, Gorniak, Dethloff 2,Langhans 7, Höwt 2, Meschke 1, Gruszka, Papadopoulos 1, Sadewasser, Zemlin 2.
Siebenmeter: Nordhorn-Lingen 6/5, Rostock 5/2 (Bruna vergibt 7. und 55. sowie Gruszka 37.).
Zeitstrafen: Nordhorn 4 Minuten, Rostock 10.
Schiedsrichter: Christoph Maier/Michael Kilp (Steinbach/Oberursel).
Zuschauer: 1019
NNN – geri

4. Februar 2012
Juliane Radike 
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