Im dritten Heimspiel der Saison musste unsere junge Mannschaft die erste Heimniederlage hinnehmen. Gegen den hoch favorisierten HSV verlor man, nach starker 1. Halbzeit, am Ende mit 25:31 (14:12).

Zu Beginn der Partie wirkten beide Mannschaften noch etwas nervös bei ihren Angriffen, doch fanden beide nach den Anfangsminuten gut ins Spiel. Ohne den erkrankten Michael Höwt (Magen-Darm-Probleme) geriet man in den ersten 24 Minuten immer wieder mit ein bis zwei Toren in Rückstand, bis Ole Schramm über einen Konter den Ausgleich zum 11:11 erzielte. Zur Pause konnte man sogar einen 14:12 Führung erspielen, nachdem Julius Porath per Doppelschlag und Robin Breitenfeldt per Siebenmeter trafen.

Die Hamburger kamen besser aus der Halbzeitpause und konnten innerhalb von fünf Minuten das Spiel zur 15:16 Führung für sich drehen. „Zu Beginn der zweiten Halbzeit haben wir ein paar Zeitstrafen kassiert. Das hat uns aus der Ruhe gebracht“ begründete Ole Schramm den Führungswechsel kurz nach der Pause. Von da an ließen sich die Hamburger die Führung nicht mehr nehmen. Zwar konnte man nochmal auf 22:22 ausgleichen und hatte die Chance in Führung zu gehen, allerdings scheiterte Rostock am gegnerischen Torhüter und kassierte im Gegenzug das 22:23 (47.).

In den letzten 10 Minuten der Partie wirkten die Spieler des HSV´s wacher und erzwangen so Fehler im Angriff der noch sehr jungen Empor-Mannschaft, welches zur Folge hatte, dass Hamburg im Gegenstoß oftmals zum Torerfolg kam und so die Führung ausbauen konnte. Zum Ende hin wirkt das Ergebnis relativ hoch, spiegelt aber nicht den Spielverlauf wider. Empor-Cheftrainer Till Wiechers hatte zwei Meinungen zum Spiel seiner Mannschaft: „Ich bin enttäuscht und sauer, dass wir das Spiel nicht gewonnen haben. Zugleich bin ich aber stolz auf die kämpferische Leistung meiner Jungs!“ Das durfte er auch sein, da man gegen einen der größten Aufstiegsfavoriten über weite Teile des Spiels zu überzeugen wusste.

 

Statistik:

Empor: Mehler, Jöhnck – Goldschmidt 1, Meuser 5, Witte, Iliopulos, Schramm 3, Haasmann 1, Zboril 1, Lux 3, Breitenfeldt 5/1, j.Porath 6/2, Schultz.

Hamburg: Plaue, Plevening – Tissier 7, Weller 4, Ossenknop 5/1 Axmann, Kohnagel, Fuchs, Ehlers, Forstbauer 4, Rix, Mehrkens 7, Maciejewski, Herbst 4.

Siebenmeter: Empor 6/3, Hamburg 4/1.

Strafminuten: Empor 8, Hamburg keine.