Statt einen angestrebten Punkteausgleich in der Ostsee-Spree- Oberliga zu schaffen, rutschten die Handballjungen der Jugend B des HC Empor Rostock mit aktuell 4:8 Punkten wieder auf den siebenten Tabellenplatz ab. Ursache dafür war eine ganz und gar unnötige 24:25-Niederlage beim Tabellennachbarn Lausitzer HC Cottbus. „Lange geführt und am Ende die Punkte nicht über die Ziellinie gebracht“, ärgerte sich nicht nur Empor-Coach Tristan Staat. „Wir sind einfach ab und an nicht clever genug und nehmen uns am Ende zu viele unvorbereitete Würfe.“ Dabei sah es für die Rostocker Jungen bei einer 6:3-Führung nach zehn Minuten gar nicht nach einer Niederlage aus. Auch beim 10:7 (19.) war alles noch im grünen Bereich. Die Rostocker standen ordentlich in der Abwehr und Victor Malchow im Tor entschärfte noch zwei Siebenmeter. Aber die Endkampfgestaltung der ersten Hälfte ließ beim Empor-Nachwuchs dann doch zu wünschen übrig. Niklas Aevermann konnte einen Strafwurf nicht nutzen und die Hausherren kamen zum 10:10- Ausgleich. In der Folge spielte Rostock fast vier Minuten in Überzahl, rette sich aber nur mit einem 13:12-Vorsprung in die Pause. „In dieser Phase nutzte Cottbus die sich bietenden Chancen für Tore besser. Im direkten 6 gegen6 haben wir den Kreisläufer nicht unter Kontrolle bekommen“, kommentierte der Empor-Trainer im Nachhinein. In den zweiten 25 Spielminuten ein fast identischer Ablauf. Wieder zieht das Team von der Küste mit vier Toren bis zum 22:18 (41.) weg um dann erneut vom Siebenmeterpunkt zu scheitern und nicht zu treffen. Wieder ist Cottbus beim 23:23 (47.) dran. Empor geht nach einer Auszeit beim 24:23 (48.) letztmalig in Führung und muss dann zusehen, wie die Einheimischen in Überzahl noch zwei Tore werfen. Da nutzte am Ende auch die 12 Treffer von Niklas Aevermann nichts.

HC Empor Rostock: Victor Malchow, Moritz Witte – Alexander Schütze 1, Marvin Allwardt 3, Mika Stolz 3, Niklas Aevermann 12/6, Matti Häfner, Max Kahl, Lennard Kaschinski 1, Finnegan Wittkopp 2, Jan Schulz, Ole Brüggmann 2.