Ostsee-Spree-Oberliga

HC Empor Rostock – HSV Insel Usedom 38:21 (19:11)

 

Bissig in der Defensive und mit Tempo nach vorne

 

Von Klaus-Peter Kudruhs

 

ROSTOCK.   In der Ostsee-Spree-Oberliga der männlichen Jugend B konnte das Team des HC Empor Rostock durch den ersten Erfolg in der neuen Serie einen kleinen Sprung in der Tabelle machen. Ein deutlicher 38:21-Sieg im Landesderby über den HSV Insel Usedom brachte die Schützlinge von Trainer Tristan Staat vom zehnten auf den siebenten Platz (2:6 Punkte) in dieser Liga. „Wir haben das gegen die Insulaner sehr gut gemacht“, war der Empor-Coach nach dem Mittwoch-Match vor knapp 100 Zuschauern in der Fiete-Reder-Halle mehr als zufrieden. „Besonders ausgezeichnet hat uns die Bissigkeit in der Defensive und das hohe Tempo auf den Weg zum gegnerischen Tor. Jeder Spieler konnte seinen Beitrag leisten und dem Mannschaftserfolg seinen eigenen Stempel aufdrücken.“ Und dies sah dann so aus, dass die Nachwuchs-Handballer fast im Minutentakt einen Treffer nach dem anderen erzielten. Nur nach dem 5:2(5.) stockte der Motor der Einheimischen im Anschluss etwas. Usedom kam auf 6:7 (7.) heran, hatte dann für die ersten 25 Minuten aber auch schon das „Pulver verschossen“. Dem 12:6 (12.) folgte bis zum 20:11 zur Halbzeit fast schon die Entscheidung. Im zweiten Teil ein ähnlicher Verlauf. Bis zum 27:17 (38.) blieb der sichere zehn-Tore-Vorsprung der Rostocker bestehen. Die Hausherren drehten im Schlussteil aber noch einmal mächtig auf und enteilten auf insgesamt 17 (!) Tore. „Großes Lob für die Disziplin und den Kampfgeist aller Jungen. Endlich haben wir uns für die harte Arbeit im Training belohnt. Jetzt müssen wir natürlich auch auf dem Boden bleiben. Erst einmal haben sich die Jungs aber ein paar freie Tage verdient“, so das abschließende Trainer-Fazit nach einem sehr fairen Match mit nur einer Zeitstrafe und vier Strafwürfen. In der Oberliga ist die B-Jugend des HCE am 20. Oktober in Aktion, wenn NARVA Berlin nach Marienehe kommt.

HC Empor Rostock:  Victor Malchow, Moritz Witte – Alexander Schütze 1, Marvin Allwardt 4, Mika Stolz 7, Niklas Aevermann 5/1, Max Eichhorn 2, Matti Häfner 3, Max Kahl 4, Lennard Kaschinski 3, Juri Richter 6, Finnegan Wittkopp 2, Jan Schulz 1, Ole Brüggmann.