Rostocker Drittliga-Handballer erkämpfen 30:27 bei DHK Flensborg / Zehnter Sieg in Folge

Flensburg/Rostock. Es war die erwartet knifflige Aufgabe: Die Drittliga- Handballer des HC Empor Rostock haben am Sonnabend beim Tabellenletzten DHK Flensborg mit 30:27 (11:11) gewonnen
und damit den zehnten Sieg in Folge gefeiert. „Es war brutal schwer“, gab Till Wiechers nach den 60 Minuten vor 530 Zuschauern zu. „Für den DHK war es so etwas wie ein Endspiel. Die Mannschaft hat verbissen gekämpft“, so der Trainer. Die Gäste konnten daraus jedoch zunächst nur in der Anfangsphase Kapital schlagen. Sie legten eine 6:3-Führung vor (13.), machten sich das Leben aber anschließend selbst schwer. Technische Offensivfehler und zu frühe Abschlüsse sorgten dafür, dass das Schlusslicht nicht nur Anschluss hielt, sondern sogar ausglich (10:10/27.). „Dennoch bin ich nie unruhig geworden. Wir haben in dieser Saison schon viele kritische Phasen überstanden“, sagte Wiechers. Der Coach sollte Recht behalten. Im zweiten Abschnitt wirkte
der Tabellenführer wesentlich konzentrierter, enteilte mehrfach wieder auf drei Treffer, musste aber dennoch erneut den Anschluss hinnehmen (25:26/57.), weil die Einheimischen sich ebenfalls steigerten. Außerdem war die Partie für sie angesichts der zahlreichen Ex- Spieler der SG Flensburg-Handewitt in Rostocker Reihen ein echtes Derby. Die Hoffnung auf eine Überraschung
zerstörten schließlich Nick Witte (2), sein Bruder Leon und Michael Höwt mit den Empor- Treffern 27 bis 30. Für die Rostocker geht es am 10. März weiter. Dann empfangen sie die Bundesliga-Reserve der SG Flensburg-Handewitt, den Tabellenvorletzten (17 Uhr, Ospa-Arena).

DHK Flensborg: Wendt 1, Basenau – Künzel, de Bruin 4/1, Heinker, Jessen, Blumenberg 1, Wickert-Großmann 2, Krüger,von Eitzen Bandemer, Tölle 8/6 Zinndorf Desler4, Blockus5, Skaanig2

HC Empor Rostock: Wetzel, L. Mehler –Meuser 5, Steidtmann 3, L. Witte 2,Schütze 3, Schramm 1, D. Mehler 1,Völzke 1, N. Witte 6/5, Höwt 1, Asmussen2, Haasmann 1, Zboril, Mehrkens4/2.

Siebenmeter:DHK 7/6, Empor 9/7.
Strafminuten: DHK 6, Empor 8