Nach zuletzt drei Siegen in Folge konnte der HC Empor Rostock nicht an die guten Leistungen der letzten Spiele anknüpfen und verlor beim 1. VFL Potsdam mit 20:27 (11:12). Nach einem schleppenden Start beider Mannschaften, unterliefen den Rostockern zu viele Fehler, die die Potsdamer nutzen konnten, um das Spiel für sich zu entscheiden. Dementsprechend war auch Empor-Trainer Till Wiechers nicht zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft:“Wir haben es nicht geschafft, die Energie und die Konzentration der letzten drei Spiele mitzunehmen.“

Die Anfangsphase war vor allem durch die gute Leistung der Torhüter auf beiden Seiten geprägt. Thore Jöhnck auf Rostocker Seite und Angelo Grunz auf Potsdamer Seite konnten einige Bälle entschärfen, so dass Empor erst in der 7. Spielminute zum 1:1-Ausgleich durch Andre Meuser kam. Durch das erste Tor kam Rostock besser ins Spiel und konnte zunächst eine 4:2 Führung (12. Minute) aufbauen. Verdanken war die Führung auch Torhüter Jöhnck, der gleich zwei Siebenmeter der Potsdamer parierte.

Anstatt sich von der Rostocker Führung beeindrucken zu lassen, fand auch Potsdam besser ins Spiel und schaffte es durch schnelle Vorstöße immer wieder die Rostocker Abwehr zu überwinden. Rostock hingegen konnte die zuletzt sehr überzeugende Angriffsleistung nicht bestätigen und so lag es vor allem an Schlussmann Jöhnck, dass das Team von Till Wiechers zur Halbzeit nur einem Rückstand von einem Tor hinterher lief.

Zu Beginn der 2. Halbzeit konnte Rostock zunächst durch den angeschlagenen Linksaußen Michael Höwt ausgleichen. Was folgte war jedoch eine Schwächephase der Rostocker, die Potsdam erfolgreich nutzen konnte, um auf 19:13 (44. Minute) davon zu ziehen. Auch im restlichen Verlauf des Spiels wollte Empor nicht alles gelingen, so dass das Potsdamer Team, rund um den ehemaligen Empor-Spieler Christian Schwarz, die Führung souverän behaupten und am Ende das Spiel verdient mit 27:20 gewinnen konnte.

Statistik:

VfL Potsdam: Pellegrini, Grunz 1 – Jacques 1, Schwarz 7/3, Huntz 6, Piske 2, Boede, Spengler 3, Schmidt, Ende 1, Steinbuch 2, Winter, Weyhrauch, Schwark 4.
Empor: L. Mehler, Jöhnck – Meuser 4, Witte 1, Iliopoulos 2, Schramm 1, Völzke, Höwt 2, Prüter, Mehrkens, Lux 2, Breitenfeldt 6/1, Lehwald, J. Porath 3.
Siebenmeter: VfL 5/3, Empor 4/1.
Strafminuten: jeweils 8.