Der Torjäger hat sich im Derby eine schwere Knieverletzung zugezogen.

Rostock. Die Hiobsbotschaft ereilte Till Wiechers gestern am frühen Nachmittag. Der Trainer des Handball- Drittligisten HC Empor muss in den kommenden Wochen auf Robin Breitenfeldt verzichten. Der 20-Jährige hat sich am Mittwoch im Landesderby gegen die Mecklenburger Stiere (25:26) einen Knorpelschaden im linken Knie zugezogen. Breitenfeldt muss sich am Montag
einem Spezialisten vorstellen. Dann entscheidet sich, ob er sich einer Operation unterziehen muss. „Es kann sein, dass Robin bis Weihnachten ausfällt“, sagte Wiechers.
Für den Spieler sei die Verletzung „superbitter. Der Junge war in einer Wahnsinnsform. Er hat uns im Angriff extrem getragen“, fügte der Coach hinzu.
Breitenfeldt überzeugte in den zurückliegenden Wochen nicht nur als Vollstrecker – mit 60 Treffern ist er erfolgreichster Rostocker – sondern auch als Vorbereiter. Der Rückraumspieler hatte sich im Derby bereits nach zwölf Minuten zugezogen. Nach einer Behandlungspause kehrte er humpelnd auf das Spielfeld zurück. Er biss auf die Zähne und erzielte fünf Treffer.  Wiechers sieht den Ausfall des Torjägers als „Riesenchance für die Mannschaft. Sie kann in der mannschaftlichen Entwicklung den nächsten Schritt gehen.“ Das nächste Heimspiel bestreitet Empor am Sonntag gegen MTV Braunschweig (17 Uhr, Ospa-Arena). Mit einem Facebook-Post wandte sich die Mannschaft an ihre Fans und dankte ihnen für die tolle Unterstützung. „Wir werden am Wochenende wieder mit 100 Prozent Einsatz, Leidenschaft und Kampf spielen. Denn das sind unsere Werte, für die wir stehen!“, heißt es. Und weiter: „Bis Sonntag, wir holen uns zusammen die nächsten 2 Punkte aufs Konto!“ Auch ohne Robin Breitenfeldt