POTSDAM     Geplant war eigentlich ein kurzer sportlicher Tag bei der ersten Qualifikation für die Jugend-Bundesliga 2018/2019 in Potsdam. Doch die neuformierte männliche Jugend A des HC Empor Rostock unter dem neuen Trainer Felix Mehrkens und Jugendkoordinator Lothar Goldschmidt patzte gegen den LHC Cottbus und verlor im Duell mit dem Oberligisten über zweimal 20 Minuten mit 13:18 Toren. „Unser Team kam einfach nicht ins Spiel, war in der Abwehr nicht aggressiv genug und vergab zu viele Tormöglichkeiten, darunter auch zwei Strafwürfe“, so die erste Analyse des Jugendkoordinators. Alles lief bei den Rostockern doch noch recht verkrampft ab. Und als nach dem ersten vergebenen Siebenmeter beim 1:2 (7.) die Wurfblockade noch größer wurde, geriet der Empor-Nachwuchs bis zur Pause mit 5:9 ins Hintertreffen. Auch nach dem Wechsel konnte trotz allen kämpferischen Einsatzes dieser Rückstand nie aufgeholt werden.

So musste für die weitere Qualifikationsteilnahme alles im zweiten Match gegen die Mecklenburger Stiere Schwerin gerichtet werden. Es gelang, die Rostocker gewannen letztendlich sicher mit 18:15 und können nun für das Turnier am Sonnabend und Sonntag in Bad Schwartau planen. „Die Spielweise der Schweriner lag uns besser. Zudem hat sich unser Team gesteigert, war jetzt hellwach, aggressiver in der Abwehr und traf gegen die Stiere auch besser“, so ein zufriedener HCE-Trainer. Insgesamt wurde es ein interessanter Schlagabtausch mit dem Landesrivalen, der zunächst bei ständig wechselnder Führung keine Mannschaft im Vorteil sah. Erst nach dem 9:9 zur Halbzeit bekam Empor durch die bessere Abwehr und einen gut haltenden Jonas Christofori zwischen den Pfosten etwas die Oberhand. Nach dem 13:12 (31.) wurde dann bis zum Schlusspfiff die Führung nicht mehr aus der Hand gegeben. Auf jeden Schweriner Anschlusstreffer hatten die Rostocker am Ende immer eine Antwort und gewannen so auch verdient.

kudr

HC Empor Rostock:  Jonas Christofori, Paul Uhl, Willi Langer – Nick Meyer 2, Tom Steinberg 6/1, Ben Zimmer 4, Felix Neumann 8, Paul Rose 2, Eric Schulz, Eric Wilhelm 4, Paul Schefuß 4/1, Kilian Meier 1, Toni Schumann, Julian Schubert