In der letzten Partie dieser Saison muss sich der HC Empor in Springe mit 32:24 (16:10) geschlagen geben. Nachdem der Klassenerhalt bereits vor einigen Wochen erreicht wurden ist, ging es für beide Mannschaften um nichts mehr. Die Mannschaft von Trainer Till Wiechers musste auf einzelne Stammkräfte verzichten und so konnten einige Akteure aus der zweiten Reihe nochmal einiges an Spielzeit sammeln. „Alle Spieler haben ihren Anteil am Klassenerhalt. Daher wollte ich ihnen auch noch einmal die Chance geben, sich zu zeigen. Und sie haben ihre Sache gut gemacht“, erklärte der Rostocker Trainer Till Wiechers nach dem Spiel.

Trotz der schnellen 1:0-Führung durch Rechtsaußen Julius Porath für Rostock, wurde Springe von Anfang an seiner Favoritenrolle gerecht. Nach vier Minuten stand es 4:1 für die Handballfreunde aus Springe, die ihre Führung zur Halbzeit auf 16:10 ausbauen konnten.

In der zweiten Halbzeit fand Empor zunächst besser ins Spiel. Nach einem Treffer von Robin Breitenfeldt, der mit sieben Toren erneut bester Torschütze der Rostocker war, konnte Empor den Vorsprung von Springe sogar auf drei Tore verkürzen. Springe ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und konnte in Folge dessen einen 6:1-Lauf erspielen, der gleichzeitig zur vorzeitigen Entscheidung führte.

Enttäuscht war Empor-Trainer Till Wiechers nicht wegen der Niederlage: „Es war schon zu spüren, dass von den Jungs nach dem sicheren Klassenerhalt ein enormer Druck abgefallen ist. Von außen kann man nur schwer einschätzen, was diese extrem junge Truppe in allen Widrigkeiten zum Trotz in dieser Saison geleistet hat. Dementsprechend bin ich sehr stolz auf meine Mannschaft!“

Statistik:

Springe: Hoffmann, Wendland – Otto 6, Eichenberger 4, Borgmann 4, Bormann 1, Schüttemeyer 6, Hinz 3/1, Pietak 3, Krok, Pollex 5, Preis.

Empor: L. Mehler, Jöhnck 1- Goldschmidt 3, Meuser 2, Iliopoulos, Schramm, D. Mehler, Völzke 2, Haasmann, Mehrkens, Lux 4, Breitenfeldt 7/3, Lehwald 3, J. Porath 2.

Siebenmeter: Springe 1/1, Rostock 5/3.

Zeitstrafen: jeweils vier minuten.