Wichtige Punkte gegen den Abstieg.

Mit nur sieben Feldspielern und zwei Torhütern reiste der ersatzgeschwächte Reservekader des Bundesligisten nach Schwaan. Bereits im Pokal trafen beide Teams am selben Ort aufeinander, wobei die Schwä(ä)ne die Oberhand behielten. Dementsprechend gewarnt ging es in die Partie.
In der Kabine appellierte Coach Goldschmidt die Kräfte zu sparen und das schnelle Umschaltspiel zu nutzen, wusste doch der Gegner mit körperlicher Härte umzugehen. Dementsprechend sollten die Positionsangriffe mit entsprechender Gegenwehr ausgetragen werden.

Nach dem Einheizen der Seawolves Cheerleader begann die Partie schwungvoll. Der geschwächte Kader entpuppte sich als sehr souverän. Eine Führung, die nie wechselte wurde im ersten Durchgang Stück für Stück ausgebaut. Eine starke Teamleistung mit einer gut organisierten Abwehr ließen im ersten Abschnitt lediglich 11 Gegentore zu, wobei 17 eigenene Treffer erzielt wurden. Angetrieben vom starken Daniel Zourek und dem mitspielenden Coach, setzten sich die Hansestädter ab. Zu erwarten war das nicht, da die Voraussetzungen höchst unterschiedlich war. Schwaan konnte eine volle Bank vorweisen. Dementsprechend erleichtert und stolz wurde in der Halbzeitpause motiviert. Genauso weitermachen!
Gesagt, getan. Nein, sogar besser! Die immer leiser werdende Halle sah nun einen HC Empor, der sich förmlich in einen Rausch spielte. So waren kleine Nickeleien seitens der Gastgeber fast ignoriert und in Tore umgemünzt. Am Ende gab es nur einen verdienten Sieger namens Empor. Sie haben mit Leidenschaft und Teamgeist wichtige Punkte gegen den Abstieg gesammelt.

Attila Aszalo

Louis Massaro, Attila Aszaló -Lothar Godschmidt(4), Lasse Goldschmidt(10/2), Yannik Schulz(8), Max von Fritschen(4), Julius Porath(2/2), Martin Willführ, Daniel Zourek(6)