Handballer empfangen Flensburg-Handewitt

Rostock. Spiele gegen den Ex-Klub sind immer etwas Besonderes. Das wird auch am Sonntag so sein, wenn die Handballer des HC Empor Rostock die Bundesliga-Reserve der SG Flensburg-Handewitt (17Uhr, Ospa-Arena) empfangen. Neben Trainer Till Wiechers standen auch Janos Steidtmann, die Zwillingsbrüder Leon und Nick Witte, Philipp Asmussen und die langzeitverletzten Stefan Wilhelm und Robin Breitenfeldt einst in Diensten der Fördestädter. „Gefühlt haben wir unser halbes Leben dort gespielt“, meint Leon Witte, der seit knapp zwei Jahren für Empor spielt. Seit dem hat sich das Gesicht der SG verändert. „ Das ist ja eine reine Ausbildungsmannschaft, von daher herrscht eine hohe Fluktuation“, erklärt der Spielmacher, der mit Empor die beeindruckende Serie von zehn Siegen in Folge ausbauen möchte. Der anhaltende Erfolg sei das Ergebnis mehrerer Faktoren, meint der 23-Jährige. Der Teamgeist gehört dazu.„ Wir unterschätzen niemanden und trainieren hart – egal, ob der Gegner DHK Flensborg , Flensburg oder Hildesheim heißt. Das macht uns stark“, meint Leon Witte. Ziel der Truppe sei es, „mit Spaß Handball zu spielen. Das hat immer ganz gut geklappt.“ Für Empor könnte es ein perfekter Sonntag werden. Bereits um 16 Uhr empfangen die Mecklenburger Stiere Empors hartnäckigsten Verfolger Hildesheim – und könnten mit einem Sieg den Rostockern Schützenhilfe im Aufstiegskampf leisten. „Das ist nicht unser Ding, nach Schwerin zu gucken und zu hoffen“ , meint Leon Witte. Empor kann und will es aus eigener Kraft schaffen.