Rostock. Den 29.September 2018 wird Fabian Haasmann nicht so schnell vergessen. Sein Team, der HC Empor Rostock ,lag im Auswärtsspiel gegen die Füchse Berlin II schier aussichtslos in Rückstand(18:25).In der Schlussphase schickte Trainer Till Wiechers den Rückraumspieler aufs Feld. Der Youngster, der wenige Tage zuvor 19 geworden war, rechtfertigte das Vertrauen. Er verkürzte zum 25:26, brachte sein Team mit 27:26 in Führung und wäre fast zum Matchwinner geworden. Doch ein weiterer Wurfversuch wurde von den Berlinern geblockt. Im Gegenzug parierte Robert Wetzel einen Siebenmeter und hielt damit einen Punkt für die Empor-Handballer fest(27:27). Mit der Partie verbinde er nur „positive Erinnerungen“, sagt Haasmann. „Das war eines der besten Spiele, die ich im Männerbereich abgeliefert habe.“ Knapp fünf Monate später steht das Rückspiel an. Am Sonnabend sind die Jungfüchse in der Ospa-Arena zu Gast(Anwurf20Uhr) – und Empor grüßt immer noch von der Tabellenspitze der 3.Liga. Ein Selbstläufer werde das Spiel nicht, warnt Haasmann: „Die Füchse haben hervorragend ausgebildete Spieler und ein richtig gutes Team“, begründet der Schüler, der die 13. Klasse des Christophorus-Gymnasiums besucht. Derzeit stehen die Vorprüfungen für das Abi an. Der 1,91Meter große und 95 Kilo schwere Modellathlet gehört zu den körperlich Stärksten im Rostocker Team. Dennoch muss er zumeist mit der Reservistenrolle vorliebnehmen. Spielen wolle er immer, sagt Haasmann, aber an erster Stelle stehe der Erfolg der Mannschaft. „Ich bin noch jung und hab noch viel Zeit, um mich zu entwickeln. “ Die Heimpartie gegen die Füchse II ist eine weitere Stufe auf seiner Karriereleiter.