Ostsee-Spree-Oberliga HC Empor Rostock – SG NARVA Berlin 24:23 (9:10) Gastgeber trotz vieler Fehler noch zum Erfolg

ROSTOCK. Die Handballjungen der Jugend B des HC Empor Rostock sind mit 4:6 Punkten erst einmal dort angekommen, wo sie am Ende der Saison landen möchten. Dieser 6. Tabellenplatz würde für den Verbleib in der Ostsee-Spree-Oberliga reichen. Aber es sind noch 13 Partien zu spielen. Und mit der Leistung vom Sonntag gegen den Tabellenletzten SG NARVA Berlin wird es wohl ganz schwer mit dem Erhalt der Klasse. Die Truppe um Trainer Tristan Staat stolperte mit 24:23 Toren mal gerade so über die Ziellinie. So war der Coach auch nicht sonderlich gegeistert: „Wir hatten eine hohe Anzahl von technischen Fehlern. Viele gut herausgespielte Chancen blieben ungenutzt. Aber die Mannschaft hat mit Tempohandball und großem Kampfgeist im Spielverlauf viel wettgemacht. Der Schlüssel zum Erfolg waren wohl unsere zwei Treffer in Unterzahl.“ Der Coach lobte noch die gute Leistung von Victor Malchow im Tor, der letztendlich den Sieg festhielt. So ließen sich die Rostocker in der ersten Hälfte zu sehr in die Defensive drängen, als knappe Rückstände nicht ausgeglichen werden konnten. Nach dem 9:10 zur Pause gelang es dem Empor- Nachwuchs erst mit dem 21:19 (44.) etwas mehr Luft zwischen sich und den Berliner Gästen zu bringen. Aber nach dem 24:21 (48.) kam NARVA noch gefährlich näher, aber nicht mehr vorbei.

HC Empor Rostock: Victor Malchow, Moritz Witte – Alexander Schütze, Marvin Allwardt, Mika Stolz 8, Niklas Aevermann 5/2, Matti Häfner 4, Max Kahl 1, Lennard Kaschinski 2, Juri Richter 3, Finnegan Wittkopp 1, Jan Schulz, Ole Brüggmann.