Am Freitag spielt Empor gegen Aue, seit 1964 gibt es dieses Derby. Bis 1991 war es mit 500 km die längste Auswärtsfahrt, dann traf man erst wieder ab 2012-2017 aufeinander, mit Vorteilen für Rostock. Bei Empor haben Robert Wetzel und Marc Pechstein auch eine aktive Zeit bei Aue hinter sich, also ein Wiedersehen.

Leider ging es am Montag nur mit 200 Zuschauern in der OSPA-Arena, die Auer sprechen von einem Kulturschock für den HCE gegenüber den 2500 Zuschauern gegen Gummersbach in der Stadthalle. Leider bedeuten die neuen Bestimmungen, das am Freitag um 19:00 Uhr auf Zuschauer komplett verzichtet werden muss. Das ist bitter für Fans und Mannschaft, aber die Zeiten sind wie sie sind, die Gesundheit geht vor!

Dass es auch so funktioniert, hat die Mannschaft am Montag gegen Dormagen bewiesen, trotz der verletzungsbedingten Ausfälle. Wie die Mannschaft in dieser Phase der Saison fightet,  einige Spieler schon auf der ‚letzten Rille‘ laufen, ist eindrucksvoll und nötigt Respekt ab. So heißt es auch für Till Wiechers, klug zu rotieren, die Systeme sinnvoll nutzen und viel Regeneration in diesen Tagen zu ermöglichen.

Ein weiterer Sieg und wir können kräftig durchatmen bevor es gegen Dessau zum nächsten heißen Derby kommt. Nick Witte, erfolgreicher Außen im letzten Spiel sieht es so: „Wir haben viel Selbstvertrauen getankt. Das tut uns gut für die kommenden schweren Aufgaben. Gegen Aue wird es ein kampfbetontes Spiel geben, da müssen wir bestrebt sein, unsere Linie zu behalten, dann können wir gewinnen.“

Also heißt es morgen, Ärmel hochkrempeln und wieder Gas geben, fighten und fokussiert auf das eigene Spiel bleiben.