Der HC Empor Rostock verliert sein Auswärtsspiel bei Motor Zaporizhzhia mit 24:27

Beim ersten „Heimspiel“ der ukrainischen Vertretung von Motor Zaporizhzhia im Düsseldorfer „Castello“ verlieren die Rostocker nach einer zwischen­zeitlichen Fünf-Tore-Führung am Ende mit 24:27 (13:12). 

Die Mannschaft von Chef-Trainer Till Wiechers, die mit der A-Rosa „Sena“ angereist war, wartet damit weiter auf ein Erfolgserlebnis in der Liga. Für den ukrainischen Serienmeister und Gaststarter in der 2. Handball-Bundesliga war es dagegen der erste Erfolg im deutschen Unterhaus.

Nach einer relativ ausgeglichenen ersten Halbzeit, die mit einer knappen Empor-Führung endete, zogen die Rostocker nach dem Wechsel bis auf 21:16 davon. Doch technische Fehler und Ungenauigkeiten beim Torabschluss ließen den komfortablen Vorsprung schmelzen und brachten das Team von HC Motor Zaporizhzhia wieder zurück, so dass die Ukrainer das Spiel am Ende für sich entscheiden konnten.

„Ich weiß nicht, woran es gelegen hat, aber nach dem 21:16 haben wir komplett unsere Linie verloren“, so ein starker Empor-Torhüter Leon Mehler nach der Partie.

Bester Torschütze auf Rostocker Seite war Marc Pechstein mit sechs Treffern. Das nächste Spiel bestreitet der HC Empor in der heimischen OSPA-Arena. Gegner ist am kommenden Freitag ab 19.00 Uhr die HSG Nordhorn-Lingen.