Wie der Deutsche Handball Bund (DHB) heute mitteilte, wird aufgrund der Corona-Pandemie die Saison 2019/20 zum Stichtag 12. März 2020 abgebrochen und nach der Quotienten-Regelung gewertet. Sportliche Absteiger wird es keine geben. Meister der 3. Liga und damit Aufsteiger – vorbehaltlich der Lizenzvergabe – in die 2. Liga sind der Wilhelmshavener HV (Nord-West), der TuS Fürstenfeldbruck (Süd), der TV Großwallstadt (Mitte) und der Dessau-Roßlauer HV (Nord-Ost).

„Wir haben zwar damit gerecht, finden aber, dass es keine sportlich gerechte Entscheidung ist und wenig Fingerspitzengefühl beweist“, so Empor-Vorstandschef Tobias Woitendorf: „Es gab einen echten Zweikampf. Das mutmaßliche Entscheidungsspiel am 19. April in Dessau konnte nicht stattfinden. Wir hatten die Möglichkeit, die Meisterschaft aus eigener Kraft zu verteidigen – zumal wir das Hinspiel klar für uns entschieden haben. Auch hätte der DHB auf die Idee kommen können, statt mit 19 lieber mit 20 Teams in die neue Saison der 2. Liga zu starten.“ 

Vorstand und Geschäftsführung des HC Empor Rostock beraten noch in dieser Woche, wie der Verein mit dieser Entscheidung umgehen wird.

Auch Informationen zu bereits verkaufte Tickets für die abgesagten Spiele folgen in Kürze.