Die Universität Rostock und der HC Empor Rostock e.V. haben am 14. Oktober 2020 eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Damit finden junge Menschen, die an der Universität Rostock studieren und erfolgreich in der 3. Handball-Liga spielen möchten, ab sofort bessere Rahmenbedingungen in Rostock vor.

Der HC Empor Rostock e. V. und die Universität Rostock beabsichtigen im Bereich Studium und Sport zusammenzuarbeiten. Im Zentrum der Kooperation stehen die Förderung der Vereinbarkeit von Studium und Leistungssport. Konkret sollen Sportlerinnen und Sportler auf die Studienmöglichkeiten an der Universität Rostock aufmerksam gemacht und ermutigt werden, sich neben dem Sport durch ein Studium beruflich zu qualifizieren.

Im Gegenzug bietet die Universität Unterstützung beispielsweise durch das Angebot von studien- und berufsorientierender Beratung für Leistungssportler im Rahmen des Beratungsangebotes von Allgemeiner Studienberatung und Careers Service. Die Leiterin der Allgemeinen Studienberatung, Anja Klütsch, stellt die Chancen der Kooperation heraus: „In Zusammenarbeit mit dem HC Empor Rostock erschließen wir uns potentielle neue, leistungsfähige Studierende. Auf der Grundlage der Kooperation werden im Studium im Rahmen der prüfungsrechtlichen Möglichkeiten wohlwollend Handlungsspielräume geprüft, um Trainings- und Wettkampfzeiten mit Studium und Prüfungen flexibel zu nutzen.“

Professor Wolfgang Schareck, Rektor der Universität Rostock, freut sich, dass es der Universität mit der Kooperation gelingt, den Leistungs- und Mannschaftssport noch stärker mit der Universität zu verbinden. „Der Universität Rostock ist zudem sehr daran gelegen, individuelle Lösungen auch für Bundesliga-Sportler zu finden, damit sie bei uns Leistungssport und Universitätsstudium gut in Einklang miteinander bringen können.“

Tobias Woitendorf, Vorstandschef des HC Empor Rostock, erhofft sich ebenfalls gute Effekte aus der Kooperation mit der Universität: „Unsere Spieler sind in Rostock verwurzelt, viele von ihnen studieren hier. Eine individuelle Begleitung der Spieler ist für uns sehr wichtig. Das Training ist zeitintensiv und findet auf einem sehr hohen Niveau statt, hinzu kommen viele Heim- und Auswärtsspiele. Da kann die Kooperationsvereinbarung mit Blick auf Prüfungstermine und Zeitmanagement im Studium konkret helfen. Wir können uns gut vorstellen, dass gute Spieler und auch Jugendtrainer*innen diese Vereinbarung überzeugt und sie somit dazu beitragen kann, sich für den HC Empor und den Standort Rostock zu entscheiden.“