Der starke Auftritt des HC Empor in Aue (27:31) hat gezeigt: Die Rostocker Handballer können auch gegen die Topteams der 3. Liga mithalten. Klar sei aber auch, sagt Trainer Stephan Just: „Wenn wir unsere Dinge nicht auf die Platte kriegen, wird es immer schwer.“
Damit gibt der Coach die Richtung für das Heimspiel am Sonntag, dem 20. September, gegen die HG Hamburg-Barmbek (17 Uhr, Fiete-Reder-Halle) vor. „Wir müssen auf uns schauen und Gas geben.“
Personell könne es besser aussehen, meint Just, der zuletzt auf sechs Stammkräfte verzichten musste. Ob der eine oder andere angeschlagene Spieler ins Aufgebot zurückkehren kann, werde sich kurzfristig entscheiden, meint Just.
Die Hamburger konnten aus den bisherigen drei Partien lediglich einen Zähler verbuchen (30:30 gegen Concordia Delitzsch), verpassten aber am vergangenen Wochenende gegen MTV Braunschweig (35:37) nur knapp eine Überraschung. „Das haben sie sehr ambitioniert gemacht und Braunschweig vor Probleme gestellt“, anerkennt Just. Die HG habe Spaß daran, zu performen und Gegner zu ärgern.
Der Verein von der Elbe hat sich im Sommer mit dem bundesligaerfahrenen Kreisläufer Frederic Stüber (31) verstärkt, der vom Zweitligisten Eulen Ludwigshafen in den Norden wechselte. „Er macht die Jungs noch mal besser – nicht nur spielerisch, sondern auch von der Mentalität her“, urteilt Just, der mit seiner Mannschaft den dritten Saisonsieg anstrebt.
Eintrittskarten sind online unter hcempor.de/tickets und an der Tageskasse erhältlich.
Empor strebt gegen HG Hamburg-Barmbek dritten Saisonsieg an