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Starke Gruppe: Empor trifft auf Braunschweig, Vinnhorst und Stralsund

Derbys gegen den Stralsunder HV, Neuauflagen des Duells mit dem MTV Braunschweig und reizvolle Vergleiche mit dem Zweitliga-Absteiger TuS Vinnhorst – auf die Handballer des HC Empor Rostock warten in der kommenden Drittliga-Saison sportlich anspruchsvolle, aber auch reizvolle Aufgaben. 

Die Staffel Nord-Ost „ist eine sehr starke Gruppe“, meint Empor-Geschäftsführer Martin Murawski. Im Kampf um die ersten beiden Plätze, die zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga berechtigen, erwartet der 36 Jahre alte frühere Bundesligaprofi einen Dreikampf zwischen Braunschweig, Vinnhorst und dem HCE. Auch Teams wie Oranienburg, Altenholz und die zweite Mannschaft der Füchse Berlin „können allen das Leben schwer machen“,ist Murawski überzeugt. 

 

Der Saisonstart ist für das Wochenende 31. August/1. September geplant. Für die Topduelle gegen Braunschweig und Vinnhorst sowie das Derby gegen den Stralsunder HV erwägt der HCE Umzüge in die StadtHalle. „Das hängt vom Spielplan ab“, sagt Murawski.

 

Eine Woche vor dem Punktspielstart ist Empor im DHB-Pokal gefordert. Die Rostocker hatten sich als Tabellenzweiter der Vorsaison für den Pokal-Wettbewerb qualifiziert.

 

Staffel Nord-Ost: HC Empor Rostock, Stralsunder HV, DHK Flensborg, Füchse BerlinReinickendorf II, HC Burgenland, HSG Eider Harde, HSG OSTSEE N/G, LHC Cottbus, MTV Braunschweig, Oranienburger HC, SC DHfK Leipzig II, SC Magdeburg II, SVAnhalt Bernburg, TSV Altenholz, TSV Anderten, TuS Vinnhorst

 

A-ROSA und der HC Empor setzen Partnerschaft fort

Rostock, 10.06.2024 – Die A-ROSA Flussschiff GmbH wird den HC Empor Rostock auch in der kommenden Spielsaison 2024/2025 als Premiumpartner unterstützen und weiterhin als starker Kooperationspartner an der Seite des Vereins stehen. Dies haben die beiden Geschäftsführer Jörg Eichler (A-ROSA) und Martin Murawski (HC Empor) gemeinsam besiegelt und die seit 2019 stetig gewachsene Zusammenarbeit um ein weiteres Jahr verlängert.

 

In den vergangenen fünf Jahren konnten der HC Empor und A-ROSA etliche gemeinsame Aktionen umsetzen und haben in der erfolgreichen Partnerschaft viel erreicht. Der Höhepunkt dieser Kooperation war die Mannschaftsreise des Vereins im Jahr 2022 an Bord der A-ROSA SENA zum Auswärtsspiel in Düsseldorf. „Der HC Empor blickt genau wie wir auf eine sehr starke Saison zurück, welche leider noch nicht mit dem erhofften Aufstieg in die 2. Handball-Bundesliga gekrönt werden konnte. Für A-ROSA ist es jedoch weiterhin eine Herzensangelegenheit den Handball in der Hansestadt zu fördern und so bleiben wir selbstverständlich auch in der nächsten Saison ein Teil der Vereinsfamilie. Wir sind stolz, unseren HC Empor weiterhin zu unterstützen und freuen uns gemeinsam mit den Fans auf spannende Handballmomente in der Spielsaison 2024/2025“, kommentiert Jörg Eichler, Geschäftsführer der A-ROSA Flussschiff GmbH die Fortführung des Engagements.

 

„Der HC Empor und A-ROSA sind zwei unverkennbare Marken, welche in Rostock und in Mecklenburg-Vorpommern fest verwurzelt sind. Unsere vertrauensvolle Zusammenarbeit der letzten Jahre resultiert dabei nicht zuletzt aus den gemeinsamen Werten wie Respekt, Ehrgeiz, Teamgeist und ein verantwortungsvolles Miteinander, welche beim HC Empor und bei A-ROSA gleichermaßen gelebt werden. Hinzu kommt unser beider Engagement in der Region, für eine starke Region und für die aktive Nachwuchsförderung sowohl im Sport unseres Landes wie auch im Tourismus“, betont Martin Murawski, Geschäftsführer der Empor Handball GmbH.

 

Über A-ROSA

A-ROSA ist der führende deutsche Anbieter von Premium-Städtereisen entlang der schönsten Flüsse Europas – Donau, Douro, Rhein/Main/Mosel, Rhône/Saône und Seine. Derzeit gehören 15 Schiffe zur Flotte, die mit einem umfangreichen Service und moderner Ausstattung die Annehmlichkeiten eines Hotels mit den Vorzügen einer Kreuzfahrt verbinden. An Bord werden die Gäste im Tarif Premium alles inklusive von abwechslungsreichen Buffets, köstlichen Getränken sowie im SPA-ROSA mit Sauna,Massage- und Fitnessraum verwöhnt. Dank Liegeplätzen im Herzen der Städte sind die Wege in die Zentren von Europas Metropolen, historischen Perlen oder zu berühmten Kultur- und Natur-Highlights kurz und unvergessliche Erlebnisse garantiert. Ein Höhepunkt ist es, das einmalige Landschaftskino auf dem Sonnendeck oder dem Balkon an sich vorbeiziehen zu lassen. Für einen gelungenenUrlaub mit der ganzen Familie sorgen großzügige Kabinen, ein Kids Club, beheizbare Außenpools und die kostenlose Mitreise von Kindern bis einschließlich 15 Jahre auf Deck 1. Um die besuchten Städte und Naturlandschaften auch für zukünftige Generationen zu erhalten, legt A-ROSA einen klaren Fokus auf Nachhaltigkeit. Das E-MotionShip A-ROSA SENA gewann dank innovativer Technologien den 1. Platz des Deutschen Awards für Nachhaltigkeitsprojekte 2022 sowie den Kreuzfahrt Guide Award als „Flussschiff des Jahres 2023“. Der Unternehmenssitz der A-ROSAFlussschiff GmbH ist Rostock.

Richard Lößner verlässt den HC Empor

Eine Woche nach dem bitteren Aus in der Aufstiegsrelegation vermeldet der HC Empor Rostock einen weiteren Abgang. Richard Lößner wird den Handball-Drittligisten zum Saisonende verlassen. Der Vertrag mit dem 26 Jahre alten Rechtsaußen werde „aus sportlichen und wirtschaftlichen Gründen“ nicht verlängert, erklärte Empor-Geschäftsführer Martin Murawski. Der Verein wolle sich für die kommende Spielzeit vor allem im Rückraum breiter aufstellen, fügte der frühere Bundesliga-Profi hinzu.

Empor plant für die kommende Spielzeit auf dem rechten Flügel mit Matheus Costa Dias und Lasse Fischer.

Lößner war 2021 vom SC Magdeburg zum HCE gekommen und entwickelte sich zum Stammspieler und Publikumsliebling. In der vergangenen Saison kam der Linkshänder in 31 Partien zum Einsatz und erzielte 81 Tore. Ein Angebot, dem HCE als Führungsspieler der U 23 erhalten zu bleiben, schlug er aus.

Richard Lößner ist nach Jesper Schmidt (wechselt zum Zweitligisten HSC 2000 Coburg), Romas Aukstikalnis (TV Großwallstadt) und Jan Kominek, der dem Verein als Torwarttrainer erhalten bleibt, Empors vierter Abgang.

Der dritte Neuzugang: Empor verpflichtet Portugiesen Ricardo Silva Magalhães

Nach dem verpassten Aufstieg in die 2. Bundesliga stehen die Zeichen beim HC Empor Rostock auf Angriff. Der Handball-Traditionsklub hat den Portugiesen Ricardo Silva Magalhães verpflichtet. Der 25 Jahre alte und 1,92 Meter große Rückraumspieler kommt vom portugiesischen Erstligisten Vitória SC und unterzeichnete einen bis 30. Juni 2026 gültigen ligenunabhängigen Zweijahresvertrag.

Magalhães, der vor wenigen Wochen beim Probetraining in Rostock überzeugen konnte, freut sich auf die neue Herausforderung: „Ich bin begeistert und sehr dankbar für die Möglichkeit und das Vertrauen vom Trainer und Verein. Ich möchte schnell ein wichtiger Baustein der Mannschaft werden auf dem Weg zurück in die zweite Bundesliga“, erklärte der Neuzugang. Und weiter: „Die Arbeitsbedingungen hier sind sehr professionell. Meine Mitspieler waren extrem herzlich und die Umgebung ist großartig. Ich kann es kaum erwarten, in meine Rolle im Team hineinzuwachsen.“

Magalhães wurde in Moimenta da Beira im Norden Portugals geboren. In seiner Heimatstadt begann er im Alter von sieben Jahren mit dem Handballspielen. 2021 stieg er mit Xico Andebol in die erste portugiesische Liga auf. Der schnelle und dynamische Rechtshänder kann auf der Mitte und im linken Rückraum eingesetzt werden. Er ist stark im Eins gegen Eins und hat ein gutes Auge für den Kreisläufer.

„Ich bin zuerst ein bisschen schüchtern. Wenn ich die Menschen kenne, bin ich freundlich und hilfsbereit“, sagt Magalhães, der in der vergangenen Saison in 29 Pflichtspielen 53 Tore erzielte. „Ich bin auch sehr ruhig, wenn andere Fehler machen, so lange sie sich anstrengen und kämpfen. Nur so kann man dem Team helfen“, fügte er hinzu.

„Ricardo wird sicherlich eine gewisse Eingewöhnungszeit benötigen, ehe er das deutsche System verinnerlicht hat. Ich bin überzeugt, dass ihm das in der dritten Liga relativ schnell gelingen wird“, sagte Martin Murawski.

Ricardo Silva Magalhães ist nach Rückraumspieler Elias Gansau, der von Zweitliga-Absteiger EHV Aue kommt, und Kreisläufer Juri Richter (TSV Altenholz) der dritte Neuzugang des HC Empor für die kommende Saison. „Wir wollen uns für die kommende Saison im Rückraum breiter aufstellen“, erklärte Empor-Geschäftsführer Martin Murawski.

Verdacht bestätigt: Julius Siegler fällt mit Kreuzbandriss aus

Diese Nachricht ist für Julius Siegler und den HC Empor Rostock schmerzhaft. Bei dem 21 Jahre alten Spielmacher hat sich der Verdacht auf Kreuzbandriss bestätigt. Siegler, der sich die Verletzung am vergangenen Sonntag in der Schlussphase des Aufstiegs-Relegations-Rückspiels bei Eintracht Hildesheim (24:30) zugezogen hatte, muss sich einer Operation am linken Knie unterziehen und wird dem Handball-Drittligisten rund zehn Monate nicht zur Verfügung stehen.

„Das ist für Julius und uns total bitter. Er hatte sich nach seiner Verletzung so schön zurückgearbeitet“, erklärte Empor-Geschäftsführer Martin Murawski.

Siegler hatte sich beim Saisonauftakt Anfang September gegen den TSV Altenholz (23:23) einen Meniskusriss im rechten Knie zugezogen. Nach 190-tägiger Zwangspause feierte der 1,87 Meter große Rechtshänder am 10. März beim 36:28 (17:13)-Heimerfolg über die HSG Ostsee N/G sein Comeback.

„Julius hat von Spiel zu Spiel immer besser in die Mannschaft gefunden. Ich bin überzeugt, hätte er im Sommer die Vorbereitung normal mitmachen können, hätten wir kommende Saison richtig viel Spaß an ihm“, sagte Murawski. Zugleich versicherte er: „Wir geben Julius die Zeit, die er zur Genesung braucht.“

Im ersten Anlauf gescheitert: Empor verliert gegen Eintracht Hildesheim 24:30

In der hitzigen Atmosphäre von Hildesheim nicht cool genug – so lässt sich der Auftritt des HC Empor im Rückspiel bei der HC Eintracht beschreiben. Die Rostocker Handballer zogen im Relegations-Rückspiel mit 24:30 (13:15) den Kürzeren und verpassten damit die Chance auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Hildesheim trifft im Finale auf die HSG Konstanz. Der Sieger dieses Duells zieht ins Handball-Unterhaus ein.

„Das ist bitter, weil wir eine gute Ausgangslage hatten“, meinte Klubchef Tobias Woitendorf mit Blick auf das Hinspiel, das die Ostseestädter drei Tage zuvor mit 32:27 gewonnen hatten.

Doch der kostbare Vorsprung war schnell aufgebraucht. Der HCE, der zu Beginn noch mit 3:1 geführt hatte, geriet nach der Pause mit 13:19 in Rückstand. Die Gäste, die ab der 26. Minute auf Torhüter Jan Kominek (Rote Karte) verzichten mussten, scheiterten reihenweise am überragenden Eintracht-Schlussmann Jan Jochens, der seinen Kasten förmlich vernagelte. Nach dem 16:20 musste Empor den Kontrahenten auf 18:27 und 19:28 ziehen lassen. Als Kay Funke gut zwei Minuten vor dem Abpfiff auf 23:29 verkürzte, keimte bei den Gästen Hoffnung auf. Doch das Happy End blieb aus.

„Wir müssen daran wachsen. Wir haben es dieses Jahr weit gebracht und nehmen die Erfahrung mit“, sagte Tobias Woitendorf. Der Verein werde in der kommenden Saison einen neuen Anlauf in Richtung zweite Liga nehmen, kündigte der Vorstandsvorsitzende an.

Empor muss bis auf Weiteres auf Julius Siegler verzichten. Der Spielmacher schied Julius Siegler mit einer schweren Knieverletzung aus. Sollte sich der Verdacht auf Kreuzbandriss bestätigen, droht ihm eine zehnmonatige Zwangspause.

Aufstellungen

HC Eintracht Hildesheim: Krka, Jochens – Myrbakk, Most, Juric, Wäger, Gruszka 1, Tonar 10, Hanemann 2, Quedenbaum, Jonas, von Hermanni 8/4, Schade 1, Ehlers 6, Billepp 2.

HC Empor Rostock: Kominek 1, Wetzel, L. Mehler – Costa Dias 1, Meuser 2, Aukstikalnis, Mamporia 4, Kaergaard Pedersen 3, D. Mehler 2, Siegler 2, Schmidt 7/3, Schütze, Funke 1, Pechstein 1, Reichardt, Lößner.

Siebenmeter: Empor 4/2, Hildesheim 4/3.

7m:                      6/4 – 4/3
2 Minuten:         8 – 4

Rote Karte:         Kominek (26.)

Zuschauer:         1912
Schiedsrichter: Fabian Friedel und Rick Herrmann

Zeitnehmer:       Rainer Bastian

Sekretär:             Christian Heiler

Das nächste Endspiel: Empor in Hildesheim gefordert

Der furiose 32:27-Erfolg des HC Empor Rostock über Eintracht Hildesheim ist noch in aller Munde. Dennoch gilt der Fokus bereits dem nächsten Endspiel. Die Rostocker sind im Rückspiel der Aufstiegs-Relegation am Sonntag um 17 Uhr in Hildesheim gefordert.

Die Rostocker haben am Donnerstag mit der besten Saisonleistung vor über 3500 Zuschauern vorgelegt und für eine riesige Begeisterung gesorgt. Trainer Nicolaj Andersson hatte sein Team hervorragend eingestellt und auf den Punkt geformt.

Aber entschieden ist noch nichts. Die Hildesheimer bleiben Favorit und werden am Sonntag in eigener Halle versuchen, ein Feuerwerk abzubrennen. Sie waren von der Qualität des HCE und der Stimmung in der Halle vielleicht ein wenig beeindruckt. Der HC Empor kann mit viel Selbstbewusstsein die Reise antreten, muss aber genauso fokussiert auftreten wie im ersten Duell, um den Sprung in die nächste Runde zu schaffen.

André Meuser, im rechten Rückraum sowohl offensiv als auch defensiv ein Leistungsträger und mit neun Toren bester Rostocker, schildert die aktuelle Gefühlslage im Team: „Wir sind alle sehr glücklich, dass wir so gut in das erste Spiel gestartet sind. Das war eine tolle Mannschaftsleistung, die enorm durch die Stimmung in der Halle gepusht wurde. Wir wollen genauso am Sonntag weiter machen, um anschließend in die nächste Runde zu kommen.“

Fünf-Tore-Polster: Empor bezwingt den HC Eintracht Hildesheim mit 32:27

Auf den Punkt top vorbereitet – so präsentierten sich die Handballer des HC Empor Rostock im Relegations-Hinspiel um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Nach einem gutklassigen und packenden Spiel gewann das Team von Trainer Nicolaj Andersson mit 32:27 (18:13) und nimmt damit ein Fünf-Tore-Polster mit ins Rückspiel am Sonntag in Hildesheim.

„Das ist nur ein kleiner Vorteil“, sagte der HCE-Coach mit Blick auf die Tatsache, dass erst 60 der insgesamt 120 Minuten absolviert sind.

Andersson war mit dem Auftritt seiner Truppe zufrieden, die ihre bislang beste Saisonleistung ablieferte. „Das war eine sehr konzentrierte Leistung. Wir haben unheimlich wenige Fehler gemacht“, lobte der Däne.

Empor begann furios. André Meuser brachte die Gastgeber mit einem Doppelschlag mit 2:0 in Führung. Kapitän Robert Wetzel parierte einen Strafwurf von Lothar von Hermanni. Die 3549 Zuschauer in der StadtHalle waren begeistert.

Die Rostocker ließen nicht locker. Sie präsentierten sich in prächtiger Spiellaune und kamen mehrfach über den Kreis zum Abschluss. Meuser erhöhte auf 14:6.

Doch die spielerisch ebenfalls sehr starken Niedersachsen ließen sich nicht abschütteln und kämpften sich nach klaren Rückständen immer wieder zurück. Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit stand im Zeichen der Hildesheimer, die auf 15:18 verkürzen konnten. Es folgte ein weiterer Zwischenspurt des HCE (26:19). Die Eintracht meldete sich prompt zurück – 26:28. Meuser mit einem Doppelschlag und Jesper Schmidt stellten auf 31:26. Die Zuschauer standen, klatschten und feierten ihr Team.

Auch das Rahmenprogramm passte. Vor dem Anwurf heizte Luzey, der Sohn von Marteria, den Zuschauern ein.

Nach dem Schlusspfiff wurden Jesper Schmidt (wechselt zum HSC 2000 Coburg), Romas Aukstikalnis (TV Großwallstadt), Jan Kominek (bleibt dem HCE als Torwarttrainer erhalten) und Joseph Herbst, Assistent der Geschäftsführung, verabschiedet.

Aufstellungen

HC Empor Rostock: Wetzel, Kominek, L. Mehler – Costa Dias 5/2, Meuser 9, Aukstikalnis, Mamporia 5, Kaergaard Pedersen 2, D. Mehler 5, Siegler, Schmidt 2, Schütze, Funke, Pechstein 4, Reichardt, Lößner.

HC Eintracht Hildesheim: Krka, Jochens – Myrbakk 2, Most, Juric, Wäger 5, Gruszka, Tonar 6, Hanemann, Quedenbaum 1, Jonas, von Hermanni 4/3, Schade 2, Ehlers 4, Billepp 3.

Siebenmeter: Empor 4/2, Hildesheim 4/3.

7m:                     4/2 – 4/3
2 Minuten:         keine – 3

Zuschauer:         3549
Schiedsrichter: Lukas Müller und Robert Müller

Zeitnehmer:       Volker Kalthoff

Sekretärin:         Verena Kalthoff

Auftakt in die Aufstiegsrunde: Empor empfängt Eintracht Hildesheim

Auftakt vor heimischer Kulisse. Die Handballer des HC Empor Rostock starten am Donnerstag, dem 30. Mai, um 18:30 Uhr in der StadtHalle gegen den HC Eintracht Hildesheim in die Aufstiegsrunde. Für das Team von Trainer Nicolaj Andersson gilt es, eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel drei Tage später zu erzielen.

Der Gegner gehört zu den besten Teams in der abgelaufenen Drittliga-Saison. „Hildesheim ist der Favorit. Aber wenn wir alles in die Waagschale werfen, ist auch für uns etwas drin“, ist Empor-Geschäftsführer Martin Murawski überzeugt.

Beide Teams standen sich bereits 28 Mal in Pflichtspielen gegenüber. Elf Duelle gewann Empor. 16 Mal triumphierte die Eintracht. Darüber hinaus gab es eine Punkteteilung. Beim bislang letzten Vergleich feierten die Rostocker am 28. Februar 2020 einen 40:28-Kantersieg in der StadtHalle.

Personell gibt es drei „Insider“, die einst für den Kontrahenten spielten. Martin Murawski spielte in der Saison 2012/2013 für Hildesheim und war 2020 nach seinem Karriereende als Sportdirektor und Geschäftsführer für die Eintracht tätig. René Gruszka, der von 2008 bis 2016 für Empor auf Torejagd ging, steht seit 2018 in Diensten der Niedersachsen.

Der Dritte im Bunde ist Empor-Kapitän Robert Wetzel, der in der Saison 2014/2015 für Hildesheim zwischen den Pfosten stand. Der 33-Jährige sieht Hildesheim in der „klaren Favoritenrolle. Sie haben eine starke Saison gespielt und die ebenfalls guten Emsdettener in Schach gehalten. Wir müssen in beiden Spielen unsere beste Leistung zeigen, dann ist in einem solchen Duell alles möglich. Zunächst gilt es, eine gute Ausgangsposition am Donnerstag zu erreichen. Da es während der Saison keine direkten Duelle gab, kann es für beide Seiten Überraschungen geben. Wir werden kämpfen, auch für unsere tollen Fans!“

Der HC Empor Rostock erwartet am Donnerstag eine herausragende Kulisse in der Rostocker StadtHalle. Für alle Kurzentschlossenen wird es auch noch an der Abendkasse ab 17.00 Uhr die Möglichkeit geben einige wenige Restkarten zu erwerben. Studierende, Azubis und alle Schlachtenbummler, die in Empor-Gelb kommen, profitieren zudem von einer schönen Sonderaktion. Sie können die Karten zum deutlich reduzierten Abendkassen-Preis von 10€ je Ticket erwerben.

Dritter Sieg in Folge: Empor bezwingt den TSV Burgdorf II mit 32:31

Die Handballer des HC Empor Rostock starten selbstbewusst in die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga. Das Team von Trainer Nicolaj Andersson gewann am Sonntag das letzte Spiel der Hauptrunde gegen die zweite Mannschaft des TSV Burgdorf mit 32:31 (18:17) und verbuchte damit den dritten Sieg in Folge.

Allerdings tat sich der Favorit gegen den quirlig agierenden Absteiger schwerer als erwartet. Vor allem in der Abwehr waren die Gastgeber nicht kompakt genug, um den Spielfluss des Kontrahenten zu unterbinden. „Die Köpfe waren nicht jede Minute dort, wo sie sein sollten“, meinte Andersson.

Empor führte mehrfach mit zwei Treffern, konnte sich aber nicht entscheidend absetzen, so dass der Sieg bis zum Schluss am seidenen Faden hing.

Erfreulich: Torhüter Leon Mehler feierte in der Schlussphase nach gut einjähriger Verletzungspause sein Comeback und fügte sich mit zwei Paraden gut ein. Damit hat Nicolaj Andersson vor der Aufstiegsrunde alle Mann an Deck.

Empor bestreitet am Donnerstag (30. Mai) das Halbfinal-Hinspiel gegen den Nord-West-Staffelsieger HC Eintracht Hildesheim. Die Partie wird um 18.30 Uhr in der Rostocker Stadthalle angepfiffen. Das Rückspiel findet am Sonntag (2. Juni) um 17 Uhr in Hildesheim statt. Der Sieger dieses Duells spielt anschließend gegen die HSG Konstanz oder die HSG Krefeld-Niederrhein um den Aufstieg.

Aufstellungen

HC Empor Rostock: Wetzel, Kominek, L. Mehler – Costa Dias 4/2, Meuser 6, Aukstikalnis 1, Mamporia 2, Kaergaard Pedersen, D. Mehler 5, Siegler 2, Schmidt 3/1, Schütze 2, Funke 1, Pechstein 3, Reichardt 1, Lößner 2.

TSV Burgdorf II: Andresen, Waterstrat – Brandt 3, Unger, Zink 4, Lutze 2, Chmielewski 1, Thiel 1, Wollny 2, Rodriguez 4, Heidermann, Wellmann 1, Wolf 5/2, Maelecke 4, Rohrweber 3, Pietsch 1.

7m:                  3/3 – 3/2
2 Minuten:      2 – 2

Zuschauer:       749
Schiedsrichter: Julian Lauenroth und Arne Surrow

Zeitnehmer:    Roland Repschläger

Sekretärin:       Annika Franke

Empor erhält Lizenz für die 2. Bundesliga

Gute Nachrichten für den HC Empor Rostock. Der Traditionsklub hat ebenso wie die anderen Aufstiegsaspiranten am Freitag (24. Mai) von der unabhängigen Lizenzierungskommission der Handball-Bundesliga (HBL) die Spielgenehmigung für die 2. Bundesliga bekommen und damit den Grundstein für den angestrebten Aufstieg gelegt. Vorbehaltlich der sportlichen Qualifikation steht einer Teilnahme am Spielbetrieb der zweithöchsten Spielklasse nichts mehr im Wege.

„Ich bin stolz darauf, wie der Verein und die Spielbetriebs GmbH sich in der aktuellen Saison entwickelt haben - sowohl sportlich als auch wirtschaftlich. Dies zeigt nun auch die Entscheidung der Lizenzierungskommission, dass wir die Lizenz für die Saison 2024/25 ohne Bedingungen erhalten haben. Wir arbeiten täglich nach den drei Säulen „Wirtschaftlichkeit“ (schwarze Null), „sportliche Weiterentwicklung“ und „Nachwuchsarbeit“ - sprich eigene Talente an die Profimannschaft heranzuführen. Ich möchte mich bei allen Partnern, dem Club 100 und den Fans, die uns in den vergangenen Jahren und speziell in dieser Saison so außerordentlich toll unterstützt haben und dies auch in der kommenden Saison tun werden, bedanken“, erklärte Geschäftsführer Martin Murawski.

Im Verlauf des Lizenzierungsverfahrens seien neben der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit auch rechtliche und infrastrukturelle Kriterien gemäß der Ordnung zur Lizenzierung geprüft worden, heißt es in einer Pressemitteilung der HBL. „Besonders erfreulich: Die Lizenzierungskommission erteilte Auflagen, musste aber für keinen der potenziellen Aufsteiger eine Bedingung an die Lizenzerteilung knüpfen.“

Empor startet am 30. Mai mit einem Heimspiel gegen den Sieger der Nord-West-Staffel dem HC Eintracht Hildesheim (18.30 Uhr, StadtHalle) in die Aufstiegsrunde. Das Rückspiel wird am 2. Juni ausgetragen.

Empor empfängt Burgdorf II – letzter Auftritt vor der Aufstiegsrunde

Die Partie gegen die zweite Mannschaft des TSV Burgdorf vor der Brust, den Start in die Aufstiegsrunde vor Augen – für die Handballer des HC Empor Rostock beginnt die heiße Phase der Saison. Trainer, Mannschaft und Fans fiebern dem Auftakt der Aufstiegsrunde entgegen. Am 30. Mai empfängt das Team von Trainer Nicolaj Andersson den Sieger der Nord-West-Staffel. Die Partie wird um 18.30 Uhr in der StadtHalle angepfiffen.

Doch zuvor gilt es, am Sonntag die Pflichtaufgabe gegen die als Absteiger bereits feststehenden Burgdorfer zu lösen. Das Spiel beginnt um 16 Uhr in der Arena an der Tschaikowskistraße.

Für Empor ist es ein letzter Formtest vor der Aufstiegsrunde. Mit Blick auf das vier Tage später stattfindende Final-Hinspiel geht es aber auch darum, die Kräfte einzuteilen und möglichst keine Verletzungen zu riskieren. Ein ziemlicher Spagat, auch für das Trainerteam. Co-Trainer Tobias Seering, der seinen Vertrag bis 2026 verlängert hat, sieht den bisherigen Saisonverlauf so: „Wir hatten eine gute Vorbereitung. Leider verletzte sich Julius Siegler im ersten Spiel, aber der Start lief gut an. Zum Ende des Jahres kamen wir in ein kleines Tief, aus dem sich die Mannschaft selber rausgeboxt hat. Darauf sind wir stolz und können feststellen, dass die Teamchemie stimmt. Das hat man auch nach Niederlagen gesehen. Frühzeitig haben wir die Qualifikation für die Aufstiegsrunde erreicht, damit war ein Ziel erfüllt. Nun gilt der ganze Fokus diesen entscheidenden Spielen, das wird eine ganz schwere Aufgabe.“

Trainerduo bleibt komplett: Empor verlängert mit Tobias Seering

Das Trainerduo beim HC Empor Rostock bleibt komplett. Nach Chefcoach Nicolaj Andersson, der seinen bis 2025 datierten Vertrag vorzeitig bis 2027 verlängert hat, unterzeichnete Co-Trainer Tobias Seering einen bis 2026 datierten Kontrakt.

Seering ist seit September 2020 für Empor tätig. Der damalige Landestrainer betreute zusammen mit Tristan Staat die Rostocker Handball-Talente in der A-Jugend-Bundesliga. Am 1. Februar 2023 stieg der A-Lizenz-Inhaber als hauptberuflicher Trainer beim HCE ein und zeichnet seitdem für die U 23 des Vereins verantwortlich.

In der laufenden Saison war er zweifach gefordert – als Coach der zweiten Mannschaft und als Co-Trainer in der 3. Liga. „Das war ein sehr intensives Jahr, was mega Spaß gemacht hat“, sagt Tobias Seering, der bereits zwei Ziele (Klassenverbleib mit der U 23 in der Oberliga Ostsee-Spree und Qualifikation der ersten Mannschaft für die Aufstiegsrunde) erreicht hat. Nun soll mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga die Krönung folgen.

Empor startet am 30. Mai mit einem Heimspiel gegen den Sieger der Nord-West-Staffel (18.30 Uhr, StadtHalle) in die Aufstiegsrunde. „Wir freuen uns mega darauf“, sagt der 43-jährige Seering, der auch die DOSB-Athletiktrainer-Lizenz erworben hat.

Die Zusammenarbeit mit Nicolaj Andersson sei perfekt, schwärmt der gebürtige Eisenacher. „Wir verstehen uns blind.“ Die beiden Handballtrainer tauschen sich viel aus und pflegen auch privat ein freundschaftliches Miteinander. „Tobi ist eine extrem große Hilfe, auch in organisatorischen Fragen. Wir kommunizieren viel. Für mich ist wichtig, dass er ehrlich ist. Loyalität gehört zu den höchsten Werten“, betont Nicolaj Andersson.

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Kontakt

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Bei Fragen melde dich gern bei unserem Geschäftsführer Martin Murawski unter +49 381 4613 9992 oder murawski@hcempor.de.

Nach Vier-Tore-Rückstand: Empor bezwingt den SC DHfK Leipzig II mit 31:27

Dank einer starken Schlussphase haben die Handballer des HC Empor Rostock das Auswärtsspiel gegen die zweite Mannschaft des SC DHfK Leipzig mit 31:27 (18:16) gewonnen und sich damit für die 26:30-Hinspiel-Niederlage revanchiert.

Lange Zeit sah es nicht nach einem Erfolg der Rostocker aus. Die Gäste erwischten zwar einen guten Start und führten 7:4, konnten sich aber nicht entscheidend absetzen. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit stand der Wiederbeginn im Zeichen der Gastgeber. Während Empor innerhalb von zehn Minuten drei Zeitstrafen kassierte, im Angriff viele Chancen liegen ließ und in der Abwehr die nötige Kompaktheit vermissen ließ, drehten die Leipziger mit einem 8:2-Lauf zum 24:20 (44.) das Spiel.

Andersson reagierte, nahm eine Auszeit, brachte wieder André Meuser und Matheus Costa Dias und setzte auf die Variante mit zwei Kreisläufern – mal im Sechs gegen Sechs, dann im System mit dem siebten Feldspieler. Das war der Schlüssel zum Erfolg. André Meuser übernahm in der Schlussviertelstunde viel Verantwortung. Der 2,07 Meter große Linkshänder agierte als Torschütze und Vorbereiter. Nach einem Dreierpack von Meuser zum 29:27 machte Julius Siegler mit zwei Treffern alles klar.

„Wir haben es geschafft, das Spiel wieder in den Griff zu bekommen. Das ist nicht einfach gegen die Leipziger, die über mehrere talentierte und für eine Abwehr ganz unangenehme Spieler verfügen“, meinte Nicolaj Andersson. „Es war zu sehen, dass es kein Aufstiegsspiel war. Da haben wir mental ein bisschen Luft nach oben“, fügte der HCE-Coach hinzu.

Am kommenden Sonntag steht für Empor gegen den als Absteiger feststehenden TSV Burgdorf II (16 Uhr, Ospa-Arena) das letzte Hauptrunden-Spiel an, ehe am 30. Mai die Aufstiegsrunde beginnt. Der HCE startet mit einem Heimspiel. Die Partie wird um 18.30 Uhr in der StadtHalle angepfiffen.

Aufstellungen

SC DHfK Leipzig II: Klein, Guretzky – Werner, Uhlig, Volmert, Häcker 2, Bertl 5, Zimmermann 2, Hönicke 4/2, Adam, Lenz, Schmitt, Kock 5, Bones 3/1, Pietrusky 5, Martyn 1.

HC Empor Rostock: Wetzel, Kominek, L. Mehler – Costa Dias 5/1, Meuser 7, Aukstikalnis, Mamporia 1, Kaergaard Pedersen 3, D. Mehler 8, Siegler 2, Schmidt 2/1, Schütze, Funke 1, Pechstein 2, Reichardt, Lößner.

7m:                     6/3 – 3/2
2 Minuten:         2 – 5

Zuschauer:         159
Schiedsrichter: Niklas Majstrak und Max Obenauf

Zeitnehmer:       Dieter Mähnert

Sekretärin:         Ramona Guhlemann

Empor strebt gegen den SC DHfK Leipzig II Revanche an

Auf die Handballer des HC Empor Rostock wartet die letzte Auswärtsaufgabe vor Beginn der Aufstiegsrunde. Das Team von Trainer Nicolaj Andersson ist am Sonntag bei der zweiten Mannschaft des Bundesligisten DHfK Leipzig zu Gast. Anwurf ist um 16 Uhr.

Der Tabellenzweite aus Rostock möchte seinen Formanstieg unter Beweis stellen. Doch Vorsicht! Die Ostseestädter haben sich gegen die Reserveteams schon oftmals schwergetan. Im Hinspiel vor gut fünf Monaten zog Empor mit 26:30 den Kürzeren. Das dürfte die Mannschaft von Coach Nicolaj Andersson zusätzlich motivieren. Die Leipziger rangieren als Tabellenzehnter im gesicherten Mittelfeld der Nord-Ost-Staffel.

Einer der zentralen Abwehrspieler bei Empor ist Dennis Mehler, der sich zuletzt in sehr guter Verfassung präsentierte. Seine Meinung zum bevorstehenden Match knüpft an das Hinspiel an: „Gegen Leipzig haben wir noch etwas gut zu machen nach der Hinspiel-Niederlage. Wir wollen zeigen, dass es nur ein kleiner Ausrutscher war und uns die zwei Punkte holen“, sagt der 2,05 Meter große Kreisläufer. Mehler weiß, worauf es ankommt: „Wir waren im ersten Spiel in der Deckung auf den Halbpositionen etwas anfällig für Durchbrüche. Darauf müssen wir uns einstellen, eine variable und stabile Abwehr zeigen und unsere Stärken im Angriff ausspielen. Dann werden wir auch die Punkte mitnehmen.“

Zum Abschluss der Hauptrunde gastiert am 26. Mai die zweite Mannschaft des TSV Burgdorf in Rostock (16 Uhr, Ospa-Arena). Ab 30. Mai wird es für den HCE dann richtig ernst. Die Andersson-Sieben genießt zum Auftakt der Aufstiegsrunde Heimvorteil gegen den Sieger der Nord-West-Staffel (Eintracht Hildesheim oder TV Emsdetten). Die Partie wird um 18.30 Uhr in der StadtHalle angepfiffen. Das Rückspiel wird am 2. Juni ausgetragen.

Vor Beginn der Aufstiegsrunde: Empor verlängert mit Cheftrainer Nicolaj Andersson

Der Handball-Club Empor Rostock setzt auf Kontinuität. Der Verein hat den bis 2025 datierten Vertrag mit Cheftrainer Nicolaj Andersson vorzeitig bis 30. Juni 2027 verlängert. „Wir sind mit der Arbeit von ,Nico‘ sehr zufrieden. Er passt vom Typ her richtig gut nach Rostock“, sagt Empor-Geschäftsführer Martin Murawski. „Wir wollen für die Zukunft Kontinuität haben, ihm und uns die Chance geben, die Mannschaft weiterzuentwickeln“, fügt der frühere Bundesligaprofi hinzu. Dies sei ein wichtiger Aspekt für die Spieler aus den eigenen Reihen, aber auch für mögliche Neuzugänge. „Sie wollen wissen, wer in der Saison 2025/2026 Trainer ist.“

Nicolaj Andersson, der seit März 2023 bei Empor an der Seitenlinie steht, ist „die Zusammenarbeit innerhalb des Vereins sehr wichtig“, betont der 36 Jahre alte Däne. Der Verein habe in den zurückliegenden Monaten „in allen Bereichen Fortschritte gemacht“, meint Andersson, der mit Empor den Sprung in die 2. Bundesliga anpeilt. Die Rostocker starten am 30. Mai mit einem Heimspiel gegen den Spitzenreiter der Nord-West-Staffel (Eintracht Hildesheim oder TV Emsdetten) in die Aufstiegsrunde. Andersson ist optimistisch: „Wenn wir einhundert Prozent bringen, können wir jedes Team schlagen und den Aufstieg schaffen.“

Nicolaj Andersson, dessen Ehefrau Mia in der Empor-Geschäftsstelle tätig ist, gehörte einst zu den größten Talenten im dänischen Handball. Mit der dänischen U-18-Auswahl wurde er Weltmeister und holte Silber bei der EM. Nach zwei schweren Schulterverletzungen musste Andersson im Alter von 19 Jahren seine Karriere beenden.

2002 stieg er ins Trainergeschäft ein. Im Männer-Bereich sammelte er Erfahrungen als Co-Trainer bei den Erstligisten FIF Kopenhagen und Lemvig Thyborøn Håndbold, als Cheftrainer der U-18-Teams von FIF Kopenhagen und TTH Holstebro. Darüber hinaus war der A-Lizenz-Inhaber bei mehreren Handball-Akademien tätig. Weitere Stationen als Chefcoach waren der Frauen-Zweitligist VfL Waiblingen, die Damen von København Håndbold in der dänischen 1. Liga und der LC Brühl, dem erfolgreichsten Schweizer Frauen-Verein.

Heimaufgabe erfolgreich gelöst: Empor bezwingt den HC Burgenland mit 36:26

Die Handballer des HC Empor Rostock haben die Heimaufgabe gegen den HC Burgenland souverän gelöst. Der Tabellenzweite der 3. Liga setzte sich am Sonntag mit 36:26 (21:14) durch und bot vor 700 Zuschauern eine über weite Strecken überzeugende Leistung.

„Wir wollten eine andere Leistung bringen als vergangene Woche“, sagte Empor-Trainer Nicolaj Andersson mit Blick auf die zuvor erlittene Derby-Niederlage beim Stralsunder HV.

Die Rostocker ließen den Worten prompt Taten folgen. Nach gut zwölf Minuten führte Empor mit 10:3 und bot unterhaltsame Handball-Kost. Doch dann zog Schlendrian ein. Der Aufsteiger verkürzte auf 8:10. Andersson reagierte und nahm eine Auszeit. Mit Erfolg: Die Gastgeber zogen wieder davon.

Nach dem Wechsel konnten die Gäste auf 21:25 und 22:26 verkürzen, doch mit einem 7:0-Lauf zum 33:22 machten die Hansestädter alles klar. „Ich freue mich, dass wir wieder gut gespielt und einen sicheren Sieg verbucht haben“, sagte Nicolaj Andersson. „Wir haben aber noch Sachen zu verbessern“, fügte er mit Blick auf die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga hinzu. Empor startet am 30. Mai mit einem Heimspiel (gegen Emsdetten oder Hildesheim) ins Aufstiegsrennen.

Aufstellungen

HC Empor Rostock: Kominek, Wetzel, Malchow – Costa Dias 4/2, Meuser 5, Aukstikalnis, Mamporia 3, Kærgaard Pedersen 2, D. Mehler 1, Siegler 3, Schmidt 4/1, Schütze 1, Horlitz 1, Pechstein 6, Reichardt 2, Lößner 4.

HC Burgenland: Voigt, Vaicekauskas – Remke 1, Vucetic 8/3, Günther 3, Krenz 1, Ebert 2, Bielzer 2, Fritzsche 2, Vagner 2, Lukacs, Popa 1, Esche 2, Wellner 2.

7m:                     4/3 – 3/3
2 Minuten:      1 – 2

Zuschauer:         700
Schiedsrichter: Steffen Bahr und Julius Buldmann

Zeitnehmer:       René Schliereke

Sekretärin:         Lara-Sophie Pogorel

Premiere gegen den HC Burgenland: Empor will zurück in die Erfolgsspur

Premiere für den HC Empor. Zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte bestreiten die Rostocker Handballer ein Heimspiel gegen den HC Burgenland. Die Partie wird am Sonntag, dem 5. Mai, um 16 Uhr in der OSPA-Arena angepfiffen.

Für den Tabellenzweiten gilt es nach der knappen Derby-Niederlage in Stralsund, wieder in die Spur zu finden und seine Fans zu versöhnen. Das Team von Trainer Nicolaj Andersson möchte sich in den verbleibenden drei Hauptrunden-Partien in Form für die am 30. Mai mit einem Heimspiel in der StadtHalle beginnende Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga bringen.

Michl Reichardt, der insbesondere in der Defensive seit seiner Rückkehr eine gute Entwicklung zeigt, bringt es auf den Punkt: „Das Spiel am Sonntag wird uns die Chance bieten, uns selbst wieder in die richtige Spur zu lenken und den Fans zu zeigen, dass wir uns von einer Niederlage gegen Stralsund nicht unterkriegen lassen. Stralsund hat uns wachgerüttelt und somit die Motivation der Mannschaft wieder auf ein neues Level gehoben. Wir schauen nach vorne und konzentrieren uns auf die kommende Aufgabe.“

Das Hinspiel Anfang Dezember gewannen die Rostocker 37:27. Der 2013 gegründete HC Burgenland verpflichtete zu Beginn des Jahres mit Fabian Kunze einen neuen Trainer und verstärkte den Rückraum mit Vojta Kozubik und Justin Döbler. Mit Erfolg: Drei Runden vor Saisonende hat der HCB den Klassenverbleib bereits gesichert.  

Dämpfer für Empor: Rostocker Handballer verlieren das Derby beim Stralsunder HV mit 27:28

Dämpfer für den HC Empor. Die Rostocker Handballer haben das Derby beim Stralsunder HV mit 27:28 (12:13) verloren.

„Wir haben schon damit gerechnet, dass das Spiel erst in den letzten Minuten entschieden wird und schwer wird. Am Ende waren wir einfach nicht gut genug“, meinte Empor-Trainer Nicolaj Andersson.

Der Coach konnte zwar zumindest sporadisch auf die zuletzt pausierenden Robert Wetzel, Marc Pechstein, André Meuser, Matheus Costa Dias und Martin Kaergaard Pedersen zurückgreifen, musste aber auf Kreisläufer Dennis Mehler (Bänderanriss im rechten Sprunggelenk) verzichten. Das Fehlen des Abwehrstrategen machte sich sofort bemerkbar. Empor bekam in der zunächst als 5:1-Formation agierenden Defensive keinen Zugriff.

Die leidenschaftlich kämpfenden Stralsunder patzten mehrfach in der Offensive, so dass sich der Favorit auf 8:5 (18.) absetzen konnte. Nach dem 10:9 leistete sich der HCE eine fünfminütige Durststrecke, die der SHV mit einem 4:0-Lauf bestrafte – 10:13. Michl Reichardt und Kay Funke konnten den Rückstand bis zur Pause verkürzen.

Nach dem Wechsel drehte Empor zunächst wieder den Spieß um – 15:13. Auch beim 24:22 war der Tabellenzweite auf Erfolgskurs. Es folgten rabenschwarze acht Minuten, in denen die Rostocker erneut in Rückstand gerieten – 24:26. Romas Aukstikalnis verkürzte in der Schlussphase auf 26:27, doch Linus Skroblien sorgte mit dem 28. SHV-Treffer für die Entscheidung.

Die Rostocker mussten nach sechs Siegen in Folge wieder einen Rückschlag hinnehmen. Gelegenheit, es besser zu machen, bietet sich dem Andersson-Team am 5. Mai im Heimspiel gegen den HC Burgenland (16 Uhr, Ospa-Arena).

Aufstellungen

Stralsunder HV: Uhl, Brüggmann – Scheminski 2, Haasmann 5, Schröter 1, Serafimovics, Sagij, Brandt 2, Pachmann 3, Chernakov, Skroblien 4, von Troil 2, Schulz 5/5, Wark 1, Berger 3.

HC Empor Rostock: Kominek, Wetzel, Malchow – Costa Dias 4/3, Meuser 1, Aukstikalnis 3, Mamporia 2, Kaergaard Pedersen 1, Siegler 3, Meier, Schütze 2, Horlitz, Funke 6, Pechstein 1, Reichardt 3, Lößner 1.

7m:                  7/5 – 3/3
2 Minuten:       2 – 1

Zuschauer:       1050 (ausverkauft)
Schiedsrichter: Jan Krüger und Björn Schmidt

Zeitnehmer:    Volker Kalthoff

Sekretärin:       Verena Kalthoff

Das letzte Derby der Saison: Empor zu Gast beim Stralsunder HV

Es ist das letzte Derby der Saison. Die Handballer des HC Empor Rostock gastieren am Sonnabend (27. April) beim Stralsunder HV. Die Drittliga-Partie wird um 18 Uhr in der Vogelsanghalle angepfiffen. Empor kann sich auf lautstarke Unterstützung freuen. 120 Empor-Fans werden ihr Team im Nachbarschaftsduell nach vorn peitschen.

Die Rostocker, die am vergangenen Wochenende im Heimspiel gegen die HSG Eider Harde (33:29) auf sieben Stammkräfte verzichten mussten, gehen als Favorit ins Spiel. Das Team von Trainer Nicolaj Andersson hat ungeachtet der personellen Situation sechs Siege in Folge eingefahren und die bisherigen Derbys gegen Usedom und Stralsund allesamt gewonnen. Im Hinspiel hatte sich der HCE mit 31:26 durchgesetzt.

Die Stralsunder sind Tabellenzehnter und können befreit aufspielen. Anfang März brachte die Mannschaft von Steffen Fischer den Nord-Ost-Spitzenreiter MTV Braunschweig (32:32) an den Rand einer Niederlage. Mit Fabian Haasmann und Paul Uhl stehen zwei Ex-Rostocker im Aufgebot des SHV. Ein Wiedersehen gibt es zudem mit Matti Scheminski. Der 18-Jährige ging vor drei Wochen noch in der Bundesliga-Meisterrunde für die A-Jugend des HCE auf Torejagd ging und sammelt nun bei den Sundstädtern erste Erfahrungen im Männerbereich. Bei seinem Debüt gegen den TSV Burgdorf erzielte Scheminski drei Treffer.

Empor-Torjäger David Mamporia erwartet „ein spannendes Match. Zuletzt konnten wir die Ausfälle gut kompensieren. So wollen wir auch in Stralsund auftreten und werden einen harten Fight liefern“, sagte der estnische Nationalspieler. Das Ziel sei klar: „Wir wollen mit einem Sieg und zwei Punkten zurück nach Rostock kommen.“

Abschied von Empor: Romas Aukstikalnis wechselt zum TV Großwallstadt

Romas Aukštikalnis wird den HC Empor Rostock zum Saisonende verlassen. Der 20 Jahre alte litauische Handball-Nationalspieler wechselt zum Zweitligisten TV Großwallstadt. Aukstikalnis unterzeichnete bei den Mainfranken einen bis 30. Juni 2027 datierten Dreijahresvertrag. Der TVG biete ihm eine „gute sportliche Perspektive“, erklärte der Rückraumspieler.

„Romas möchte den nächsten Schritt in seiner sportlichen Entwicklung machen. Dafür wünschen wir ihm alles Gute und hoffen, dass wir uns bald wiedersehen“, sagte Empor-Geschäftsführer Martin Murawski.

Romas Aukstikalnis kam im Februar 2023 zu Empor. „Ich bin froh, diesen Schritt gemacht zu haben. Ich bin stolz auf das Management und die Trainer, die es verstehen, jeden Spieler auf das nächste Level zu bringen“, erklärte der 1,87 Meter große Rechtshänder.

Aukstikalnis stammt aus Vilnius und spielte in seiner Heimat für den HC Amber. Er und sein Zwillingsbruder Matas Aukštikalnis wurden in der Jugendakademie des Skjern-Klubs in der dänischen Eliteliga ausgebildet.

Mit Empor strebt er den Aufstieg in die 2. Bundesliga an. Aukstikalnis: „Ich sehe große Chancen – nicht nur für das Team, sondern für alle aus dem Umfeld, die dafür arbeiten, um Empor besser zu machen.“

Ohne sieben Stammkräfte: Empor bezwingt die HSG Eider Harde mit 33:29

Das halbe Dutzend ist voll. Die Handballer haben das Heimspiel gegen die HSG Eider Harde mit 33:29 (18:13) gewonnen und damit den sechsten Sieg in Folge eingefahren.

Trainer Nicolaj Andersson musste auf sieben Stammkräfte verzichten. Verletzungsbedingt standen Robert Wetzel, Leon Mehler, André Meuser, Matheus Costa Dias, Jesper Schmidt, Martin Kaergaard Pedersen und Marc Pechstein nicht zur Verfügung. Dafür rückten mehrere Youngster ins Aufgebot.

Vor 700 Zuschauern in der ausverkauften OSPA-Arena hatte der HCE Startschwierigkeiten. Die Rostocker lagen nach zwölf Minuten mit 5:9 in Rückstand. Andersson nahm eine Auszeit. „Überall haben dreißig Prozent gefehlt“, erklärte er. Es folgte eine deutliche Leistungssteigerung. „Zehn Prozent mehr Konzentration, zwanzig Prozent mehr harte Arbeit und dann hat es gereicht“, fügte er hinzu.

Die Defensive rührte Beton an. Und urplötzlich lief es auch in der Offensive wie am Schnürchen. Nach einem Treffer von Dennis Mehler stellte David Mamporia mit einem Hattrick auf 9:9. Die Phase nach dem 11:11 stand im Zeichen von Richard Lößner. Der Rechtsaußen schnürte innerhalb von dreieinhalb Minuten einen Fünferpack – 16:11.

In der zweiten Halbzeit zog Empor auf 23:16 (43.) davon. Nicolaj Andersson gab fortan den Talenten eine Bewährungschance. Lasse Fischer, Hennes Harm und Moritz Schnurpel konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Auch wenn nicht alles klappte, „die Jungs sind reingekommen und haben ihr Ding gemacht“, freute sich Andersson, der am 27. April mit seinem Team im Derby beim Stralsunder HV gefordert ist.

Aufstellungen

HC Empor Rostock: Kominek, Malchow – Aukstikalnis 2, Mamporia 6, D. Mehler 3, Siegler 3, Fischer 1, Harm 1, A. Schütze 2, Schnurpel 1, Horlitz, Funke 5/1, Reichardt 2, Lößner 7.

HSG Eider Harde: Ataman, J. Schmidt – Frahm 2, J. Oettershagen 2, Schatz 2, K. Hamann 5/4, Thomsen 2, Ketelsen 2, Heinemann 1, Dau 1, Kock, H. Oettershagen 1, Bies 1, Heckel 6, Rohwer 1, Petersen 3.

7m:                     1/1 – 4/4
2 Minuten:         3 – 1

Zuschauer:        750
Schiedsrichter: Pascal Schaldach und Mark Moch

Zeitnehmer:      Volker Kalthoff

Sekretärin:        Verena Kalthoff

Premiere für Empor: HSG Eider Harde erstmals zu Gast in Rostock

Premiere für den HC Empor Rostock: Am Sonntag, dem 21. April, gibt Drittliga-Aufsteiger HSG Eider Harde erstmals seine Visitenkarte in Rostock ab. Die Partie wird um 16 Uhr in der OSPA-Arena angepfiffen.

Die Gäste spielen eine starke Saison und stehen als Tabellenachter im gesicherten Mittelfeld. Das Hinspiel konnten die Rostocker mit 31:24 für sich entscheiden. Der Tabellenzweite trägt auch bei der Neuauflage die Favoritenbürde.

Die Rostocker sind bereits für die Aufstiegsrunde qualifiziert und möchten ihre aufsteigende Form unter Beweis stellen. Das Team von Trainer Nicolaj Andersson strebt den sechsten Sieg in Folge an. „Wir erwarten einen sehr guten Gegner, der uns im Hinspiel viele Probleme bereitet hat. Eider Harde spielt eine gute Saison als Aufsteiger und hat sich in der Liga bewiesen“, sagte Empor-Rechtsaußen Matheus Costa Dias. „Für uns wird es wichtig sein, die Leistungen der zurückliegenden Wochen wieder abzurufen und die Entwicklung der Mannschaft in Richtung Aufstiegsrunde beizubehalten. Wir hoffen, wieder eine tolle Atmosphäre zu haben und mit unseren Fans den nächsten Sieg zu feiern“, fügte der torgefährliche Linkshänder hinzu.

Der zweite Neuzugang: Empor verstärkt sich mit Torjäger vom EHV Aue

Der HC Empor Rostock holt seine „verlorenen Söhne“ zurück. Nach Michl Reichardt, der zu Jahresbeginn von den Füchsen Berlin kam, und Juri Richter (TSV Altenholz) kehrt mit Elias Gansau im Sommer ein weiterer Handballer mit Empor-Vergangenheit an die Warnow zurück. Der 24 Jahre alte Rückraumspieler kommt vom Zweitliga-Tabellenschlusslicht EHV Aue und unterschrieb einen ligenunabhängigen Zweijahresvertrag.

Empor-Trainer Nicolaj Andersson freut sich über die Verpflichtung. „Elias passt vom Spielerprofil her sehr gut zu uns. Er kann richtig gut mit dem Ball umgehen, ist stark im Eins gegen Eins, hat Wurfkraft und spielt mit Tempo. Das passt richtig gut.“

Elias Gansau wurde in Greifswald geboren und kam als C-Jugendlicher zum HCE. Er spielte unter anderen mit Dennis und Leon Mehler, André Meuser und Patrick Schmidt zusammen und schaffte den Sprung in die Jugend-Nationalmannschaft.

2017 wechselte der Rechtshänder zum SC DHfK Leipzig. Sein erstes von zwölf Bundesliga-Spielen absolvierte er gegen die Füchse Berlin. Seinen ersten Treffer in der Königsklasse erzielte er gegen den THW Kiel. Mittels Zweitspielrecht kam Elias Gansau auch für den Dessau-Roßlauer HV in der 2. Liga zum Einsatz.

2022 heuerte er beim EHV Aue an. Ein Jahr später feierte der gebürtige Greifswalder mit den Erzgebirglern den Aufstieg in die 2. Bundesliga. In der aktuellen Saison ist er erfolgreichster Torschütze des EHV.

„Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, mit Empor die zweite Liga zu halten oder um den Wiederaufstieg zu kämpfen“, erklärte der Torjäger.

Derby-Sieg: Empor bezwingt den HSV Insel Usedom mit 38:29

Das war der fünfte Streich! Die Rostocker Handballer haben das Derby gegen den HSV Insel Usedom klar gewonnen. Das Team von Trainer Nicolaj Andersson setzte sich am Freitagabend (12. April) mit 38:29 (21:13) durch und machte damit fünf Runden vor Ende der Hauptrunde auch rechnerisch den Einzug in die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga perfekt.

Empor begann konzentriert und führte bereits nach fünf Minuten mit 4:0. Aufbauend auf Torhüter Jan Kominek, der im ersten Durchgang mehrere Großchancen des Tabellenschlusslichts entschärfte, drückten die Rostocker aufs Tempo und zogen auf 12:5 (15.) davon und ließen sich auch von der 3:3-Abwehr der Gäste nicht vom Kurs abbringen. Julius Siegler erzielte das 21:11 (29.) – es sollte die einzige Zehn-Tore-Führung der Mecklenburger bleiben.

In der Halbzeitpause wurde der frühere Weltklasse-Torhüter Klaus-Jürgen „Jimmy“ Prüsse von Klubchef Tobias Woitendorf geehrt. Prüsse, Großfeld-Weltmeister von 1963, erlebte sein 1000. Empor-Spiel und nahm darüber hinaus nachträgliche Glückwünsche zu seinem 85. Geburtstag entgegen.

Empor verschlief den Wiederbeginn. Vor 2137 Zuschauern in der StadtHalle verkürzten die Gäste auf 17:21. Die HSV-Fangemeinde feierte – und HCE-Coach Nicolaj Andersson nahm eine Auszeit. Zwar hatten die Insulaner beim 19:22 (39.) die Chance, den Rückstand auf zwei Tore zu verkürzen, doch in der Folgezeit zogen die Gastgeber, die verletzungsbedingt auf Kapitän Robert Wetzel, Marc Pechstein, Martin Kærgaard Pedersen, Jesper Schmidt und Leon Mehler verzichten mussten, das Tempo wieder an. In dieser Phase wusste vor allem der glänzend aufgelegte Linksaußen zu überzeugen. Beim 38:29 war das Kräfteverhältnis wieder geklärt.

Für Empor geht der Drittliga-Alltag mit einem Heimspiel weiter. Am 21. April gastiert die HSG Eider Harde ab 16 Uhr in der Sporthalle Tschaikowski-Straße.

Aufstellungen

HC Empor Rostock: Kominek, Malchow – Costa Dias 5/4, Meuser 4, Aukstikalnis 1, Mamporia 3, D. Mehler 3, Siegler 3, Saß, Schnurpel, Schütze 3, Horlitz 1, Funke 7/1, Reichardt 3, Lößner 5.

HSV Insel Usedom: Krynski, Hintze, Küster – Gorkow, Schwarz 5, Szakaly 6/4, Michelson 1, Gürgens 2, Wolski 1, Obst 5, Städing 3/1, Geiser, Nowomiejski, Barkas, Moscinski 4, Olkowski 2.

7m:                     5/5 – 7/5
2 Minuten:         3 – 3

Zuschauer:         2137
Schiedsrichter: Robert Mischock und Christopher Riebesam

Zeitnehmer:       Thomas Schweder

Sekretär:            Gunnar Krämer

Voller Energie: Empor und Stadtwerke Rostock setzen Partnerschaft fort

Der HC Empor bleibt voller Energie. Der Handball-Drittligist und die Stadtwerke Rostock AG (SWR AG) setzen ihre langjährige und erfolgreiche Partnerschaft fort. Der Energiedienstleister hat seinen Vertrag als Premiumsponsor des HCE bis 2026 verlängert. Zur Kooperation gehört auch ein Patronat für das Empor-Maskottchen „Fiete“, das zunächst bis 2028 vereinbart wurde. Die Stadtwerke Rostock sind seit drei Jahrzehnten Partner des HC Empor. Das Logo des Unternehmens wird weiterhin auf der Rückseite der Empor-Trikots abgebildet. Außerdem belegt die SWR AG bei den Heimspielen der Profis großformatige Banden und Bodenaufkleber. „Wir freuen uns, dass wir mit den Stadtwerken Rostock einen starken und zuverlässigen Partner an unserer Seite haben, der uns bei der Verwirklichung unserer Ziele unterstützen wird“, erklärte Empor-Geschäftsführer Martin Murawski.

Neben dem Engagement bei der Profimannschaft des HC Empor, leisten die Stadtwerke Rostock auch in der Nachwuchsförderung beim Traditionsclub einen wichtigen Beitrag. Heiko Schütze, Vorstand Nachwuchs äußert sich dankbar über die weitere Zusammenarbeit: "Alle im Verein arbeiten mit unglaublichem Engagement und Herzblut daran, unseren Empor-Nachwuchs handballerisch zu fördern. In den letzten Jahren sind wir sowohl qualitativ als auch quantitativ enorm gewachsen. Um diese Qualität in der Nachwuchsarbeit weiter zu gewährleisten, sind wir außerordentlich dankbar für die weitere Unterstützung der Stadtwerke Rostock!“

Der HC Empor Rostock ist Aushängeschild des Handballs in Mecklenburg-Vorpommern. Der Verein ist mit über 15 Mannschaften über alle Altersgruppen hinweg in der jeweils höchsten Spielklasse vertreten. Darüber hinaus betreut Empor zehn Schul AG's, bei denen sich die Jüngsten aus Stadt und Umland unter fachkundiger Anleitung austoben können.

Aktuell größte Erfolge der Nachwuchsarbeit sind das Erreichen der Meisterrunde A-Jugend um die deutsche Meisterschaft sowie der Achtelfinaleinzug der B-Jugend, die in der Saison 23/24 noch um die deutsche Meisterschaft mitspielt.

Die Stadtwerke Rostock AG bietet eine umweltschonende, sichere und zukunftsfähige Erzeugung und Versorgung mit Energie. Sie ist Treiber der Energiewende vor Ort und ein moderner sowie kompetenter Dienstleister für Rostock und die Küstenregion mit etwa 700 Mitarbeitenden. Zusammen mit der Stadtwerke Rostock Netzgesellschaft betreibt sie Strom-, Gas- und Fernwärmenetze in der Region Rostock.

Derbyzeit in Rostock: Empor empfängt Schlusslicht HSV Insel Usedom

Derbyzeit im April: Die Handballer des HC Empor Rostock empfangen am Freitag um 19 Uhr in der StadtHalle das Drittliga-Schlusslicht HSV Insel Usedom. Am 27. April ist das Team von Trainer Nicolaj Andersson beim Stralsunder HV gefordert.

Doch zunächst steht die Partie mit den Insulanern an. Von der Papierform scheint es eine klare Angelegenheit zu sein, aber Vorsicht!  Derbys schreiben ihre eigenen Geschichten und sind immer etwas Besonderes für die Teams und ihre Anhänger. Dementsprechend werden sich die Rostocker auf das Duell vorbereitet haben. 

Alexander Schütze, der in den vergangenen Spielen seine ansteigende Form unter Beweis gestellt hat, freut sich auf das Derby gegen Usedom in der StadtHalle. „Diese Spiele an diesem Ort machen immer besonders Spaß. Ganz sicher wird es ein umkämpftes Duell werden, weil es gegen Usedom immer schwer ist und eine gute Vorbereitung eminent wichtig ist.“

Der HCE will seine kleine Erfolgsserie fortsetzen und den fünften Sieg in Folge erringen. Bei den Usedomern gab es während der Saison einen Trainerwechsel. Der HSV versucht, wieder Stabilität ins Team zu bekommen. Fest steht: Gegen Rostock bedarf es keiner zusätzlichen Motivation.

Im Foyer ist schon ab 17 Uhr Action. Sämtliche Aktionen und Stände drehen sich um das Thema Nachhaltigkeit. Neben einem Flohmarkt, einer Goldschmiede mit Naturmaterialien und Promotionständen der Empor-Partner wird es auch einen zweiten Merchstand geben. Alle dort angebotenen Fanartikel sind aus Trikots genäht, die von Empor-Spielern getragen wurden. Auch für die Kids ist Abwechslung garantiert. Am Bastelstand können die jüngsten Emporfans kreativ werden.

Pflichtaufgabe souverän gelöst: Empor bezwingt die SG Hamburg-Nord mit 36:28

Der vierte Sieg des HC Empor! Die Rostocker Handballer haben die Pflichtaufgabe gegen die SG Hamburg-Nord souverän gelöst. Das Team von Trainer Nicolaj Andersson behielt am Sonntag (7. April) mit 36:28 (19:14) die Oberhand und festigte damit Rang zwei in der Staffel Nord-Ost.

„Ich bin generell zufrieden mit der Leistung. Wir haben das ganze Spiel über durch das Tempo Chancen kreiert“, sagte Andersson.

Empor begann konzentriert und entschlossen. Die Gastgeber zogen schnell auf 11:6 davon (12. Minute). Bis zu diesem Zeitpunkt war lediglich ein Angriff nicht von Erfolg gekrönt. Doch in der Folgezeit häuften sich die Fehler. Die abstiegsbedrohten Gäste konnten den Rückstand verkürzen – 13:15. Trainer Andersson nahm eine Auszeit. Mit Erfolg. Mit einem 4:0-Lauf zogen die Mecklenburger auf 19:13 davon.

Nach der Pause baute der HCE den Vorsprung auf 30:20, 32:21 und 33:22 aus. In der Schlussphase konnten die Gäste das Ergebnis etwas freundlicher gestalten, da SG-Torhüter Lukas Baatz mehrfach großartig parierte. Unterm Strich war es aber eine überzeugende Vorstellung des HCE, der am 12. April den Tabellenletzten HSV Insel Usedom (19 Uhr, StadtHalle) zum Derby empfängt.

Aufstellungen

HC Empor Rostock: Kominek 1, Malchow – Costa Dias 5/2, Meuser 6, Aukstikalnis 2, Mamporia 1, D. Mehler 4, Siegler 2, Schütze 6, Prüter, Horlitz, Funke 4, Pechstein 2, Reichardt 1, Lößner 2.

Hamburg-Nord: Baatz 1, Karras – Laudenbach 4/1, Saleh 4, Wertz 3, Timarac, Kilias 5/2, Reyelt 2, Höfer, Steen 1, Sandtmann, Evermann 4, Gajate 1, Lieke 2, Karras, Carolus, Hohmann 1.

7m:                           2/2 – 5/3
2 Minuten:               6 – 2

Zuschauer:               700
Schiedsrichter:         Jonas Dieckmann und Mirco Drews

Zeitnehmerin:          Jennifer Hopp

Sekretär: Klaus-Peter Hopp

Verstärkung für den Kreis: Juri Richter kehrt zum HC Empor zurück

Verstärkung für den HC Empor Rostock: Der ambitionierte Handball-Drittligist hat Juri Richter vom Ligakonkurrenten TSV Altenholz für die kommende Saison verpflichtet. Der 19 Jahre alte Kreisläufer unterschrieb einen ligenunabhängigen Zweijahresvertrag.

Juri Richter ging in der Jugend für Empor auf Torejagd. Er spielte unter anderem zusammen mit Alexander Schütze, Victor Malchow und Michl Reichardt zusammen, ehe er 2021 zum THW Kiel wechselte. Der Rechtshänder erhielt eine Einladung für die U-19-Nationalmannschaft. Mittels Zweitspielrecht kam er für den benachbarten TSV Altenholz zum Einsatz und feierte am 12. Februar 2022 gegen die Mecklenburger Stiere sein Drittliga-Debüt.

„Wir wollen uns auf der Kreisläuferposition breiter aufstellen. Juri hat eine Empor-Vergangenheit und möchte den nächsten Step in seiner Karriere machen“, erklärte Empor-Geschäftsführer Martin Murawski.

Empor strebt vierten Sieg in Folge an

Die kleine Erfolgsserie macht Lust auf mehr. Die Handballer des HC Empor Rostock streben am Sonntag im Heimspiel gegen die SG Hamburg-Nord (16 Uhr, OSPA-Arena) den vierten Sieg in Folge an.

Das Team von Trainer Nicolaj Andersson ist gegen den Tabellen-14. klarer Favorit. Die Formkurve der Rostocker zeigte in den vergangenen Wochen stetig nach oben – trotz mehrerer verletzungsbedingter Ausfälle.

Dafür sprangen andere in die Bresche. Kay Funke, der zuvor nur sporadisch in der 3. Liga zum Einsatz kam, vertrat Jesper Schmidt (Knieverletzung) beim 35:26-Auswärtssige über den Oranienburger HC glänzend. Der 18-Jährige geht mit entsprechendem Selbstbewusstsein in die kommende Partie: „Mit Hamburg kommt eine Mannschaft aus der unteren Tabellenhälfte, die nichts zu verlieren hat. Sie wird um jeden Zentimeter fighten und versuchen, uns das Leben schwer zu machen, vielleicht auch etwas Zählbares mitzunehmen. Darauf müssen wir uns einstellen und den Kampf annehmen“, meint Kay Funke. Und weiter: „Wir wollen unsere Leistung aus Oranienburg bestätigen und die nächsten zwei Punkte holen.“

Bitter für Empor: Jesper Schmidt fällt lange aus

Hiobsbotschaft für den HC Empor Rostock. Der ambitionierte Handball-Drittligist muss vorerst auf Jesper Schmidt verzichten. Der 21 Jahre alte Linksaußen, der beim 35:26-Auswärtserfolg über den Oranienburger HC aufgrund von Knieproblemen gefehlt hatte, muss sich einer Meniskus-Operation unterziehen.

Die Lücke auf Linksaußen sollen Kay Funke und Ole Horlitz schließen, die in Oranienburg insgesamt fünf Treffer erzielten. Mit Kapitän Robert Wetzel (Finger), David Mamporia (Hand) und Martin Kærgaard Pedersen (Fuß) sind drei weitere Stammkräfte verletzt. Nach Aussage von Murawski wird das Trio im Heimspiel am 7. April gegen die SG Hamburg Nord (16 Uhr, OSPA-Arena) oder im Derby am 12. April gegen den HSV Insel Usedom (19 Uhr, StadtHalle) wieder ins Aufgebot zurückkehren.

Der dritte Sieg in Folge: Empor bezwingt Oranienburg mit 35:26

Überzeugender Auftritt des HC Empor! Die Rostocker Handballer behielten beim Oranienburger HC mit 35:26 (18:13) die Oberhand und verbuchten damit den dritten Sieg in Folge. Ebenfalls erfreulich: Rechtsaußen Matheus Costa Dias feierte nach überstandenem Nasenbeinbruch sein Comeback. Der Brasilianer verwandelte alle sechs Strafwürfe sicher und traf darüber hinaus nach einem Tempogegenstoß.

Das Konterspiel gehörte am Samstagabend zu den Stärken der Rostocker, die sich nach dem 9:9 (22.) absetzen konnten. Aufbauend auf eine starke Defensive schalteten die Gäste, die auf die verletzten Robert Wetzel, David Mamporia, Jesper Schmidt und Martin Kærgaard Pedersen verzichten mussten, den Turbo ein. Auch die Umstellung auf das System mit dem siebten Feldspieler zahlte sich aus. Der HCE konnte sogar den Ausfall von Dennis Mehler, der bereits in der 15. Minute nach einem Foul die Rote Karte sah, kompensieren.

Nach der Pause bauten die Hansestädter ihren Vorsprung kontinuierlich aus. André Meuser erzielte einen Hattrick, ehe Costa Dias mit einem verwandelten Tempogegenstoß auf 29:19 (46.) erhöhte. Schon vor dem Abpfiff feierten die rund 50 mitgereisten Empor-Fans ihr Team und skandierten „Auswärtssieg! Auswärtssieg!“

Auch Trainer Nicolaj Andersson war zufrieden: „Das war wieder eine gute Leistung, bei der wir Tempo, Flow und eine gute Zusammenarbeit zwischen Abwehr und Torhüter abrufen konnten.“

Nach einem spielfreien Oster-Wochenende geht es für Empor am 7. April mit dem Heimspiel gegen die SG Hamburg Nord präsentiert von der OstseeSparkasse Rostock (16 Uhr, OSPA-Arena) weiter. Am 12. April folgt das Derby gegen den HSV Insel Usedom präsentiert von den Stadtwerken Rostock (19 Uhr, StadtHalle).

Aufstellungen

Oranienburger HC: Twarz, Porath, Tredup – Gerndtke 2, Schmöker 1, Harries, Barten, Hase 3, Jantzen 2, Hupfer, Lux 5, Fritz 2, Dederding 9, J. Porath, Williams 2, Hartung.

HC Empor Rostock: Kominek, Malchow 1 – Costa Dias 7/6, Meuser 7, Aukstikalnis 2, D. Mehler 2, Siegler 1, Schütze 1, Prüter 2, Horlitz 1, Funke 4, Pechstein 1, Reichardt 3, Lößner 3.

7m:                     keinen – 6/6
2 Minuten:         10 (plus Rot gegen Gerntke) – 4 (plus Rot gegen D. Mehler/15.)

Zuschauer:         928
Schiedsrichter: Marvin Völkening und Jonas Zollitsch

Zeitnehmer:       Jörg Wollgast

Sekretärin:         Andrea Wollgast

Nach zwei Siegen: Empor möchte in Oranienburg Aufwärtstrend bestätigen

Endspurt in der 3. Liga! Acht Spiele bleiben den Handballern des HC Empor Rostock in der Staffel Nord-Ost noch, um sich für die Aufstiegsrunde warm zu spielen. Vor der Auswärtspartie am Sonnabend beim Oranienburger HC (18.30 Uhr) hat der Tabellenzweite sieben Punkte Vorsprung auf Rang drei und möchte nach zwei Siegen den Aufwärtstrend bestätigen.

Ein Selbstläufer wird das sicherlich nicht. Im Hinspiel lieferten die Oranienburger dem HCE ein Duell auf Augenhöhe, das erst durch den Treffer von Richard Lößner zum 26:25 in letzter Sekunde entschieden wurde. Die Brandenburger brennen auf Revanche, zumal sie in den zurückliegenden drei Partien Niederlagen hinnehmen mussten.

Für Empor-Spielmacher Julius Siegler, der im Heimspiel gegen die HSG Ostsee N/G (36:28) nach sechsmonatiger Verletzungspause sein Comeback feierte, soll es ein weiterer Schritt sein, um Sicherheit und Vertrauen in seine Leistungsfähigkeit zu gewinnen. „Ich fühle mich gut. Die zwei Wochen Training waren wichtig und das Knie ist in Ordnung“, sagte der 21-Jährige. „Natürlich ist der Flow noch nicht da, das braucht Zeit. Training und Spielpraxis sind das Wichtigste, aber es macht in dieser Truppe unheimlich Spaß. Wir freuen uns auf das Spiel und wollen natürlich zwei Punkte holen. Ganz sicher werden uns auch wieder viele Fans begleiten.“

Empor-Duo auf Reisen: Aukstikalnis und Mamporia zur Auswahl

Während in der 3. Liga am Wochenende der Ball ruht, ist Romas Aukstikalnis international gefordert. Der Litauer in Diensten des HC Empor Rostock bestreitet am Sonntag mit der Nationalmannschaft seines Heimatlandes das Rückspiel in der Qualifikation für die Handball-WM 2025 gegen Finnland. Im ersten Vergleich trennten sich beide Teams am Donnerstag (14. März) 20:20. Der Sieger bekommt es in den Play-offs mit Ungarn zu tun.

Auch der derzeit verletzte David Mamporia ist zur estnischen Auswahl gereist. Der Rückraumspieler, der dem HCE aufgrund einer Handverletzung zuletzt nicht zur Verfügung gestanden hatte, lässt sich in seiner Heimat behandeln. Estland ist ebenfalls noch im Rennen um ein WM-Ticket. Die Nordeuropäer haben das Hinspiel gegen die Ukraine mit 32:29 gewonnen. Das Rückspiel findet am Sonntag statt. Der Sieger beider Vergleiche trifft auf Island.

Die Krebs Unternehmensgruppe und der HC Empor gehen gemeinsame Wege

Der Handballclub Empor Rostock begrüßt einen neuen starken Partner. Die Krebs Unternehmensgruppe wird den Traditionsklub bei seinem Ziel, in die 2. Handball-Bundesliga zurückzukehren, als Sponsor unterstützen.

„Ich bin sehr froh, dass die neuen Ideen und Ansätze im Bereich der Partnerschaften und der Kooperationen auch bei Größen wie der Krebs Unternehmensgruppe auf Interesse stoßen“ äußert sich der Sponsoringverantwortliche des HC Empor, Robin Breitenfeldt sehr zufrieden über die neue Partnerschaft.

Das Unternehmen wurde 1949 von Robert Krebs in Hamburg gegründet. Seitdem spezialisiert sich die Robert Krebs KG auf den Korrosionsschutz für alle Industriebereiche.

Zu den Kernbereichen des in dritter Generation geführten Familien-Unternehmens gehören auch Schwerlastlogistik, Offshore-Support und Industrieservice. Nach der Wende expandierte das Unternehmen, das inzwischen mehr als 700 Beschäftigte zählt. Zu den jüngeren Standorten gehören Rostock, Wismar und Stralsund.

Für mehr #EMPO(WE)R

Der HC Empor Rostock schärft das Markenprofil und setzt auf das Wir-Gefühl – Geschäftsführer Martin Murawski im Interview

Worum geht es bei #EMPO(WE)R?

Martin Murawski: Es geht um das Wir und den Weg nach vorn, den Empor mit Überzeugung gehen möchte. Mit dem Markenkonzept schärfen wir unsere Identität nach innen und außen, verdeutlichen unsere Werte und haben einen Kompass, an dem wir uns immer wieder ausrichten, hinterfragen und mit dessen Hilfe wir Entscheidungen treffen werden. Dies bringt Beständigkeit in den Verein, unabhängig von den verantwortlichen Personen.

Es geht also nicht nur um sportlichen Erfolg?

Nein. Unser Wertekonzept steht einerseits für Kraft und Streben, aber vor allem eben auch für Zusammenhalt. Es geht nur gemeinsam und mutig. Wir wollen echten und ehrlichen Sport. Und wir wollen Empor als einen Teil Rostocks erhalten, der einen Beitrag leistet, dass Menschen sich wohlfühlen und miteinander Ziele erreichen wollen. Das schließt gesellschaftliche Verantwortung ein, die wir künftig noch mehr betonen wollen. Empor ist Identifikation ohne Ausgrenzung und Begeisterung ohne Eitelkeiten. Das betrifft natürlich nicht nur die Profis, sondern auch den Nachwuchsbereich.

Vorstand und Geschäftsführung haben einen Zehn-Jahres-Plan entwickelt. Mit welchem Inhalt?

Es gibt Zwischenziele und Meilensteine, die wir uns gesteckt haben. Die Themen sind vielschichtig. Es geht um fünf große Bereiche – die Marke, die Profi-Mannschaft, den Nachwuchs, die Finanzen und die Empor-Familie aus Mitgliedern und Vereinsumfeld. Wir wollen ein Wir-Gefühl leben. Das gilt für alle – für Spieler, Trainer, Vorstand, Geschäftsstelle, Sponsoren und Mitglieder.

Welche Ziele verfolgt der HCE?

Wir wollen innerhalb von drei Jahren mindestens einmal aufsteigen und mindestens einmal die Klasse halten. Wir wollen kontinuierlich Spieler aus der Jugend in den Männerbereich führen. Diese Verbindung ist die DNA des Handballs und von Empor, dass wir jungen Sportlern eine echte Perspektive bieten, ihren Charakter stärken und sie mit Stadt und Region identifizieren. Zunächst reden wir über zwei Talente pro Saison. In zehn Jahren sollen es bereits fünf Nachwuchsspieler sein, die den Anschluss an den Profibereich schaffen. Auch eine mögliche Vereinigung mit dem Rostocker HC gehört dazu.

Bleibt der Slogan „Empor. Echt Rostock“?

Ja, natürlich! Der Claim behält seine zentrale Rolle, er hat auch im neuen Wertebild #EMPO(WE)R seinen Platz.

Empor gewinnt Heimspiel gegen die HSG Ostsee N/G mit 36:28

Die Formkurve des HC Empor zeigt deutlich nach oben. Die Rostocker Handballer bezwangen am Sonntag die HSG Ostsee N/G mit 36:28 (17:13) und bauten damit ihren Vorsprung auf die Verfolger Füchse Berlin Reinickendorf II und Oranienburger HC auf sieben Punkte aus.

„Mit den Spielen im Januar und Februar waren wir nicht zufrieden, aber jetzt sind wir wieder in der Spur und wollen da weitermachen“, meinte HCE-Trainer Nicolaj Andersson mit Blick auf das kommende Auswärtsspiel am 23. März in Oranienburg.

Der Coach sah eine in der zweiten Halbzeit wie entfesselt aufspielende Rostocker Mannschaft. Die Gastgeber zogen mit einem 9:1-Lauf auf 26:14 davon. Die 710 Zuschauer in der OSPA-Arena waren begeistert.

„Die Jungs hatten richtig Spielfreude und haben nie aufgehört zu laufen. Das war richtig gut“, lobte Andersson.

Ebenfalls erfreulich: Spielmacher Julius Siegler, der sich Anfang September beim Saisonauftakt gegen den TSV Altenholz (23:23) einen Meniskusriss im rechten Knie zugezogen hatte, feierte sein Comeback.

Aufstellungen

HC Empor Rostock: Kominek, Wetzel, Malchow – Meuser 10, Aukstikalnis 2, D. Mehler 1, Siegler, Fischer 1, Schmidt 3/1, Schütze 2, Prüter 1, Funke 1, Pechstein 6, Reichardt 1, Lößner 8.

HSG Ostsee N/G: Folchert, S. Schramm – Gohlke, Nagorsen 6, Möller 5, Barthel 1, Farschchi 3, L. Haack 5, M. Schramm 1, J. Haack, Kaiser 2, Baasch 1, Litzenroth 1, Potratz 2.

7m:                     2/1 - keinen
2 Minuten:         4:1

Zuschauer:         710


Schiedsrichter: Jan Krüger und Björn Schmidt

Zeitnehmer:       René Schliereke

Sekretärin:         Lara-Sophie Pogorel

Empor will im Heimspiel gegen die HSG Ostsee N/G nachlegen

Nach dem 30:24-Erfolg gegen den SV Anhalt Bernburg am vergangenen Sonntag wollen die Handballer des HC Empor Rostock einen weiteren Sieg vor heimischer Kulisse einfahren. Zu Gast ist der Tabellenzehnte HSG Ostsee N/G. Die Partie wird am Sonntag (10. März) um 16 Uhr in der OSPA-Arena angepfiffen.

An das Hinspiel erinnert sich im Empor-Lager sicherlich jeder gern. Das Team von Trainer Nicolaj Andersson verbuchte einen 37:23-Kantersieg. Es war der bislang höchste Saisonerfolg der Rostocker, die in den vergangenen Wochen durchwachsene Ergebnisse einfuhren. Immerhin: Gegen Bernburg ließ die Mannschaft deutliche Fortschritte erkennen.

Vor allem Romas Aukstikalnis lief zu großer Form auf. „Nach der Analyse unserer vergangenen Spiele wissen wir, dass es für uns wichtig ist, Dynamik aufzubauen und uns dabei auf unser Spiel zu konzentrieren. Der entscheidende Faktor für den Sieg war, dass wir mit mehr Tempo gespielt haben. Das wollen wir beibehalten. Wir werden uns sehr gewissenhaft auf das Spiel und den Gegner vorbereiten“, kündigt der litauische Nationalspieler an.

Drei Spiele, drei Siege – WIRO-Spieltag war ein voller Erfolg

Drei Spiele, drei Siege – für den HC Empor Rostock haben sich die Hoffnungen auf einen „Super-Handball-Sonntag“ erfüllt. Der WIRO-Spieltag war in vielerlei Hinsicht ein Erfolg.

E wie Emotionen: 1187 Zuschauer bejubelten den 30:24-Erfolg in der Drittliga-Partie des HCE gegen den SV Anhalt Bernburg. Mit stehenden Ovationen feierten die Fans ihre Lieblinge. Emotional ging es bereits vor dem Anpfiff zu. In Gedenken an Olaf Bernert, den wohl größten Empor-Fan, der wenige Tage vor dem Spiel im Alter von 59 Jahren verstorben war, gab es eine Schweigeminute, die mit rhythmischem Trommeln, Tröten und Klatschen beendet wurde. Der Gänsehaut-Atmosphäre folgte ein Handballfest.

M wie Mannschaften: Drei Spiele, drei Siege – es war ein rundum perfekter WIRO-Spieltag. Die Drittliga-Mannschaft fand nach drei sieglosen Partien in Folge (ein Unentschieden, zwei Niederlagen) wieder zurück in die Erfolgsspur. Die in der Oberliga Ostsee-Spree antretende U 23 machte mit dem 33:28-Triumph über die SG Hermsdorf-Waidmannslust einen großen Schritt in Richtung Klassenverbleib. Einen immens wichtigen Erfolg verbuchte auch die A-Jugend in der Bundesliga-Meisterrunde, die nach dem 33:29 über Bayer Dormagen weiter auf den Einzug ins Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft hoffen darf.

P wie Power: Das Leit- und Wertebild #EMPO(WE)R wurde gelebt. Es steht für das Streben nach bestmöglichem Erfolg, für die Kraft und vor allem für den Zusammenhalt. Dabei geht es um echten Sport, Fairness und die Gemeinschaft. Empor ist für Rostock da, für die Region, für die Menschen vor Ort. Die Freude am Mitmachen und die Kraft des Zusammenhalts war in der Fiete-Reder-Halle erlebbar.

O wie Organisation: Der Aufwand für den erneuten Umzug war groß, hat sich aber gelohnt. Empor konnte sich erneut auf zahlreiche helfende Hände verlassen. Bereits einen Tag vor dem „Super-Handball-Sonntag“ standen die Stuhlreihen hinter den Toren. Das Aufbauteam war wie gewohnt zur Stelle. Der Verein konnte die Erfahrungen aus dem ersten Spiel in Marienehe nutzen und stellte einen reibungslosen Spieltag auf die Beine.

R wie Rückkehr: Die Neuauflage „Back to the Roots“ - Empor gastierte nach der Premiere im Dezember gegen die zweite Mannschaft des SC DHfK Leipzig (26:30) erneut in der Fiete-Reder-Halle – war erfolgreich. Die Partie gegen Bernburg war ausverkauft. Auch die Auftritte der U 23 und der A-Jugend waren sehr gut besucht. „Über den Tag gesehen waren über 2000 Leute in der Halle“, konstatiert Empor-Geschäftsführer Martin Murawski zufrieden. Marienehe steht wie keine andere Spielstätte für die Tradition des Rostocker Handballs. Hier wurden WM-Spiele ausgetragen, Europacup-Schlachten geschlagen und unzählige Spiele der Frauen- und Männer-Mannschaften in die DDR-Oberliga bestritten. Seit 2006 trägt die Halle den Namen Fiete Reder – in Gedenken an Paul-Friedrich Reder, der als Pionier des Nachkriegs-Handballsports in Rostock gilt.

30:24 gegen Bernburg: Empor zurück in der Erfolgsspur

Die Handballer des HC Empor Rostock sind zurück in der Erfolgsspur. Nach drei sieglosen Spielen (ein Unentschieden, zwei Niederlagen) bezwang das Team von Trainer Nicolaj Andersson am Sonntagabend den SV Anhalt Bernburg mit 30:24 (13:12) und baute damit den Vorsprung auf den drittplatzierten Oranienburger HC auf fünf Zähler aus.

„Der Sieg bedeutet uns viel“, sagte Andersson. „Wir wollten uns steigern, mehr Ausstrahlung zeigen, mehr Intensität entwickeln und die Coolness zeigen, die ein Spitzenteam haben muss. Das haben wir geschafft, sind ruhig und abgeklärt geblieben, als es schwierig war und haben am Ende deutlich gewonnen.“ 

Die Gastgeber hatten zunächst große Mühe, ins Spiel zu finden. Empor geriet mit 4:8 (14.) ins Hintertreffen. Für Belebung im Angriffsspiel sorgte der eingewechselte Romas Aukstikalnis. Urplötzlich lief es besser. Empor wandelte einen 9:12-Rückstand (21.) in eine 16:12-Führung (35.) um. Bis zum 21:23 (50.) durften die Gäste auf eine Überraschung hoffen, doch die Schlussphase stand im Zeichen der Rostocker, die am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen die HSG Ostsee N/G (16 Uhr, OSPA-Arena) nachlegen wollen.


Vor dem Anwurf gedachten Verein und Fans ihrem verstorbenen Anhänger Olaf Bernert mit einer Schweigeminute, die mit rhythmischem Trommeln und Klatschen beendet wurde.

 

Aufstellungen

HC Empor Rostock: Kominek 1, Wetzel – Meuser 6, Aukstikalnis 6, N. Meyer, D. Mehler3, Siegler, Fischer 1, Schmidt 5/1, Schütze 1, Prüter 2, Harm, Funke 2,Pechstein, Reichardt 1, Lößner 2.

SV Anhalt Bernburg: Baum, Ohm – Kwoczalla 3, Friedrich 1, Schulze 3, Froschauer, Grafenhorst 2, Gehlert, Richter 4/2, Osterloh 1, Belhadi, Herz 9, Ehmke 1.

 

7m:                    1/1 - 2/2 
2 Minuten:         4:2

Zuschauer:         1187
Schiedsrichterinnen:     Michaela und CorneliaFörster

Zeitnehmer:       Volker Kalthoff

Sekretärin:         Verena Kalthoff

Drei Spiele für 10 Euro: Empor fiebert Handball-Super-Sonntag entgegen

Nach der Premiere im Dezember gegen die zweite Mannschaft des SC DHfK Leipzig (26:30) spielt der HC Empor am Sonntag, dem 3. März, erneut in Marienehe. Zu Gast in Rostock ist der SV Anhalt Bernburg. Die Partie wird um 17 Uhr angepfiffen. Zuvor spielen Empors U 23 gegen Hermsdorf-Waidmannslust (12.00 Uhr) und die A-Jugend gegen Bayer Dormagen (14.30 Uhr).

Anlässlich des WIRO-Handball-Super-Sonntags startet der HC Empor eine Ticket-Sonderaktion. Die Tageskarte für alle drei Empor-Partien kostet nur 10 Euro bei freier Platzwahl. Alle bereits gekauften Karten behalten ihre Gültigkeit und berechtigen zum Zutritt zu allen drei Spielen. Dauerkartenbesitzer, VIPs und WIRO-Gäste haben reservierte Sitzplatzbereiche.

„Wir können das Spiel kaum noch erwarten. Das wird ein wahres Handballfest bei uns zuhause in Marienehe. Durch den Umzug in die Fiete-Reder-Halle ist deutlich mehr Platz für unsere Zuschauer und für deren lautstarke Unterstützung“, sagt Empor-Geschäftsführer Martin Murawski voller Euphorie.

Tickets für den Spieltag sind online unter www.hcempor.de und am Sonntag ab 11 Uhr in der Geschäftsstelle (Marieneher Straße 4, 18069 Rostock) erhältlich.

Aufgrund des zu erwartenden regen Zuschauerinteresses rät der HC Empor zur rechtzeitigen Anreise – nach Möglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Dauerkartenbesitzer und Inhaber von Tagestickets können die öffentlichen Verkehrsmittel im Raum Rostock drei Stunden vor dem Spiel und zwei Stunden nach dem Spiel gratis unter Vorlage ihrer Eintrittskarte nutzen.

Parkmöglichkeiten befinden sich nur in begrenzter Anzahl direkt an der Halle. Ausweichparkplätze befinden sich an der Straßenbahnhaltestelle Marienehe und im Gelände des Rostocker Fischereihafens.

Nach zwei Niederlagen in Folge: Empor will gegen Bernburg Trendwende einleiten

Der Motor des HC Empor Rostock läuft seit Beginn der Rückrunde nicht rund. Das wissen die Spieler, Trainer und alle Verantwortlichen. Vor allem in der Offensive liegen die Ursachen für die gegenwärtigen Leistungsschwankungen der Mannschaft. Nach zwei Niederlagen in Folge will der HCE am Sonntag gegen den SV Anhalt Bernburg (17 Uhr, Fiete-Reder-Halle) zurück in die Erfolgsspur.

Die Spieler kennen in der altehrwürdigen Halle in Marienehe jeden Zentimeter. Vielleicht hilft es, um mit Selbstbewusstsein und dem Wissen um die eigenen Stärken beim WIRO-Spieltag wieder erfolgreichen Handball zu zeigen.

Empor-Geschäftsführer Martin Murawski verspricht ein „wahres Handballfest bei uns zuhause in Marienehe. Durch den Umzug in die Fiete-Reder-Halle ist deutlich mehr Platz für unsere Zuschauer und für deren lautstarke Unterstützung“.

Dass es gegen die Anhaltiner ein Heimspiel ist, liegt an der kurzfristigen Absage des Gegners aus dem Hinspiel am 8. Oktober. So gibt es die Chance, gegen den Tabellenzwölften wieder das positive Gesicht des HCE zu zeigen und mit einem Sieg die Trendwende einzuleiten. Der Abstand zum Tabellendritten Oranienburger HC ist auf drei Punkte geschrumpft und bekanntlich dürfen nur die beiden Topteams an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga teilnehmen.

Geplant ist ein WIRO-Handball-Super-Sonntag mit drei Partien. Vor dem Drittliga-Duell spielen Empors U 23 in der Oberliga Ostsee-Spree gegen Waidmannslust-Hermsdorf (12.00 Uhr) und die A-Jugend empfängt in der Bundesliga-Meisterrunde Bayer Dormagen (14.30 Uhr).

Empor hat eine Ticket-Sonderaktion ins Leben gerufen. Die Tageskarte für alle drei Empor-Partien kostet 10 Euro bei freier Platzwahl. Tickets sind online unter www.hcempor.de und am Sonntag ab 11 Uhr in der Geschäftsstelle (Marieneher Straße 4, 18069 Rostock) erhältlich.

Jesper Schmidt verlässt den HC Empor zum Saisonende

Der erste Abgang steht fest: Jesper Schmidt wird den HC Empor Rostock zum Saisonende verlassen. Der 21 Jahre alte Linksaußen, dessen Vertrag zum Saisonende ausläuft, sucht eine neue sportliche Herausforderung.

Schmidt spielte zunächst für die HSG Mönkeberg-Schönkirchen, ehe er 2017 zur Jugend des THW Kiel wechselte. Im Januar 2020 stand der 1,95 Meter große Rechtshänder im Rahmen eines Testspiels gegen den HSV Hamburg erstmals im Kader der Profis. Als die Kieler corona- und verletzungsbedingt auf den Einsatz mehrerer Stammkräfte verzichten mussten, kam Schmidt am 19. Dezember 2020 beim Auswärtsspiel gegen den TVB Stuttgart zu seinem ersten Bundesliga-Einsatz. 2021 wurde Schmidt mit dem THW Deutscher Meister, ehe er im Sommer zum benachbarten TSV Altenholz wechselte. Im Oktober zog es ihn zum HC Empor in die 2. Liga, wo er schnell ein fester Bestandteil der Mannschaft wurde.

„Jesper hat sich immer vorbildlich verhalten – sportlich und menschlich. Nun möchte er den nächsten Schritt in seiner sportlichen Entwicklung machen. Dafür wünschen wir ihm alles Gute und hoffen, dass wir uns bald wiedersehen“, sagte Empor-Geschäftsführer Martin Murawski.

Die zweite Niederlage in Folge: Empor verliert bei den Jungfüchsen mit 28:33

„Schlechter Samstag“ für den HC Empor. So bezeichnete Trainer Nicolaj Andersson den Auftritt seiner Truppe bei der zweiten Mannschaft der Füchse Berlin. Die Rostocker Handballer zogen in der Hauptstadt mit 28:33 (15:16) den Kürzeren. Durch die zweite Niederlage in Folge schmolz der Vorsprung auf den Tabellendritten Oranienburger HC auf drei Punkte.

Wie schon im Topspiel gegen Braunschweig ließ Empor viele Chancen liegen. Die Rote Karte von Martin Kaergaard Pedersen (16.) erschwerte die Aufgabe bei den spielerisch gut ausgebildeten Berlinern zusätzlich. Der Däne wurde von Nicholas Schley gefoult, erzielte im Fallen das 7:8 und beging ein Revanchefoul. Die Schiedsrichter berieten sich kurz, dann schickten sie Kaergaard Pedersen mit Rot vom Feld. Schley erhielt eine Zeitstrafe.

Kaergaard Pedersen fehlte vorne wie hinten. Zum einen, weil der Rostocker Rückraum durch die 3:3-Abwehr der Füchse bereits kurz hinter der Mittellinie attackiert wurde und Dennis Mehler mehrfach freistehend scheiterte. Und zum anderen, weil die Gäste Probleme mit den schnellen und wendigen Hauptstädtern hatten.

Nach dem Wechsel folgte „eine schlimme Phase, was Fehler angeht. Da haben wir komplett nervös und unsicher gespielt“, resümierte Andersson. Die daraus resultierenden Fehler wurden von den Gastgebern gnadenlos bestraft. Empor geriet mit 18:24 ins Hintertreffen. Michl Reichardt kam im System mit dem siebten Feldspieler als zweiter Kreisläufer zum Einsatz. Beim 22:25 keimte noch einmal Hoffnung auf, zumal die Außen Richard Lößner (13 Tore) und Jesper Schmidt (8/2) glänzend aufgelegt waren, doch weitere Fehler stoppten die Aufholjagd der Gäste, die von 60 mitgereisten Fans lautstark unterstützt wurden.

„Heute hat wenig geklappt“, räumte der HCE-Coach ein. Die Trainingswoche sei richtig gut gewesen. Die Mannschaft habe nach der Braunschweig-Niederlage intensiv gearbeitet, berichtete der Däne und fügte mit Blick auf das Heimspiel am 3. März gegen den SV Anhalt Bernburg (17 Uhr, Fiete-Reder-Halle) hinzu: „Wir wiederholen das und dann haben wir nächstes Wochenende wieder mehr Sicherheit.“

„Die Mannschaft kann sich aus dem aktuellen Tief nur gemeinsam herausziehen. Sie muss weiter hart arbeiten und selbstkritisch in die Analyse gehen. Dann werden wir uns positiv weiterentwickeln, davon bin ich überzeugt", erklärte Empor-Geschäftsführer Martin Murawski.  „Die Mannschaft hat alle Fähigkeiten, um das Ruder wieder herumzureißen. Dafür braucht es die nötige Power und ein Wir-Denken, dann schaffen wir es", fügte er hinzu.

Aufstellungen

Füchse Berlin II: Ona, Höler – Flathe, Dieffenbacher 3, Zwanzig, Fuhrmann 2, Schley 6, Tempel, Mart 6, Mohr 3, Steltner 4, Preußner, Kühn 2, Machner 7/2.

HC Empor Rostock: Wetzel, Kominek – Meuser 1, Aukstikalnis, Mamporia 1, Kaergaard Pedersen 2, D. Mehler, Schmidt 8/2, Schütze 3, Zimmer, Funke, Pechstein, Reichardt, Lößner 13.

7m:                     2/2 - 2/2 
2 Minuten:         3:2

Rote Karte:         Martin Kaergaard Pedersen (16.)

Zuschauer:         127
Schiedsrichter: Simon Michel und Dominik Rose

Zeitnehmer:       Andreas Schulze

Sekretärin:         Yvonne Schulze

Nach Niederlage im Topspiel:Empor will zurück in die Erfolgsspur

Der HC Empor hat im Spitzenspiel am vergangenen Sonntag eine 23:24-Heimniederlage gegen den MTV Braunschweig einstecken müssen. Grund war eine schwache Offensive. Die Rostocker Handballer haben zu viele Chancen liegen gelassen. Nun wollen sie zurück in die Erfolgsspur. Trainer Nicolaj Andersson hat in den vergangenen Tagen an den entsprechenden Stellschrauben gedreht. Wie erfolgreich die Trainingswoche war, wird sich am Sonnabend ab 19 Uhr im Auswärtsspiel gegen die zweite Mannschaft der Füchse Berlin zeigen. 

 

Das Hinspiel im September hatten die Ostseestädter mit 32:25 gewonnen. Erfahrungsgemäß sind die Spiele gegen die Juniorteams der Bundesligisten durch hohes Tempo geprägt. 

 

André Meuser, Führungsspieler beim HC Empor, übernahm gegen Braunschweig Verantwortung, und ist wie seine Mannschaftskameraden nach dem Spiel „sehr enttäuscht gewesen. Trotzdem müssen wir alle nach vorne blicken und das Spiel hinter uns lassen“, sagt der 2,07 Meter lange Linkshänder. „Die Trainingswoche ist kurz, umso fokussierter müssen wir arbeiten. Die Füchse II sind eine richtig gute Mannschaft, die wir nicht unterschätzen werden.“

Rostocker verlieren Topspiel gegen MTV Braunschweig mit 23:24

Der Start verlief aus HCE-Sicht verheißungsvoll. Jesper Schmidt brachte die Gastgeber vor 2250 Zuschauern in der StadtHalle mit 2:0 in Führung. Die Abwehr stand von Beginn an sicher. Doch im Angriff tat sich Empor schwer. Zehn Minuten lang blieben die Rostocker ohne Torerfolg. Einzig Torhüter Robert Wetzel verhinderte mit einer Reihe von Glanzparaden einen klaren Rückstand.

Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte konnten sich die Gäste nach der Pause auf 16:12 (40.) und 17:13 (42.) absetzten. Die Rostocker ließen hochkarätige Chancen ungenutzt und leisteten sich eine Reihe von Fehlpässen. Das Fehlen von Spielmacher Julius Siegler (im Aufbautraining) und Romas Aukstikalnis (Rückenprobleme) war deutlich spürbar, zumal auch David Mamporia aufgrund einer Handverletzung angeschlagen war.

Angetrieben von Jesper Schmidt, der zunächst einen Viererpack schnürte und später mit einem Doppelschlag auf 23:24 verkürzte, kämpften sich die Einheimischen zurück. Das Happy End blieb aus. Empor kam noch einmal in Ballbesitz, doch die Schiedsrichter entschieden bei der letzten Aktion von André Meuser auf Stürmerfoul.

„Wir haben uns von Anfang an schwergetan, Tore zu erzielen“, sagte Trainer Nicolaj Andersson, der zugleich eine Kampfansage in Richtung Braunschweig machte: „Wir wollen die Mannschaft sein, die an der Spitze steht. Wir sind arg sauer und werden alles geben, um das wieder zu klären. Wenn sich die Chance auf den Platz da oben ergibt, werden wir sie nutzen.“

Aufstellungen

HC Empor Rostock: Wetzel, Kominek – Costa Dias 2, Meuser 7, Mamporia, Kaergaard Pedersen 2, D. Mehler 1, Schmidt 8/1, Steinberg, Schütze 2, Prüter, Funke, Pechstein 2, Reichardt, Lößner 1.

MTV Braunschweig: Wendland, Engelbrecht, Mellmann – Kanning 1, Friedhoff, Mühlenbruch 2, Bausch, Wolters 4, Otto 2, Mudrow 3, Krause 11/5, Siggelkow, Pieles 1.

7m:                     1/1 - 5/5 
2 Minuten:         1:3

Zuschauer:         2250
Schiedsrichter: Julian Fedtke und Niels Wienrich

Zeitnehmer:       Dennis Struppek

Sekretärin:         Gesa Ramm

Topspiel in der Stadthalle: HC Empor empfängt den MTV Braunschweig

Topspiel in der StadtHalle! Am Sonntag, dem 18. Februar, kommt es zum Aufeinandertreffen der beiden besten Handball-Teams der 3. Liga. Der HC Empor Rostock empfängt den punktgleichen MTV Braunschweig. Aktuell ist der HC Empor vorn. Doch am Saisonende zählen bei Punktgleichheit die Duelle gegeneinander. Der HCE hat das Hinspiel im September mit 29:28 in Braunschweig gewonnen. Mehr Brisanz geht nicht. Die Vorfreude ist riesengroß. In der ausverkauften StadtHalle werden 2250 Zuschauer das Gipfeltreffen hautnah erleben. Die Partie wird um 16 Uhr angepfiffen.

 

Nach den letzten Auftritten gegen den TSV Anderten (31:30) und bei der Bundesliga-Reserve des SC Magdeburg (26:26) müssen sich die Männer von der Ostsee steigern, wenn sie diese Herausforderung erfolgreich bestehen wollen. 

 

Die Mannschaft geht mit Vorfreude und Optimismus in das Match. Marc Pechstein, einer der besten und konstantesten Spieler der zurückliegenden Wochen, „freut sich auf das Spiel. Wir wissen, wie eng das Hinspiel verlief. Durch eine gute Schlussphase konnten wir es gerade so für uns entscheiden. Wir müssen uns taktisch auf einiges vorbereiten, dazu der Umzug in die Stadthalle. Diese Kulisse ist immer ein Highlight für uns. Ich denke, das wird gut für uns!“

 

Bevor der Kampf um die Tabellenführung beginnt, lädt Empor zum „Tag des Kinderhandballs“ mit Spiel, Spaß und Sport ein.Mehr als 150 Mädchen und Jungen sind bereits angemeldet. Auch spontanes Mitmachen ist möglich. Die Kinder können von 13 bis 15 Uhr an verschiedenen Stationen werfen, sprinten, dribbeln und ihre Reaktionsfähigkeit testen. Es gibt eine Fotobox, Hüpfburg und ein Bobby-Car-Rennen für die Jüngsten. 

 

Unter der Woche präsentierte der HC Empor Rostock sein weiterentwickeltes und geschärftes Markenprofil mit dem Leitgedanken „EMPO[WE]R“. 

Hierbei handelt es sich um einen Werte-Dreiklang, der fortan als Handlungsmaxime für den Verein dienen wird und unabhängig von den verantwortlichen Personen Beständigkeit in dieHandlungen des Clubs bringen soll. Er soll Leitlinie und Wertegrundlage für die Vereinsarbeit sowie für die Wirkung nach außen sein. „EMPO[WE]R“ besteht aus den Vokabeln „EMPOR“, „POWER“ und „WE“ – die verbindende Abbildung vereint die inhaltlichen Slogans „Das WIR ist unsere Kraft. Die EMPOR-Familie ist unsere Stärke. Unser Name ist unser Weg.“

 

„EMPO[WE]R“ steht für das Streben nach bestmöglichem Erfolg, für die Kraft und vor allem für den Zusammenhalt“, so Vorstandsvorsitzender Tobias Woitendorf. „Dabei geht es um echten Sport, Fairness und die Gemeinschaft. Wir sind für Rostock da, für die Region, für die Menschen vor Ort – und werden von den Menschen vor Ort getragen.“ Dazu zähle auch die gesellschaftliche Verantwortung, die künftig noch mehr gelebt werden soll. „Empor istIdentifikation ohne Ausgrenzung und Begeisterung ohne Eitelkeiten“, so Woitendorf weiter.

 

„Mit diesem Markenkonzept schärfen wir nicht nur unsere Identität, sondern haben auch einen Kompass entwickelt, an dem wir uns immer wieder ausrichten, hinterfragen und mit dessen Hilfe wir unsere Entscheidungen treffen werden“, ist Geschäftsführer Martin Murawski überzeugt vom Leitbild.

HC Empor Rostock schärft Markenprofil und präsentiert #EMPO[WE]R

Vor dem Spitzenspiel der 3. Liga Nord-Ost zwischen dem HC Empor und dem MTV Braunschweig am Sonntag, den 18. Februar in der ausverkauften Stadthalle und dem „Tag des Kinderhandballs“ hat der Rostocker Traditionsverein die Essenz seines Leit- und Wertebildes mit dem (Hashtag) „EMPO[WE]R“ präsentiert und will damit sein Markenprofil weiter schärfen.

Hierbei handelt es sich um einen Werte-Dreiklang, der fortan als Handlungsmaxime für den Verein dienen wird und unabhängig von den verantwortlichen Personen Beständigkeit in die Handlungen des Clubs bringen soll. Er soll Leitlinie und Wertegrundlage für die Vereinsarbeit sowie für die Wirkung nach außen sein. „EMPO[WE]R“ besteht aus den Vokabeln „EMPOR“, „POWER“ und „WE“ – die verbindende Abbildung vereint die inhaltlichen Slogans „Das WIR ist unsere Kraft. Die EMPOR-Familie ist unsere Stärke. Unser Name ist unser Weg.“

„EMPO[WE]R“ steht für das Streben nach bestmöglichem Erfolg, für die Kraft und vor allem für den Zusammenhalt“, so Vorstandsvorsitzender Tobias Woitendorf. „Dabei geht es um echten Sport, Fairness und die Gemeinschaft. Wir sind für Rostock da, für die Region, für die Menschen vor Ort – und werden von den Menschen vor Ort getragen.“ Dazu zähle auch die gesellschaftliche Verantwortung, die künftig noch mehr gelebt werden soll. „Empor ist Identifikation ohne Ausgrenzung und Begeisterung ohne Eitelkeiten“, so Woitendorf weiter.

„Mit diesem Markenkonzept schärfen wir nicht nur unsere Identität, sondern haben auch einen Kompass entwickelt, an dem wir uns immer wieder ausrichten, hinterfragen und mit dessen Hilfe wir unsere Entscheidungen treffen werden“, ist Geschäftsführer Martin Murawski überzeugt vom Leitbild.

Die Freude am Mitmachen und die Kraft des Zusammenhalts wird dann auch am kommenden Sonntag in der Stadthalle erlebbar, wenn der HC Empor vor dem Kampf um die Tabellenspitze zum „Tag des Kinder-Handballs“ mit Spiel, Spaß und Sport einlädt. Mehr als 150 Mädchen und Jungen sind bereits angemeldet. Alle Kinder, die ein Ticket für das Spiel haben, können auch gern noch spontan vorbeikommen. Von 13 bis 15 Uhr können die Kids an verschiedenen Stationen werfen, sprinten, dribbeln und ihre Reaktionsfähigkeit testen. Auch eine Fotobox, eine Hüpfburg und ein Bobby-Car-Rennen warten im Foyer der Stadthalle auf die Jüngsten.

Neuauflage „Back to the Roots“ - Empor am 3. März mit WIRO-Handballfest in Marienehe

Neuauflage „Back to the Roots“ - Empor am 3. März mit WIRO-Handballfest in Marienehe

Zweite Auflage für die Fiete-Reder-Halle. Der Handball-Club Empor Rostock gastiert nach der Premiere im Dezember gegen die zweite Mannschaft des SC DHfK Leipzig (26:30) erneut in Marienehe.

Das Heimspiel am 3. März gegen den SV Anhalt Bernburg wird von der OSPA-Arena in die altehrwürdige Spielstätte verlegt.

„Der WIRO-Spieltag – wird ein richtiges Handballfest“, kündigt Empor-Geschäftsführer Martin Murawski an.

Geplant sind drei Spiele. Den Auftakt bestreiten die U 23, die in der Oberliga Ostsee-Spree die SG Hermsdorf-Waidmannslust empfängt. Anpfiff ist um 12 Uhr. Um 14.30 Uhr folgen die A-Junioren des HCE in der Bundesliga-Meisterrunde gegen Bayer Dormagen. Das Drittliga-Duell gegen Bernburg um 17 Uhr bildet das Finale des WIRO-Spieltags.

Empor startet für diesen Handball-Super-Sonntag eine Ticket-Aktion. "Eine Tageskarte kostet 10 Euro bei freier Platzwahl und beinhaltet den Besuch von allen drei Spielen. Bereits erworbene Tickets haben ebenso die Berechtigung für alle drei Spiele.", sagt Geschäftsführer Martin Murawski, der sich auf das Revival in der Fiete-Reder-Halle freut.

„Der Umzug ist eine sehr gute Nachricht. In der Fiete-Reder-Halle ist mehr Platz für mehr lautstarke Unterstützer“, sagt Ralf Zimlich, Vorsitzender der WIRO-Geschäftsführung. „Das Interesse der Handballfans ist groß. Denn der HC Empor Rostock spielt in dieser Saison in der 3. Bundesliga ganz vorne mit. Und noch besser ist, dass am WIRO-Spieltag nicht nur die 1. Männermannschaft, sondern auch der erfolgreiche Nachwuchs auf der Platte steht.“

Die Ursprünge des Handballsports unter dem Empor-Logo reichen mehr als 60 Jahre zurück und begeisterten seitdem die Rostocker. Die Sporthalle in Marienehe ist untrennbar mit dem kleinen, schnellen Ball verbunden: Handball-Weltmeisterschaften, unzählige Spiele der Frauen- und Männer-Mannschaften in die DDR-Liga, große sportliche Erfolge im Kinder- und Jugendbereich, ... Seit 2006 trägt die Halle den Namen des Handballspielers und -trainers Paul-Friedrich Reder.

Der nächste Handball-Krimi: Empor trennt sich 26:26 von Magdeburg II

Manche mögen es spannend. Eine Woche nach dem 31:30-Heimerfolg über den TSV Anderten sorgte der HC Empor Rostock für den nächsten Handball-Krimi. Das Team von Trainer Nicolaj Andersson kam am Sonntag (4. Februar) bei der Bundesliga-Reserve des SC Magdeburg nicht über ein 26:26 (13:13) hinaus. Damit spitzt sich das Kopf-an-Kopf-Rennen an der Tabellenspitze der 3. Liga (Nord-Ost) weiter zu. Empor bleibt Spitzenreiter vor dem punktgleichen MTV Braunschweig, der seine Heimaufgabe gegen die zweite Mannschaft der Füchse Berlin (26:25) erfolgreich löste und nach Punkten mit den Rostockern gleichzog.

 

Am 18. Februar kommt es zum Gipfeltreffen der beiden Aufstiegsaspiranten. Empor empfängt um 16 Uhr den MTV. Die Partie wird in der Stadthalle ausgetragen. „Mit so einer Leistung wie in Magdeburg werden wir es gegen Braunschweig schwer haben“, erklärte Empor-Geschäftsführer Martin Murawski.

 

Ähnlich äußerte sich Nicolaj Andersson: „Generell bin ich nichtzufrieden. Wir sind nicht nach Magdeburg gefahren, um nur einen Punkt mit nach Rostock zu nehmen.“

 

Der Coach musste vor dem Anpfiff zwei Hiobsbotschaften hinnehmen. André Meuser (Schulterprobleme) und Dennis Mehler (Virusinfekt) fielen aus. „Klar haben uns mehrere Leute gefehlt, die wichtig sind“, sagte Andersson. Dennoch hätten es die anderen Spieler richten können, meinte der Däne. „Bei uns haben die Schärfe und Konsequenz gefehlt“, kritisierte er.

 

Die Rostocker liefen in der zweiten Halbzeit mehrfach einem Drei-Tore-Rückstand hinterher. Trainer Nicolaj Andersson nahm in der 49. Minute eine Auszeit und zog das System mit dem siebten Feldspieler aus dem Ärmel. DasKonzept ging auf. Romas Aukstikalnis, Richard Lößner und Marc Pechstein wandelten den 20:22-Rückstand in eine 23:22-Führung um. 

In der Schlussphase hatte Empor alle Trümpfe in der Hand, kam aber nicht über eine Punkteteilung hinaus. „Wir hätten es schaffen müssen. Deshalb bin ich nicht zufrieden“, sagte Andersson.

 

Aufstellungen

SC Magdeburg II: Mohs,Lücke – Krist 2, Pfeil 2, Döbbel, Liehr, Bahr, Hammer, Haake 2, Hein 4,Kirschberger 3, Möller 5, Lange 3/1, Drachau 5, Löwen.

HC Empor Rostock: Kominek,Wetzel – Costa Dias 2, Aukstikalnis 3, Mamporia 1, Kaergaard

 

7m:                  3/1 - 1/1  
2 Minuten:       0:3

Zuschauer:      256
Schiedsrichter:  Jan Krüger und Björn Schmidt

Zeitnehmer:    Wolfgang Platte

Sekretär:         Falko Witt

Das nächste Spitzenspiel: Empor beim Tabellendritten Magdeburg II gefordert

Neun Spiele, neun Siege – die Bilanz des HC Empor in fremden Hallen ist makellos. Und das soll auch so bleiben. Nach dem 35:29-Erfolg zum Jahresauftakt beim TSV Altenholz sind die Rostocker Handballer erneut in einem Spitzenspiel gefordert. Das Team von Trainer Nicolaj Andersson gastiert am Sonntag, dem 4. Februar, beim Tabellendritten SC Magdeburg II. Der Anwurf erfolgt um 17Uhr in der altehrwürdigen Hermann-Gieseler-Halle, die in den Siebziger-und Achtzigerjahren Schauplatz vieler rassiger Duelle zwischen beiden Topklubs war.

 

Der Gastgeber möchte sich für die Hinspiel-Niederlage (33:38) revanchieren. Der Spitzenreiter Empor tat sich zuletzt gegen den TSV Anderten (31:30) schwer. Man darf gespannt sein, an welchen Schrauben Nicolaj Andersson dreht, um sein Team wieder in die Spur zu bringen.

 

Kreisläufer Dennis Mehler, einer der Besten gegen Anderten, sagt: „Wenn wir in Magdeburg punkten wollen, müssen wir in der Abwehr zu unseren Stärken finden. Es wird darauf ankommen, das Tempospiel der Magdeburger zu verhindern und unser Spiel durchzusetzen. Wir wollen die zwei Punkte mitnehmen!“

Neuer Partner für Empor: Möwe Teigwaren unterstützt den Aufstiegsaspiranten

Rostock – Der HC Empor Rostock begrüßt einen weiteren neuen Partner. Mit dem ostdeutschen Nudelproduzenten Möwe Teigwaren (Waren an der Müritz) unterstützt ein renommiertes Unternehmen im Bereich hochwertiger Teigprodukte den Handball-Drittligisten. 

 

Möwe Teigwaren bringt nicht nur eine langjährige Tradition und Erfahrung in die Partnerschaft ein, sondern teilt auch die Leidenschaft für Sport und lokale Gemeinschaften. Der HC Empor sieht in Möwe Teigwaren einen idealen Partner, um gemeinsam auf dem Spielfeld und darüber hinaus erfolgreich zu sein.

 

„Wir sind begeistert über die Partnerschaft mit Möwe Teigwaren. Ihr Engagement für Qualität und Gemeinschaftssinn spiegelt unsere Werte wider. Wir freuen uns darauf, dass Möwe Teigwaren als Unternehmen sowie Herr Bröcker und sein Team nun Teil der Empor-Familie sind und wir gemeinsam Erfolge feiern können“, sagte Empor-Geschäftsführer Martin Murawski.

 

Möwe Teigwaren sieht in der Partnerschaft mit dem Drittliga-Spitzenreiter eine hervorragende Gelegenheit, die Marke zu stärken und die Verbindung zu den Fans zu vertiefen. 


„Wir sind stolz, Teil der Empor-Familie zu sein und freuen uns darauf, die Mannschaft auf ihrem Weg in die Zukunft zu begleiten“, sagt der Geschäftsführer Mirko Bröcker von Möwe Teigwaren. 

 

 

Seit 1952 werden an der Mecklenburgischen Seenplatte Spaghetti, Makkaroni und andere Nudeln produziert. Jährlich verlassen bis zu 12 000 Tonnen die drei Produktionslinien in Waren. Es gibt 70 verschiedene Nudelformen, erklärt Mirko Bröcker, der im vergangenen Herbst die Gesellschafteranteile und die Geschäftsführung übernommen hat. DerJahresumsatz wird mit 13 Millionen Euro angegeben.

15. Saisonsieg: Empor bezwingt den TSV Anderten mit 31:30

Zittersieg für die Handballer des HC Empor Rostock. Das Team vonTrainer Nicolaj Andersson hat am Sonntag (28. Januar) den TSV Anderten mit31:30 (13:11) bezwungen und damit seine Tabellenführung in der Nord-Ost-Staffelder 3. Liga verteidigt. Nach dem Gastspiel am kommenden Sonntag (4.Februar) beim Tabellendritten SC Magdeburg II steht am 18.Februar das Gipfeltreffen gegen Verfolger MTV Braunschweig (16 Uhr,Stadthalle) auf dem Programm.

 

Empor begann vor 750 Zuschauern in der ausverkauften OSPA-Arenastark. Torhüter Jan Kominek, der Robert Wetzel (Fingerverletzung)ersetzte, parierte mehrere Würfe. Die Rostocker machten Tempo, fanden gegen dieoffensive Gäste-Abwehr Lösungen und zogen auf 8:3 und 9:4 davon. MaßgeblichenAnteil daran hatte Marc Pechstein, der vier seiner zehn Tore in derAnfangsphase erzielte.

Doch urplötzlich riss der Faden. Empor patzte mehrfach in der Offensiveund bekam auch in der Abwehr keinen Zugriff mehr. Die Gäste machten denRückstand wett und gingen sogar selbst in Führung – 11:10.

 

Der HCE konterte, ging wieder in Führung (21:17 und 22:18),machte es aber in der Schlussphase unnötig spannend. „Die Leistung in derDeckung war weit weg von dem, was wir wollen“, kritisierte Coach Andersson.„Anderten hat auch richtig schlau, hart und offensiv gespielt“, fügte er hinzu.

Immerhin verteidigten die Rostocker, die ihre drei Strafwürfe allesamtvergaben, den letzten Angriff der Gäste gut und retteten somit den knappenVorsprung ins Ziel. „Wir waren am Schluss cool und abgezockt genug, um die zweiPunkte zu holen“, lobte Nicolaj Andersson.

 

 

Aufstellungen

HC Empor Rostock: Kominek,Malchow – Costa Dias 2, Meuser 2, Aukstikalnis, Mamporia 1, Kaergaard Pedersen3, D. Mehler 6, Schmidt 4, Schütze, Funke, Pechstein 10, Reichardt, Lößner 3.

TSV Anderten: Lange, Räbiger – Czok7, Benckendorf 3, Forst, Sauß 4, Pichiri 1, Depping 8, Klitzke, Edeler 1, Backs4/2, Langeheine 1, Pichiri, P. Müller, R. Müller 1.

 

7m:                    3/0 - 4/2  
2 Minuten:          5:3

Zuschauer:         750 (ausverkauft)
Schiedsrichter:   Julian Lauenroth und Arne Surrow

Zeitnehmer:       Thomas Schweder

Sekretär:           Gunnar Kremer

Empor möchte im ersten Heimspiel des Jahres nachlegen

Nach dem erfolgreichen Rückrundenstart im Topspiel beim TSV Altenholz (35:29) wollen die Handballer des HC Empor Rostock im ersten Heimspiel desJahres nachlegen. Der Spitzenreiter empfängt am Sonntag, den 28. Januar, den Tabellenzehnten TSV Anderten in der OSPA-Arena. DerAnwurf erfolgt um 16 Uhr.

Das Hinspiel hatten die Rostocker mit 26:21 gewonnen und damit denersten Sieg in dieser Saison verbucht. 

 

Das Ziel des HCE ist klar. Das Team von Trainer Nicolaj Anderssonmöchte seine Tabellenführung nicht mehr aus der Hand geben. Dafür gilt es,jedes Spiel hochkonzentriert anzugehen und sich weiter zu verbessern – sowohlin der Abwehr, als auch in der Offensive.

 

Dafür wurde die Mannschaft in der Winterpause mit Rückkehrer MichlReichardt verstärkt. „Das erste Spiel vor heimischer Kulisse wird für michetwas ganz Besonderes. Darauf freue ich mich schon seitdem klar war, dass ichwieder für Empor auflaufe. Meine Einsatzzeit möchte ich voll ausnutzen und derMannschaft helfen“, erklärte Reichardt.

 

„Natürlich möchten wir die Aufstiegsspiele bestreiten und irgendwannwieder in der zweiten Bundesliga spielen. Ich fühle mich sehr wohl, dieMannschaft hat es mir auch sehr leicht gemacht. Jeden Tag wird es besser und esmacht unheimlich viel Spaß mit der Truppe“, fügte der 19 Jahre alteRückraumspieler hinzu.

Der AOK-Jugendtrainingstag Handball ist zurück - jetzt anmelden!

Es gibt nach wie vor eine große Begeisterung für den Handballsport.Das zeigt nicht zuletzt die große sportarenenfüllende Heimhandball-EM inDeutschland. Aber auch der HC Empor Rostock, der aktuell auf den ersten Tabellenplatz der 3. Liga steht undauf den Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga hoffen kann, oder die ebensoerfolgreichen Drittligafrauen vom Rostocker Handball Club sorgen mit ihrerSpielweise für Euphorie und steigendes Interesse an dem Traditionssport in Rostock.

 

Nach dererfolgreichen Premiere im Februar 2019 und der zweiten Auflage desAOK-Jugendtrainingstages Handball in Rostock im Februar 2020 mit 140Teilnehmenden gibt es nun in den Winterferien am 15. Februar ein Comeback desAOK-Jugendtrainingstages. Bewerbungen für Mädchen und Jungen im Alter von 6bis12 sind per E-Mail bis zum 7. Februar möglich(jugendtrainingstag@hcempor.de). „Wir sind oft auf den beliebten Aktionstagangesprochen worden und freuen uns, diesen nun nach einer etwas unfreiwilligenPause wieder aufleben lassen zu können“, sagte Juri Schlünz von der AOKNordost.



Starke Partner: HC Empor und die Dolphins

Am 3. AOK-Jugendtrainingstag am 15. Februar von 9 bis 15 Uhr sind alle jungenHandballfreunde oder solche, die es noch werden wollen, ganz herzlich in dieFiete-Reder-Halle in Rostock- Marienehe (Marieneher Straße 4) eingeladen. DerRostocker Handball Club und der HC Empor Rostock veranstalten gemeinsam mit derAOK einen abwechslungsreichen Handballtag für Mädchen und Jungen im Alter von 6bis 12 Jahren.
Los geht es an diesem Tag um 9.00 Uhr. Nach der Anmeldung können die Kids anden verschiedenen Stationen zeigen, was in ihnen steckt und sich gemeinsam imHandballspiel ausprobieren. Die Handballtrainer von Empor und den Dolphinslassen dabei den Spaß nicht zu kurz kommen.

 

Es werden Spieler der Profimannschaft, sowieder A- und B-Junioren vom HC Empor undSpielerinnen von den Dolphins dabei sein, die dem ambitionierten Nachwuchs ihreTricks zeigen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, auch neue Fans desHandballs sind willkommen.

 


Anmeldungzum AOK-Jugendtrainingstag Handball
Veranstaltungsort am Donnerstag, 15. Februar 2024
8.30 Uhr bis 15.30 Uhr

Fiete-Reder-Halle in Rostock- Marienehe, Marieneher Straße 4

Am Trainingstag ist eine Teilnahmegebühr von 10,00 Euro zu entrichten.

AlleTeilnehmer erhalten ein T-Shirt und ein Mittagessen

Mitzubringen sind Trainingssachen und Hallensportschuhe



Anmeldeschluss ist der 7. Februar 2024: jugendtrainingstag@hcempor.de

Auftakt nach Maß: Empor gewinnt Spitzenspiel beim TSV Altenholz mit 35:29

Auftakt nach Maß für die Handballer des HC Empor Rostock. Das Team von Trainer Nicolaj Andersson ist mit einem Sieg in die Rückrunde der 3. Liga gestartet. Der Spitzenreiter der Nord-Ost-Staffel setzte sich am Samstagabend beim TSV Altenholz mit 35:29 (15:15) durch und baute damit seinen Vorsprung auf den Tabellendritten auf sieben Punkte aus.

 

„Wir haben die Dinge, die wir angesprochen hatten, in der zweiten Halbzeit richtig gut umgesetzt. Das war echt stark“, freute sich der HCE-Coach. 

Die Gäste leisteten sich in der ersten Halbzeit eine Schwächephase, die durch technische Fehler und schlechte Abschlüsse geprägt war. Die Folge: Empor verspielte leichtfertig eine 10:5-Führung und geriet zu Beginn des zweiten Durchgangs in Rückstand. 

 

Die Rostocker, die von mehr als 70 mitgereisten Fans lautstark unterstützt wurden, wendeten mit einem 4:0-Lauf zum 22:19 das Blatt und konnten sich erneut absetzen. Bis zum 26:25 (52.) blieb der TSV dran. Andersson nahm eine Auszeit und stellte seine Mannschaft auf die Schlussphase ein. David Mamporia, Jesper Schmidt und Martin Kærgaard Pedersen erhöhten auf 29:26. Das Spiel mit zwei Kreisläufern funktionierte gut. Torhüter Robert Wetzel entschärfte zwei Strafwürfe und gab seiner Truppe damit den nötigen Rückhalt. Den Schlusspunkt setzte Neuzugang Michl Reichardt, der vornehmlich in der Abwehr eingesetzt wurde und bei seinem Debüt überzeugen konnte. „Er hat genauso gespielt, wie er im Training aufgetreten ist. Das war einfach top“, lobte Nicolaj Andersson.



Aufstellungen

 TSV Altenholz: Jöhnck, Saggau – Schneider 1, Fängler 3, Seebeck 1, Braissait, Meereis1, Bornhöft, Bergemann 5, Voigt 5, Abelmann-Brockmann 2/2, Pabst, Battermann 7,Menges 4.

Empor: Wetzel, Kominek – Costa Dias 3, Meuser 6, Aukstikalnis, Mamporia 5,Kaergaard Pedersen 6, D. Mehler 4, Schmidt 4/1, Schütze 1, Funke, Pechstein 5,Reichardt 1, Lößner.

 

7m:                    4/2 - 1/1  
2 Minuten:         4:3

Rote Karte:        Tommy Fängler(60.)

Zuschauer:         809


Schiedsrichter: Jonas Dieckmann und Mirco Drews

Zeitnehmer:       Ralf Rathje

Sekretär:           Matthias Kock

Saubere Sache: Empor begrüßt mit der Rostocker Gehweg Reinigung einen neuen Partner

Der HC Empor Rostock ist mit einem neuen Partner ins neue Jahr gestartet. Der ambitionierte Handball-Drittligist wird ab sofort von der Rostocker Gehweg Reinigung unterstützt. 

„Wir freuen uns, dass mit der Rostocker Gehweg Reinigung ein weiteres regionales Unternehmen die Empor-Familie vergrößert“, erklärte Empor-Geschäftsführer Martin Murawski.  

 

Die Rostocker Gehweg Reinigung wurde 1992 von Frank Bose gegründet und hat sich im Laufe der Jahre zu einem führenden Unternehmen in den Bereichen Grünpflege, Winterdienst und Gehwegreinigung entwickelt. Auch Garten- und Landschaftsbau sowie Gebäude-und Veranstaltungsreinigung gehören zu den Dienstleistungen des familiengeführten Unternehmens. Zu den Einsatzgebieten der Rostocker Gehweg Reinigung gehören neben der Hansestadt der Landkreis Rostock, Schwerin und Stralsund.

Spitzenreiter Empor startet mit Top-Spiel gegen Altenholz in die Rückrunde

Die Handballer des HC Empor Rostock starten mit einem Spitzenspiel ins neue Jahr. Der Tabellenführer ist am Sonnabend ab 18 Uhr beim drittplatzierten TSV Altenholz gefordert. „Wir freuen uns, dass es wieder losgeht“, sagt Empor-Coach Nicolaj Andersson.

Es ist das 40. Aufeinandertreffen beider Teams. Empor verließ 23 Mal als Sieger das Parkett. Die Schleswig-Holsteiner konnten 13 Partien für sich entscheiden. Dreimal trennten sich beide Vertretungen unentschieden – zuletzt im Hinspiel am 3. September (23:23).

„Natürlich ist es ein Revanche-Match, aber die beiden Spiele sind nicht zu vergleichen. Beide Mannschaften haben sich weiterentwickelt“, sagt Andersson und unterstreicht die ehrgeizigen Ambitionen seiner Truppe: „Wir wollen wie in jedem Spiel gewinnen.“

Die Rostocker haben sich in ihrer Spielweise gefestigt, verletzungsbedingte Ausfälle wurden bislang gut kompensiert und mit Michl Reichardt gibt es eine weitere Verstärkung für die Defensive und den linken Rückraum.

Trainer Andersson hat mit seiner Mannschaft in der Vorbereitung vor allem am Timing und am Umkehrspiel gearbeitet. „Tempo ist für uns sehr wichtig.“

Empor zieht erneut um: Derby gegen den HSV Insel Usedom findet in der StadtHalle statt

Die Handballfans aus Mecklenburg-Vorpommern können sich freuen. Das ursprünglich für den 14. April geplante Drittliga-Landesduell zwischen dem HC Empor Rostock und dem HSV Insel Usedom wird auf den 12. April vorverlegt. Die Partie wird um 19 Uhr in der StadtHalle angepfiffen.

„Wir möchten auch aus dem zweiten Derby ein richtiges Handballfest machen und hoffen auf großes Zuschauerinteresse. Für die Gästefans wird es einen eigenen Fanblock geben“, kündigt Empor-Geschäftsführer Martin Murawski an.

Empor zieht zum dritten Mal in dieser Saison in die große Arena um. Am 24. November bezwangen die Rostocker den Stralsunder HV mit 31:26. Auch das Top-Spiel am 18. Februar gegen MTV Braunschweig (Anwurf 16 Uhr) wird in der StadtHalle ausgetragen.

Eintrittskarten für das Derby gegen den HSV Insel Usedom und das Spitzenspiel gegen Braunschweig sind online unter hcempor.de erhältlich.  

Eintrittskarten für das Spitzenspiel gegen den MTV Braunschweig sind bereits online verfügbar. Für das Derby gegen den HSV Insel Usedom sind Tickets ab dem 19.01.2024 unter hcempor.de erhältlich.

Heimspiel terminiert: Empor trifft am 3. März in der OSPA-Arena auf den SV Anhalt Bernburg

Das Heimspiel von Drittliga-Spitzenreiter HC Empor Rostock gegen den SV Anhalt Bernburg wurde terminiert. Das Team von Trainer Nicolaj Andersson empfängt die Saalestädter am 3. März um 16 Uhr in der OSPA-Arena.

Der ursprüngliche Spielplan sah vor, dass Empor in der Rückrunde in Bernburg antreten muss. Der SV Anhalt hatte das für den 8. Oktober 2023 angesetzte Hinspiel kurzfristig aufgrund mehrerer Krankheitsfälle abgesagt. Die Partie wurde mit 0:0 Toren und 2:0 Punkten für Empor gewertet. Zudem wurde das Rückspiel automatisch zu einem Heimspiel für die Rostocker.

„Die Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit“, sagte Empor-Geschäftsführer Martin Murawski.

Restkarten sind online unter www.hcempor.de erhältlich.

Empors A-Jugend greift nach dem Meistertitel – Verein startet Spendenaktion

„Wir brauchen eure Unterstützung!“ Unter diesem Motto hat der HC Empor Rostock eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Es geht um die A-Jugend des Vereins. Die HCE-Talente haben zum wiederholten Mal den Einzug in die Meisterrunde geschafft, in der die besten 16 deutschen Teams um den Meistertitel spielen. „Das sind die Früchte einer hervorragenden Arbeit, die seit Jahren in unserem Nachwuchsbereich geleistet wird“, sagt Empor-Geschäftsführer Martin Murawski. „Nach einem herausragenden fünften Platz in der Saison 2022/23 wollen wir in der aktuellen Spielzeit noch mehr und nach dem Meistertitel greifen.“


Die Reisekosten für die langen Auswärtsfahrten würden den Verein vor eine große finanzielle Herausforderung stellen. Zur Absicherung des Spielbetriebs und des Weiterlebens des Traums „Deutsche Meisterschaft“ habe Empor diese Spendenaktion ins Leben gerufen, erklärte Martin Murawski. „Unterstützt unsere Jungs bei ihrem Traum! Jede Spende zählt. Gemeinsam können wir deutscher Meister werden!“

Auch Heiko Schütze, Vorstand „Nachwuchs“ des HC Empor e.V., freut sich über den sportlichen Erfolg der A-Jugend: "Dass unsere A-Jugend zum zweiten Mal in Folge an der Meisterrunde mit den besten 16 Teams aus Deutschland teilnimmt, zeugt von der nachhaltig geleisteten Nachwuchsarbeit beim HC Empor. Unsere Jungs träumen von der Deutschen Meisterschaft. Wir hoffen, dass viele Spenden zusammenkommen.  Es ist eine großartige Aktion, die wir hier ins Leben gerufen haben und hoffen auf breite Unterstützung. Vielen Dank dafür" so Schütze.

Empor verstärkt sich mit Rückkehrer Michl Reichardt

Verstärkung für den Handballclub HC Empor Rostock. Der Spitzenreiter der 3. Liga (Staffel Nord-Ost) hat Michl Reichardt verpflichtet. Der 19 Jahre alte Rückraumspieler kommt von den Füchsen Berlin. Er unterschrieb einen bis 30. Juni 2025 datierten Vertrag, der für die 3. und 2. Liga Gültigkeit besitzt.

„Wir wollen der Mannschaft eine gewisse Breite geben. Michl ist ein Rostocker Jung. Er kann uns mit seinen Abwehrqualitäten sofort helfen und ist auch im Angriff eine Alternative“, erklärte Empor-Geschäftsführer Martin Murawski.

 

Michl Reichardt ist gebürtiger Rostocker und begann seine sportliche Laufbahn als Schwimmer. Durch Freunde kam er zum Handball. Der Rechtshänder spielte für Empor in der E-, D- und C-Jugend und schaffte den Sprung in die Landesauswahl.

 

2019 wechselte er zu den Füchsen Berlin, mit denen er zweimal deutschermJugendmeister und einmal Vizemeister wurde. Im vergangenen Jahr zog er sich im Finale um die deutsche Jugendmeisterschaft eine schwere Knieverletzung (Riss des Außenmeniskus) zu. „Jetzt bin ich wieder fit wie ein Turnschuh“, versichert der frühere Jugend-Nationalspieler, der 2022 mit der deutschen U-18-Auswahl EM-Bronze gewann. „Michl wird noch eine gewisse Zeit brauchen, um wieder in den Wettkampfrhythmus zu kommen, aber die geben wir ihm. Er soll uns nachhaltig zur Verfügung stehen und ist eine langfristige Investition in die Zukunft“, sagte Martin Murawski.

 

Die Kontakte nach Rostock ließ Reichardt nie abreißen. „Ich habe Emporauf Instagram verfolgt und geschaut, wie die Jugend und die Männer gespielt haben“, erzählt der 1,95 Meter große Ostseestädter, der für die Profis der Füchse in zwei Spielen der Europe League zum Einsatz kam.

 

Bereits vor Saisonbeginn habe er mit seinem Heimatverein in Kontakt gestanden, erzählt Reichardt. „Ich freue mich, dass es jetzt mit einem Wechsel geklappt hat und bin bereit für neue Herausforderungen.“ 

Romas Aukštikalnis und David Mamporia zu Auswahllehrgängen eingeladen

Für den HC Empor Rostock ist das Handballjahr beendet, doch für Romas Aukštikalnis geht die Torejagd munter weiter. Der Rückraumspieler erhielt eine erneute Einladung zur litauischen Nationalmannschaft. Die Auswahl seines Heimatlandes trifft sich am zweiten Weihnachtsfeiertag zu einem Kurztrainingslager in Utena: Anschließend reist dasTeam zum Vier-Länder-Turnier nach Lettland (28.-30.12.).

Litauen trifft Mitte März in der zweiten Phase der europäischen Qualifikation für die Weltmeisterschaften 2025 auf Finnland.

 

Die Handball-WM wird vom 8. bis 26. Januar in Kroatien, Dänemark undNorwegen ausgetragen.

David Mamporia ist ab Neujahr international gefordert. Der 22-Jährige erhielt eine Einladung für die estnische Nationalmannschaft, die vom 1. bis 10. Januar einen Trainingslehrgang absolviert.  Die Esten, die sich in der ersten Runde gegen Lettland durchgesetzt hatten, treffen Mitte März in derWM-Qualifikation auf die Ukraine. 

32:21 gegen TSV Burgdorf II – Empor feiert im letzten Spiel des Jahres Auswärtssieg

Die Handballer des HC Empor Rostock haben das Handballjahr mit einem Auswärtssieg beendet. Das Team von Trainer Nicolaj Andersson setzte sich am Sonnabend bei der zweiten Mannschaft des TSV Burgdorf mit 32:21 (14:10) durch und überwintert als Spitzenreiter der 3. Liga (Staffel Nord-Ost). Empor hat zum Hinrunden-Abschluss fünf Punkte Vorsprung auf den Tabellendritten TSV Altenholz, der das Verfolgerduell gegen MTV Braunschweig mit 31:32 verlor.

Der HCE, der auf Rechtsaußen Matheus Costa Dias (Fingerverletzung) verzichten musste,  begann konzentriert. Die Abwehr stand sicher. Vorne wurden die Chancen resolut genutzt. Die Gäste führten nach 13 Minuten 10:3. Die Burgdorfer konnten den Rückstand mehrfach auf drei Tore verkürzen, doch nach dem 18:15 (38.) zogen die Norddeutschen auf und davon. Martin Kaergaard Pedersen (2), Richard Lößner und André Meuser erhöhten auf 22:15 (44.).

Empor ließ auch in der Folgezeit nicht locker und verbuchte einen souveränen Erfolg. Das war genau die erhoffte Antwort auf die zuvor erlittene 26:30-Heimniederlage gegen den SC DHfK Leipzig.

„Die Abwehr hat es besser gemacht als eine Woche zuvor“, konstatierte Trainer Nicolaj Andersson zufrieden. Im Angriff habe das nach der Pause praktizierte System mit dem siebten Feldspieler für mehr Ruhe gesorgt, meinte der Däne. „Die Jungs waren viel konsequenter – sowohl vorne als auch hinten.“

Empor genießt jetzt die Weihnachtspause. Die Rückrunde startet am 20. Januar mit einem Auswärtsspiel in Altenholz. Acht Tage später ist der TSV Anderten in Rostock zu Gast. „Wir müssen zehn Prozent schärfer spielen, weil die Rückrunde schwieriger wird“, fordert Andersson.

Aufstellungen

TSV Burgdorf II: Preußner, Andresen – Brandt, Kurok, Unger 1, Gautzsch 1, Zink 2, Lutze 2, Chmielewski 4, Weber 4, Wollny 2/2, Rodriguez 1, Heidermann, Maelecke 3, Rohrweber 1, Pietsch.

Empor: Wetzel, Kominek 2 – Meuser 3, Aukstikalnis 2, Mamporia 2, Kaergaard Pedersen 7, D. Mehler 3, Schnurpel, J. Schmidt 5/4, A. Schütze 3, Funke, Pechstein, Lößner 5.

7m:                     3/2 - 5/4  
2 Minuten:         4:3

Zuschauer:         150
Schiedsrichter: Sven Levermann und Christian Rietenberg

Zeitnehmerin:   Doreen Männich

Sekretär:            Hans-Jürgen Lübbers

Empor will im letzten Spiel des Jahres zurück in die Erfolgsspur

Es ist das letzte Spiel des Jahres. Die Handballer des HC Empor Rostock sind zum Hinrunden-Abschluss am Sonnabend beim Tabellen-15. TSV Burgdorf II (Anwurf 19 Uhr) gefordert und wollen als Spitzenreiter der 3. Liga überwintern.

Dafür ist ein Sieg bei den abstiegsbedrohten Niedersachsen nötig. Der HCE ist gewarnt. Die Bundesliga-Reserven sind mit talentierten Spielern bestückt, die sich für höhere Aufgaben empfehlen möchten und können befreit aufspielen. Das war nicht erst am vergangenen Wochenende gegen die zweite Mannschaft des SC DHfK Leipzig II zu sehen.

Nun will Empor zurück in die Erfolgsspur. „Wir konzentrieren uns auf das nächste Spiel, insbesondere, weil Hannover eine junge Mannschaft ist, die in der Regel gut gegen Spitzenteams der Tabelle spielt. Wir bereiten uns sowohl auf jeden Spieler als auch auf die Mannschaft vor. Der Versuch, die beste Lösung zu finden, um den Gegner zu knacken, ist das gemeinsame Ziel unseres Teams“, sagt Romas Aukstikalnis.

Mitgliederversammlung beschließt neue Beitragsordnung

Am 11.12.2023 fand unsere diesjährige Mitgliederversammlung statt.

Im gut besuchten VIP Raum der Fiete Reder Halle wurde das zurückliegende Jahr in den Berichten des Vorstandes, Finanzvorstandes, Kassenprüfer, Aufsichtsrat und Ältestenrat betrachtet und ein Ausblick in die laufende Saison gegeben. Der Vorstand wurde entlastet und die Wahl der Kassenprüfer erfolgte einstimmig. Die avisierte Änderung der Beitragsordnung wurde nach einer angeregten Diskussion mit großer Mehrheit beschlossen.

Bei Rückkehr nach Marienehe: Empor kassiert erste Saisonniederlage

Die Handballer des HC Empor Rostock haben ausgerechnet im letzten Heimspiel des Jahres ihre erste Niederlage kassiert. Das Team von Trainer Nicolaj Andersson zog am Sonntag gegen die zweite Mannschaft des SC DHfK Leipzig II mit 26:30 (13:14) den Kürzeren, bleibt aber Spitzenreiter der 3. Liga (Staffel Nord-Ost).

Die Vorzeichen für einen stimmungsvollen Handball-Nachmittag waren gut. Zum ersten Mal nach über 15 Jahren bestritt Empors Erste wieder ein Pflichtspiel in der Fiete-Reder-Sporthalle. Der Aufwand für die Rückkehr in die altehrwürdige Halle war groß. Es wurden LED-Banden installiert, der VIP-Bereich in Nähe des Spielfeldes errichtet und zusätzliche Sitzreihen hinter den Toren aufgestellt. „Vom Drumherum war es so, wie wir es erhofft hatten. Es hat alles gut funktioniert“, resümierte Empor-Geschäftsführer Martin Murawski.

Nur der sportliche Auftritt passte nicht ins Bild. Die Rostocker fanden von Anfang an nicht ins Spiel und geriet früh mit 4:8 in Rückstand. Der HCE schaffte den Anschluss und drehte nach der Pause mit einem 3:0-Lauf das Spiel – 16:14. Die Zwei-Tore-Führung hatte auch elf Minuten vor dem Abpfiff noch Bestand (24:22). Doch dann lief fast nichts mehr in den Reihen der Rostocker, die reihenweise an SC-Torhüter Luca Hopfmann scheiterten und die in der Abwehr keinen Zugriff auf die unbekümmert aufspielenden Leipziger bekamen. Folgerichtig jubelten nach dem Schlusspfiff die Gäste.

„Vielleicht ist das Spiel ein Warnzeichen“, meinte Martin Murawski. „Wir können es nächsten Sonnabend bei Burgdorf II wieder gutmachen“, fügte er hinzu. Trainer Nicolaj Andersson versprach: „Das wird nicht noch einmal passieren, dass wir so ein Ding abliefern.“

Aufstellungen

Empor: Wetzel, Kominek – Costa Dias 3/2, Meuser 4, Aukstikalnis 4, Mamporia 3, Kaergaard Pedersen, D. Mehler 6, J. Schmidt 3, Steinberg, A. Schütze, Horlitz, Pechstein 3, Lößner.

DHfK II: Klein, Schuhmann – Hopfmann 7, Uhlig, Häcker 2, Bertl, Zimmermann, Hönicke 11/6, Adam 5, Schmitt 2, Kock 1, Schwock 1, Schuhmann, Martyn, Sova 1.

7m:                     4/2 - 6/6  
2 Minuten:         4:4

Rote Karten:      Uhlig (14.) und Daniel Sova (52.)
Zuschauer:         961
Schiedsrichter: Julian Lauenroth und Arne Surrow
Zeitnehmer:       René Schliereke

Sekretärin:         Lara-Sophie Pogorel

„Handball is coming home“ HC Empor spielt in seinem „Wohnzimmer“ gegen SC DHfK Leipzig II

Drittliga-Spitzenreiter HC Empor Rostock empfängt am Sonntag die Bundesliga-Reserve des SC DHfK Leipzig. Die Partie wird um 16 Uhr in der altehrwürdigen Fiete-Reder-Halle in Marienehe angepfiffen.

Keine Sporthalle in Rostock atmet so viel Geschichte wie dieser Ort. Hier haben Generationen von Spielern seit mehr als 60 Jahren das Einmaleins des Handballs erlernt. Es ist die Trainingsstätte der ersten Männer-Mannschaft und Spielstätte der Nachwuchsteams des Traditionsclubs.

Mehr als 1000 Zuschauer werden erwartet. Sie hoffen auf einen weiteren Erfolg des HCE – es wäre der 13. in Folge.

Für Jan Kominek ist es „ein Spiel wie jedes andere. So läuft auch die Vorbereitung. Wir gehen auf jeden Fall mit Respekt in das Spiel gegen dieses junge Team aus Leipzig. Aber wir kennen unsere Stärken und hoffen, dass wir wieder mit der Unterstützung unserer Fans in unserer geschichtsträchtigen Halle mit einem weiteren Sieg unser Können unter Beweis stellen können."

Die zweiten Mannschaften der Bundesligisten dürfen nicht unterschätzt werden. Die jungen Spieler wollen sich für ihre Profiteams empfehlen.

Vor dem Drittliga-Spiel geht es für die A-Jugend in der Bundesliga-Meisterrunde um wichtige Punkte. Die Mannschaft von Tristan Staat, die mit 2:2 Zählern auf Rang fünf liegt, empfängt um 13 Uhr den punktgleichen Tabellennachbarn TPSG Frisch Auf Göppingen.

Tickets sind ab auf der Geschäftsstelle, Marieneher Straße 4, in 18069 Rostock, und online unter www.hcempor.de erhältlich.

Rückkehr zu den Wurzeln: Empor lädt zum Doppel-Spieltag in die Fiete-Reder-Halle ein

Zurück zu den Wurzeln oder Handball der Zukunft? Beides passt zum bevorstehenden Doppel-Spieltag-Highlight als Weihnachtsspiel und zudem letzte Heimspiel des Jahres 2023.

Nach jahrelanger Pause bestreitet der HC Empor am kommenden Sonntag wieder ein Pflichtspiel in der Fiete-Reder-Halle. Zu Gast ist die Bundesliga-Reserve des SC DHfK Leipzig (Anwurf 16 Uhr). Für den HC Empor ist es der letzte Heimauftritt des Jahres.

Die Halle, die in den 1930er Jahren als Teil der Produktionsstätten der Ernst-Heinkel-Flugzeugwerke errichtet und in der Nachkriegszeit zur Sporthalle umgebaut wurde, ist schon seit Jahren Trainingsdomizil des HCE und Heimspielstätte für die zweite Mannschaft sowie die Nachwuchsteams. 1958 und 1974 wurden in der Halle WM-Partien ausgetragen. In der Saisonvorbereitung bestritt das Team von Trainer Nicolaj Andersson Testspiele gegen die Ligakonkurrenten Oranienburger HC und Stralsunder HV sowie gegen den Zweitligisten EHV Aue. Nun geht es nach langer Pause wieder um Punkte.

Empor rechnet mit knapp 1100 Zuschauern. Die 550 Sitzplätze auf der Haupttribüne sind für Dauerkartenbesitzer reserviert. Sie haben freie Platzwahl. Dazu kommen etwa 160 Stehplätze. Hinter den Toren werden Stuhlreihen mit jeweils weiteren 160 Sitzplätzen aufgebaut, dahinter wird es weitere 160 Stehplätze geben, kündigte HC Empor-Geschäftsführer Martin Murawski an.

„Tickets sind bereits für 13 Euro erhältlich. In allen Karten ist das Kombiticket mit unserem Partner der VVW bereits enthalten, das bietet sich vor allem für die Fiete-Reder-Halle in Marienehe an, die eine gute Anbindung an das ÖPNV-Netz hat“, sagt Murawski. Der frühere Bundesliga-Profi empfiehlt den Handballfans die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, da der Parkplatz vor der Halle am Sonntag sowohl für die A-Jugendpartie als auch für die Partie, der Profimannschaft, um 16Uhr nicht zur Verfügung steht. Für Zuschauer mit einer offiziellen VIP-Parkberechtigung steht die Parkfläche vor der Fiete-Reder-Halle bei Vorlage der Parkberechtigung ab 11Uhr zur Verfügung.

Vor dem Drittliga-Spiel geht es für die A-Jugend in der Bundesliga-Meisterrunde um wichtige Punkte. Die Mannschaft von Tristan Staat, die mit 2:2 Zählern auf Rang fünf liegt, empfängt um 13 Uhr den punktgleichen Tabellennachbarn TPSG Frisch Auf Göppingen. Einlass ist um 12Uhr, der Gastrobereich hat geöffnet. An der Tageskasse können Tickets für beide Partien des HC Empor erworben werden.

Tickets für das A-Jugendbundesliga-Spiel erhaltet ihr am Heimspieltag – 10.12.23 -  ab 12Uhr an der Tageskasse,

Tickets für die Partie der Profis sind ab sofort auf der Geschäftsstelle, Marieneher Straße 4 – 18069 Rostock und online auf www.hcempor.de/ticketshop erhältlich. Eine Tageskasse wird ab 15Uhr geöffnet sein.

37:27 beim HC Burgenland – Empor macht das Dutzend voll

Zwölfter Sieg im 13. Saisonspiel – der Handball-Club Empor Rostock hat das Dutzend voll gemacht. Das Team von Trainer Nicolaj Andersson setzte sich am Sonntag beim HC Burgenland mit 37:27 (18:12) durch und bleibt weiterhin ungeschlagen.

„Es hat sich gelohnt, ins Burgenland zu fahren“, sagte Trainer Nicolaj Andersson. „Alle haben gespielt, viele haben Tore gemacht und gute Leistungen gezeigt. Nicht nur, dass wir zwei Punkte geholt haben, sondern mit der Art und Weise können wir zufrieden sein.“

Der Spitzenreiter begann vor 233 Zuschauern in der Glückauf-Sporthalle Hohenmölsen (Sachsen-Anhalt) konzentriert. Defensiv stark, offensiv effektiv – die Gäste konnten sich früh auf 6:3 (8.) absetzen. Es folgte eine Schrecksekunde. Marc Pechstein, der in der Anfangsphase als vierfacher Torschütze und Passgeber geglänzt hatte, humpelte vom Feld. Noch in der ersten Halbzeit konnte er wieder ins Geschehen eingreifen.

Empor gab auch in der Folgezeit den Ton an. Die Rostocker führten 12:7 und 14:9, doch der HCB kämpfte sich zunächst zurück – 12:14. Mit einem energischen Zwischenspurt zog der HCE bis zur Pause auf 18:12 davon. André Meuser sorgte für die erste Zehn-Tore-Führung – 24:14 (36.). Die Entscheidung.

„Wir hatten uns auf ein hartes Spiel vorbereitet und wollten mit mehr Tempo spielen als beim letzten Mal. Unsere Gegenstöße und das Umkehrspiel hatten Priorität, gemeinsam mit unserer Abwehr“, erklärte Nicolaj Andersson.

Für Empor steht am kommenden Sonntag das letzte Heimspiel des Jahres an. Zu Gast in der Fiete-Reder-Halle ist die Bundesliga-Reserve des SC DHfK Leipzig (Anwurf 16 Uhr). Der HCE rechnet mit knapp 1100 Zuschauern. Tickets sind ab auf der Geschäftsstelle, Marieneher Straße 4, in 18069 Rostock, und online unter www.hcempor.de erhältlich.

Aufstellungen

HC Burgenland: Voigt 1, Perenyi – Remke, Vucetic 9/3, Günther, Gliese 4, Fritzsche, Vagner 2, Popa 4, Berenyi 1, Esche 6, Lukacs, Wellner.

Empor: Wetzel, Kominek – Costa Dias 6/2, Meuser 1, Aukstikalnis 3, Mamporia 2, Kaergaard Pedersen 4, D. Mehler 4, J. Schmidt 5, A. Schütze 2, Prüter, Funke 2, Pechstein 6, Lößner 2.

7m:                     5/3 - 2/2  
2 Minuten:         4:4

Rote Karte:        David Mamporia (51.)
Zuschauer:         233

Schiedsrichter: Robert Mischock und Christopher Riebesam

Zeitnehmer:      René Ohm

Sekretärin:         Virginie Harms

Premiere für den HC Empor: Rostocker treffen zum ersten Mal auf den HC Burgenland

Premiere für den Handball-Club Empor Rostock: Zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte treffen die Ostseestädter auf den HC Burgenland. Die Premieren-Partie wird am Sonntag um 15 Uhr in der Glückauf-Sporthalle Hohenmölsen (Sachsen-Anhalt) angepfiffen.

Für Empor ist es die weiteste Reise der Saison. Das Team von Trainer Nicolaj Andersson wird sich bereits am Sonnabend auf den Weg ins 420 Kilometer entfernte Burgenland machen.

Der Gastgeber ist ein sehr junger Verein. Er wurde 2013 gegründet. Von 2020 bis 2022 spielte die Männer-Sieben bereits in der 3. Liga. In der vergangenen Saison feierte der HCB den Wiederaufstieg.

Empor ist ungeschlagener Spitzenreiter und geht als Favorit in dieses Spiel. Doch Vorsicht: Gerade die Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte haben nichts zu verlieren und können nach zwei Siegen in Folge (33:30 gegen den SC DHfK Leipzig II und 31:28 beim TSV Burgdorf II) befreit aufspielen.

„Wenn wir einhundert Prozent zeigen, ist es schwer, uns zu schlagen. Das wird die Aufgabe“, sagt Nicolaj Andersson. Ähnlich sieht es Linksaußen Jesper Schmidt: „Wir müssen mit voller Bereitschaft in das Spiel gehen und versuchen, an die starken Leistungen aus den ersten Halbzeiten der zurückliegenden Spiele anzuknüpfen. Dann kommt es darauf an, die Schwankungen in der zweiten Halbzeit abzustellen und neben einer starken Abwehr unser Tempospiel zu verbessern. Ich bin mir sicher, dass unser Team mit voller Konzentration und Einsatz um die Punkte kämpfen wird.“

Empor-Fans, aufgepasst! Karten für das letzte Heimspiel und das Topduell gegen Braunschweig ab sofort erhältlich

Aller guten Dinge sind drei. Nach fünf Auftritten in der OSPA-Arena und dem Derby gegen den Stralsunder HV, das in der Stadthalle ausgetragen wurde, spielen die Handballer des HC Empor Rostock am 10. Dezember erstmals in dieser Saison in der Fiete-Reder-Halle. Im letzten Heimspiel des Jahres ist die zweite Mannschaft des SC DHfK Leipzig zu Gast. Die Partie wird um 16 Uhr angepfiffen.


Die Halle, die in den 1930er Jahren als Teil der Produktionsstätten der Ernst-Heinkel-Flugzeugwerke errichtet und in der Nachkriegszeit zur Sporthalle umgebaut wurde, ist schon seit Jahren Trainingsdomizil des HCE. In der Saisonvorbereitung bestritt das Team von Trainer Nicolaj Andersson Testspiele gegen die Ligakonkurrenten Oranienburger HC und Stralsunder HV sowie gegen den Zweitligisten EHV Aue. Nun folgt nach langer Pause das erste Pflichtspiel in der altehrwürdigen Halle, die 1958 und 1974 Austragungsort für WM-Spiele war.


Empor rechnet mit knapp 1100 Zuschauern. Auf der Haupttribüne finden 550 Platz. Dazu kommen etwa 160 Stehplätze. Hinter den Toren werden Bank- und Stuhlreihen aufgebaut, dahinter wird es weitere Stehplätze geben, kündigte Empor-Geschäftsführer Martin Murawski an. "Tickets sind bereits für 13€ erhältlich. In allen Karten ist das Kombiticket mit unserem Partner der VVW bereits enthalten, das biete sich vor allem für die Fiete-Reder-Halle in Marienehe an, die eine gute Anbindung an das ÖPNV-Netz hat.", so Murawski weiter.


Für das Top-Spiel am 18. Februar gegen Verfolger MTV Braunschweig zieht Empor wieder in die Stadthalle um.

Tickets für beide Partien sind ab sofort auf der Geschäftsstelle Marieneher Straße 4 - 18069 Rostock und Online unter www.hcempor.de erhältlich.


*Hinweis zum Spieltag am 10.12.23 gegen den SC DHfK Leipzig II:*

Dauerkarten haben auch für das Spiel in Marienehe Gültigkeit, diese haben auf der Haupttribüne der Fiete-Reder-Halle freie Platzwahl.

Mitgliederversammlung HC Empor Rostock

Sehr geehrtes Mitglied,

wir laden Sie recht herzlich zur Mitgliederversammlung des HC Empor Rostock e.V. am 11.12.2023 um 19:30 Uhr ein.

Anliegend finden Sie die Einladung und die Tagesordnung zur Mitgliederversammlung sowie den Entwurf zur Änderung der Beitragsordnung. Außerdem beigefügt die aktuelle Beitragsordnung.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme

Sieg im Derby: Empor bezwingt den Stralsunder HV mit 31:26

Die Handballer des HC Empor Rostock haben ihre Erfolgsserie ausgebaut. Der Drittliga-Spitzenreiter gewann das Derby am Freitagabend gegen den Stralsunder HV mit 31:26 (17:9) und feierte damit den elften Saisonsieg in Folge.  

2250 Zuschauer in der ausverkauften Stadthalle sahen ein Duell mit zwei verschiedenen Halbzeiten. Empor war im ersten Durchgang das klar überlegene Team. In Unterzahl brachte Dennis Mehler, der seinen Vertrag wenige Tagen zuvor bis 2026 verlängert hatte, die Gastgeber erstmals in Führung – 4:3. Aufbauend auf eine starke 6:0-Abwehr mit einem abermals glänzend aufgelegten Torhüter Robert Wetzel dahinter, schalteten die Rostocker den Turbo ein. Mit einem 4:0-Lauf erhöhten sie auf 8:3 (14.).

Acht Minuten später war die Partie für Dennis Mehler beendet. Der 2,05 Meter lange Kreisläufer sah nach einem Foul an Jonas Wark die Rote Karte. Für ihn sprang Martin Kaergaard Pedersen in die Bresche. Der Däne war nicht zu stoppen und avancierte mit acht Treffern zum erfolgreichsten Derby-Torschützen.

Ob offensive 3:3-Deckung oder das System mit dem siebten Feldspieler – SHV-Coach Steffen Fischer versuchte alles, um die Rostocker den Wind aus den Segeln zu nehmen. Die Gäste konnten den Acht-Tore-Pausenrückstand halbieren (16:20 und 17:21). Das lag auch daran, dass Empor in dieser Phase einige Möglichkeiten liegen ließ.

Die Rostocker fingen sich wieder und setzten sich mit einem kleinen Zwischenspurt auf 24:17 ab. Maßgeblichen Anteil daran hatte Robert Wetzel. Der Keeper entschärfte zwölf Würfe – zwei mehr als Paul Uhl und Jona Brüggmann auf SHV-Seite.

„In der ersten Halbzeit haben wir es richtig stark gemacht. Danach haben wir den Rhythmus verloren“, resümierte Empor-Trainer Nicolaj Andersson. Das ist aber nicht schlimm, meinte der Däne. „Wichtig war, dass wir die Stralsunder nicht näher als auf vier Tore herankommen lassen.“

Aufstellungen

Empor: Wetzel, Kominek, Malchow – Costa Dias 2, Meuser 2, Aukstikalnis 2, Mamporia 2, Kaergaard Pedersen 8, D. Mehler 1, J. Schmidt 6/4, A. Schütze 4, Prüter 2, Funke 1, Pechstein, Lößner 1.

Stralsunder HV: Uhl, Brüggmann – Scheminski 2, Haasmann 4, Schröter, Serafimovics, Sagij, Brandt 3, Pachmann 2, Chernakov, Skroblien 4, von Troil 3, Schulz 1/1, Wark 2, Berger 5.

7m:                     4/4 - 3/1  
2 Minuten:         3:4

Rote Karte:        Dennis Mehler (22.)
Zuschauer:         2250

Schiedsrichter: Jonas Dieckmann und Mirco Drews

Zeitnehmerin:   Brigitte Franz

Sekretär:            Andreas Sarakewitz

„Empor gehört in die zweite Liga“

Kreisläufer Dennis Mehler (23) hat seinen Vertrag vorzeitig bis 2026 verlängert

Dennis, du hast deinen Vertrag vorzeitig bis 2026 verlängert, obwohl noch gar nicht feststeht, in welcher Liga Empor in der nächsten Saison spielt. Was waren die Beweggründe für die frühe Entscheidung?

Dennis Mehler: Es ist eine tolle Mannschaft. Ich kenne viele Jungs aus den vergangenen Jahren. Ein paar Neue sind dazugekommen. Es macht sehr viel Spaß mit allen zusammen. Ich habe jetzt eine größere Verantwortung, was die Abwehrarbeit angeht und auch immer mehr im Angriff. Das war auch ein ausschlaggebender Punkt. Ich wollte auf lange Sicht nicht nur Abwehr spielen, sondern auch im Angriff. Der Trainer gibt mir das Vertrauen, dass ich eine sehr große Rolle übernehmen soll – nicht nur während des Spiels, sondern auch abseits des Feldes. Das Gesamtpaket hat mir die Entscheidung leicht gemacht.

Du bist 2016 vom SV Fortuna 50 Neubrandenburg nach Rostock gekommen. 2026 steht ein kleines Jubiläum an – zehn Jahre Empor. Eine ungewöhnlich lange Zeit im Profisport, oder?

Als ich gekommen bin, habe ich ja noch in der Jugend gespielt. Mein erstes Spiel im Männerbereich habe ich im Januar 2018 bestritten. Ich bin damals zu Empor gewechselt mit dem Ziel, Profi-Handballer zu werden und in der zweiten Liga zu spielen. Das durfte ich hier bereits erleben. Das sind Dinge, die einem ans Herz wachsen. Der Verein gehört in die zweite Liga. Wenn man auf die Historie schaut, sogar noch höher. Diese Ziele mit dem Verein zu erreichen, wäre sehr toll. Die gesamte Mannschaft hat den Aufstieg fest im Blick. Das spürt man. Und dann macht es deutlich mehr Spaß.

Du warst in den zurückliegenden Spielzeiten eher als Abwehrstratege bekannt. Unter Trainer Nicolaj Andersson bekommst du auch im Angriff längere Einsatzzeiten. Wie fühlst du dich in der neuen Rolle?

Ich habe natürlich immer noch ein, zwei Stellschrauben, an denen ich arbeiten muss. Da ich in den vergangenen sechs Jahren kaum im Angriff gespielt habe, ist es mir noch nicht so in Fleisch und Blut übergegangen wie das Abwehrspiel. Aber es macht sehr viel Spaß, genauso viel wie in der Abwehr.

Empor ist Spitzenreiter. Braunschweig und Altenholz folgen mit je drei Punkten Rückstand. Werden die drei Mannschaften die zwei Teilnehmer an der Aufstiegsrunde unter sich ausmachen?

Die drei Mannschaften sind die Favoriten. Ich würde auch Oranienburg dazu zählen. Es ist nicht leicht, gegen Oranienburg zu gewinnen. Überhaupt gibt es einige Stolpersteine in der Liga. Wenn man seine maximale Leistung nicht abruft, kann man auch schnell mal ein Spiel verlieren.

Wie schwer ist es, Woche für Woche Leistung abzurufen, um keine böse Überraschung zu erleben?

Kleine Hoch und Tiefs hat man während eines Spiels immer mal, auch fünf Minuten, in denen man das Tor vielleicht nicht trifft. Dann suchen wir zu schnell den Abschluss oder wollen zu viel. In solchen Situationen müssen wir deutlich cleverer spielen. Am vergangenen Wochenende hatten wir bei der HSG Eider Harde in der 48. Minute sechs Tore Vorsprung. Fünf Minuten später führten wir nur noch mit zwei Toren. Da haben wir nicht konsequent genug gespielt und nicht das umgesetzt, was wir wollten. Wir haben einfache Gegentore bekommen, weil der Gegner Tempogegenstöße laufen konnte oder wir in der Abwehr nicht sortiert waren. In der Aufstiegsrunde dürfen wir uns solche Phasen nicht erlauben. Da treffen wir auf Top-Mannschaften, die unsere Fehler bestrafen würden.

Freitag ist der Stralsunder HV zu Gast. Ein Derby in der Stadthalle. Das ist für euch ein Highlight-Spiel, oder?

Auf jeden Fall! Für uns ist es das erste Saisonspiel in der Stadthalle. Stralsund ist ein starker Gegner, der nicht einfach zu bespielen ist. Derbys haben ihre eigenen Gesetze. Wir müssen wieder alles reinhauen und schauen, dass am Ende für uns die zwei Punkte herausspringen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir gewinnen werden, aber auch das Spiel muss erst mal gespielt werden.

Derby-Zeit in der Rostocker Stadthalle: Empor empfängt den Stralsunder HV

Am Freitag um 19 Uhr empfängt Drittliga-Spitzenreiter HC Empor Rostock den Tabellenzehnten Stralsunder HV. Für das Team von Trainer Nicolaj Andersson ist es das erste Saisonspiel in der Stadthalle.

Das Derby war in der Vergangenheit immer von Emotionen und Leidenschaft geprägt. Natürlich geht der ungeschlagene Gastgeber, der seine Serie von zehn Siegen in Folge weiter ausbauen möchte, am OSPA-Spieltag als Favorit in die Partie. Aber Derbys haben bekanntlich ihre eigenen Gesetze.

Der Stralsunder HV steht im gesicherten Mittelfeld und reist mit der Empfehlung von zwei Siegen an. Drei seiner zehn Punkte erkämpfte der SHV in der Fremde – 24:24 bei der SG Hamburg-Nord und 30:28 gegen die zweite Mannschaft der SC DHfK Leipzig. Sicherlich werden auch viele Gästefans das Duell live verfolgen, liegen doch nur 80 Kilometer zwischen beiden Hansestädten.

HCE-Kapitän Robert Wetzel, der sich seit Wochen in einer glänzenden Verfassung befindet und der mit seinen Paraden der Mannschaft Sicherheit und Stabilität verleiht, „freut sich auf dieses Derby ganz besonders. Dafür werden ganz sicher bei allen Spielern ein paar Prozent mehr freigesetzt.  Wir freuen uns auf die Stimmung in der Stadthalle, und mit unseren bisherigen Leistungen sehen wir das auch als Belohnung“. Der Schlussmann erwartet „ein kampfbetontes Spiel mit viel Engagement auf beiden Seiten. Die Stralsunder sind immer ein unbequemer Gegner. Wir wollen unserem tollen Anhang natürlich ein gutes Spiel mit einem Sieg und den nächsten zwei Punkten liefern“.

Vertrag bis 2026: Kreisläufer Dennis Mehler bleibt dem HC Empor treu

Eine weitere Vertragsverlängerung ist perfekt. Der Handball-Club Empor Rostock hat, neben den Vertrag von Kapitän Robert Wetzel, nun auch den zum Saisonende auslaufenden Kontrakt von Dennis Mehler vorzeitig um zwei Jahre bis zum 30. Juni 2026 verlängert. Der Vertrag besitzt Gültigkeit für die 3. und 2. Liga.

„Für uns ist das eine super Sache. Mit Dennis bleibt ein Spieler, in dessen Entwicklung wir investiert haben und der es uns mit Leistung zurückzahlt“, erklärte Empor-Geschäftsführer Martin Murawski. Mehler sei eine Identifikationsfigur, die mit dem Verein schon Höhen und Tiefen erlebt hat. Die Vertragsverlängerung zeige, „dass er an unseren Weg glaubt“, sagte Murawski.

Auch Trainer Nicolaj Andersson freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem 23 Jahre alten Kreisläufer. „Dennis ist ein unheimlich wichtiger Spieler für uns, weil er in der Abwehr eine große Rolle spielt und sich vorne am Kreis richtig gut weiterentwickelt hat“, sagte der Däne. Mehler sei ein wichtiger Mann – auch mit Blick auf den anvisierten Aufstieg in die 2. Bundesliga. „Wenn wir später hoffentlich eine Stufe höher spielen, brauchen wir seine Qualitäten. Er ist ein starker Spieler, der sein Ding macht und ganz konzentriert arbeitet“, lobt Andersson den 2,05-Meter-Hünen.

Dennis kam im Sommer 2016 zusammen mit seinem Bruder Leon Mehler vom SV Fortuna Neubrandenburg zum HC Empor. Am 14. Januar 2018 feierte er als 17-Jähriger beim 30:24-Heimerfolg über den VfL Fredenbeck sein Debüt in der Männer-Sieben.

„Ich bin damals mit dem Ziel gewechselt, Profi-Handballer zu werden und in der zweiten Liga zu spielen. Das durfte ich hier bereits erleben. Das sind Dinge, die einem ans Herz wachsen“, sagte Dennis Mehler, der 2021 mit Empor den Aufstieg in die 2. Bundesliga feierte. „Der Verein gehört in die zweite Liga. Wenn man auf die Historie schaut, sogar noch höher. Diese Ziele mit dem Verein zu erreichen, wäre sehr toll. Die gesamte Mannschaft hat den Aufstieg fest im Blick. Das spürt man. Und dann macht es deutlich mehr Spaß.“

Dennis Mehler entwickelte sich unter Trainer Till Wiechers zu einem Abwehrstrategen. Der neue Chefcoach Nicolaj Andersson setzt auch auf die Offensivqualitäten des Rechtshänders. Dass er in dieser Saison mehr Spielanteile im Angriff bekommt, sei ein ausschlaggebender Punkt für die Vertragsverlängerung gewesen, sagte Mehler. „Ich wollte auf lange Sicht nicht nur Abwehr spielen, sondern auch im Angriff. Der Trainer gibt mir das Vertrauen, dass ich eine sehr große Rolle übernehmen soll – nicht nur während des Spiels, sondern auch abseits des Feldes. Das Gesamtpaket hat mir die Entscheidung leicht gemacht.“

31:24 bei der HSG Eider Harde ­– Empor feiert zehnten Saisonsieg

Zehnter Sieg im elften Spiel: Die Handballer des HC Empor Rostock haben die Auswärtsaufgabe gegen die HSG Eider Harde erfolgreich gelöst. Das Team von Trainer Nicolaj Andersson behielt am Samstagabend mit 31:24 (16:11) die Oberhand und verteidigte mit nunmehr 21:1 Zählern den Drei-Punkte-Vorsprung auf die Verfolger MTV Braunschweig und TSV Altenholz (je 18:4).

Der Spitzenreiter der 3. Liga (Staffel Nord-Ost) benötigte eine Viertelstunde, um in Tritt zu kommen. Die frühe 4:2-Führung war schnell verspielt. Empor geriet mit 4:5 in Rückstand. Wenig später nahm Nicolaj Andersson die erste Auszeit. Der Däne in Diensten des HCE fand offenbar die richtigen Worte. Die Rostocker konnten sich mit einem 7:1-Lauf auf 11:6 absetzen.

Die Defensive der Gäste stand gut und gefiel auch durch ein schnelles Rückzugsverhalten. Einmal mehr war auch auf Torhüter Robert Wetzel Verlass, der insgesamt 16 Würfe entschärfte. Im Angriff konnte vor allem der achtfache Torschütze David Mamporia überzeugen.

Vor 626 Zuschauern in der Werner-Kuhrt-Halle in Hohn versuchten die Gastgeber, den Favoriten mit dem siebten Feldspieler und verschiedenen Abwehrvarianten aus dem Rhythmus zu bringen. Als die Schleswig-Holsteiner in der Schlussphase zu einer offenen Manndeckung übergingen, wurde es hektisch. Empor verlor kurzzeitig die Linie. Eider Harde verkürzte auf 23:25 und witterte wieder eine Chance. Nicolaj Andersson nahm seine letzte Auszeit und brachte sein Team wie schon in der ersten Hälfte wieder auf Kurs.

„In den Auszeiten ging es darum, die Spieler daran zu erinnern, welche Strategie wir haben und was wir uns vorgenommen haben“, sagte der HCE-Coach. „Ein Lob an die Mannschaft, die es nach den beiden Auszeiten richtig gut umgesetzt hat. Darüber freue ich mich“, fügte er hinzu.

Mit dem Sieg im Rücken geht Empor ins zweite Derby der Saison. Am Freitag, dem 24. November, ist der Stralsunder HV zu Gast in der Rostocker Stadthalle. Der Anwurf erfolgt um 19 Uhr. Eintrittskarten für den OSPA-Spieltag sind online unter hcempor.de/ticketshop und an der Vorverkaufskasse der Stadthalle Rostock erhältlich.

Aufstellungen

HSG Eider Harde: Schmidt, Ataman – Suhr, Glumm 3, J. Oettershagen, Hamann 6/5, Hartwich 2, Ketelsen, Dau, Schneider 1, Kock, H. Oettershagen 2, Bies 4, Heckel 5, Rohwer 1.

Empor: Wetzel, Kominek, Malchow – Costa-Dias, Meuser 3, Aukstikalnis, Mamporia 8, Kaergaard Pedersen 2, D. Mehler, Schnurpel, Schmidt 8/6, Schütze 4, Funke 2, Pechstein 1, Lößner 3.

7m:                 6/5 - 7/6  
2 Minuten:     6:6
Zuschauer:    426

Schiedsrichter: Sebastian Ebel und Niklas Krähe

Zeitnehmer/in: Michael Engelland

Sekretär/in: Sönke Marxen

Das dritte Auswärtsspiel in Folge: Empor ist zu Gast bei der HSG Eider Harde

Für die Handballer des HC Empor Rostock steht am Sonnabend das dritte Auswärtsspiel in Folge an. Nach den Erfolgen bei der SG Hamburg-Nord (30:24) und im Derby beim HSV Insel Usedom (33:25) strebt der Drittliga-Spitzenreiter auch beim Tabellensiebten HSG Eider Harde einen Doppelpunktgewinn an. Die Partie wird um 17.45 Uhr in der Werner-Kuhrt-Halle in Hohn (Schleswig-Holstein) angepfiffen.

Doch Vorsicht! Die HSG ist sehr heimstark. Acht der zehn Punkte haben die Schleswig-Holsteiner in eigener Halle erkämpft. Lediglich der MTV Braunschweig konnte mit einem 36:27-Erfolg beide Zähler aus Hohn entführen. Die HSG hat auch in der Offensive seine Qualitäten. Beim 43-28-Kantersieg über Usedom wurde die 40-Tore-Marke geknackt. Zudem dürfte die Truppe durch den ersten Auswärtserfolg (35:26 über Burgdorf II) Selbstvertrauen getankt haben.

Auf die Rostocker Defensive kommt also einiges zu. Alexander Schütze (19), der auf der halbrechten Position schon viele Einsatzzeiten bekommt, geht „optimistisch in die Begegnung. Zurzeit läuft es sehr gut für uns. Wir haben gegen Usedom im Großen und Ganzen ein gutes Spiel gemacht, worauf wir aufbauen wollen. Wir stellen uns auf eine sehr laute Halle ein, in der wir über 60 Minuten ein gutes Spiel machen wollen, um am Ende zu punkten.“

Erfolg im Derby! Empor feiert gegen den HSV Insel Usedom einen 33:25-Start-Ziel-Sieg

Die Handballer des HC Empor Rostock haben das erste Derby der Saison gewonnen. Das Team von Trainer Nicolaj Andersson setzte sich am Samstagabend beim HSV Insel Usedom mit 33:25 (17:14) durch und bleibt damit weiterhin ungeschlagen. 

 

Empor begann hochkonzentriert. Die Abwehr stand kompakt und ließ dem Drittliga-Aufsteiger kaum Raum zur Entfaltung. Dahinter konnte sich Torhüter Robert Wetzel mehrfach auszeichnen. Auch in der Offensive lief es rund. Zehn Angriffe, zehn Tore und eine 10:4-Führung – die Gäste dominierten vor 852 Zuschauern, darunter mehr als 100 Empor-Fans, klar das Geschehen.

 

Den Rostockern sei bewusst gewesen, dass es ein schwieriges Spiel wird, wenn sie das Tabellenschlusslicht unterschätzen, sagte Nicolaj Andersson. „Deswegen lag der Fokus darauf, dass wir mit Feuer und Flamme ins Spiel gehen. Das haben wir geschafft“, konstatierte der HCE-Coach zufrieden. 

 

Die Usedomer stellten ihre Abwehr auf ein offensives 3:2:1-System um und konnten den Rückstand verkürzen. Doch nach dem 19:17(35.) zog Empor das Tempo wieder an. Jesper Schmidt, David Mamporia, Romas Aukstikalnis und Ole Prüter, der den erkrankten Martin Kærgaard Pedersen vertrat, sorgten mit ihren Treffern zum 23:17 (40.) wieder für klare Verhältnisse.

 

Am Ende jubelten die Mannschaft und mehr als 100 HCE-Anhänger über den ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Nicolaj Andersson war begeistert: „Empor zeigt immer wieder, dass die Fankultur richtig stark ist.“ 

Auch mit dem Auftritt seiner Truppe war der Däne zufrieden. „Wir sind in der Abwehrstabil geblieben, haben vorne nur wenige technische Fehler gemacht und uns gute Chancen herausgespielt. Schlussendlich war es ein tolles Spiel. Wir freuen uns über zwei weitere Punkte und sind mit einem guten Bauchgefühl zurück nach Rostock gefahren.“

Empor ist am kommenden Wochenende bei der HSG Eider Harde gefordert, ehe am 24. November das nächste Derby ansteht. Ab19 Uhr ist der Stralsunder HV zu Gast in der Rostocker Stadthalle. Eintrittskarten für den OSPA-Spieltag sind online unter hcempor.de/ticketshop und an der Vorverkaufskasse der Stadthalle Rostock erhältlich.

 

Aufstellungen

HSV Insel Usedom: Hintze, Krynski, Antczak – Glende 2, Schwarz 3, Szakaly 9/4, Fink,Gürgens, Wolski, Obst 2, Städing 2, Nowomiejski, Mucha, Moscinski 4, Olkowski 3.

Empor: Wetzel, Kominek, Malchow –Costa-Dias 4/2, Meuser 6, Aukstikalnis 2, Mamporia 4, D. Mehler 4, Schnurpel,Schmidt 4, Schütze 3, Prüter 2, Funke 2, Pechstein 2, Lößner.

7m:                  4/4- 4/2  
2 Minuten:     4:4
Zuschauer:     852
 
Schiedsrichter: ChristianSchneider und Sascha Siebert

Zeitnehmer/in:Roland Repschläger

Sekretär/in:Annika Franke

 

Das erste Derby der Saison: Empor ist bei Aufsteiger HSV Insel Usedom gefordert

Für die Handballer des HC Empor Rostock steht am Sonnabend das erste Derby der Saison an. Der Spitzenreiter der 3. Liga (Staffel Nord-Ost) ist ab 19 Uhr beim Tabellenschlusslicht HSV Insel Usedom gefordert. 

Von der Papierform her spricht alles für die Rostocker, die ihre Serie von acht Siegen in Folge weiter ausbauen wollen. Aufsteiger Usedom wartet indes auf den ersten Heimerfolg. Den bislang einzigen Sieg erkämpfte der HSV beim TSV Anderten (32:31). In der Ahlbecker Pommernhalle gab es gegen Bernburg und Oranienburg Punkteteilungen. Beide Spiele endeten 27:27. Vor allem das Ergebnis gegen den Tabellenvierten Oranienburg sollte für Empor eine Warnung sein. 

Derbys haben ohnehin eigene Gesetze. Der Aufsteiger hat nichts zu verlieren, kann befreit aufspielen und brennt auf einen Überraschungserfolg. HSV-Trainer Uwe Kalski, der beim HCE seine sportliche Entwicklung bis in die erste Männermannschaft genommen hat, wird sein Team bestens einstellen.

Empor kann sich auch in Ahlbeck auf lautstarke Unterstützung freuen. Mehr als 100 HCE-Fans werden ihr Team unterstützen. 

Die Rostocker können selbstbewusst antreten. Trotz einiger Ausfälle konnte der Kader in den zurückliegenden Wochen immer wieder seine Qualität unter Beweis stellen. Mit Kreisläufer Martin Kærgaard-Pedersen ist ein Führungsspieler zu Saisonbeginn gekommen. Der 29 Jahre alte Däne fühlt sich in Rostock wohl und hat mit seiner Erfahrung und Klasse einen sehr positiven Einfluss auf die Mannschaft. Die Länderspielpause, in der David Mamporia mit Estland in der WM-Qualifikation und Romas Aukstikalnis (Lehrgang in Litauen) international im Einsatz waren, „war gut zum Auftanken für die Mannschaft nach den anstrengenden Wochen“, sagt Kærgaard-Pedersen. „Wir hatten Zeit zum Relaxen und um Energie zutanken, aber jetzt kann es weitergehen.“

Während die Mannschaft in Usedom und eine Woche später bei der HSG Eider Harde gefordert ist, laufen in Rostock bereits die Vorbereitungen für das nächste Derby. Empor zieht für dasDuell am 24. November gegen den Stralsunder HV in die Rostocker Stadthalle um. Der Anwurf erfolgt um 19 Uhr. für das die Ostseesparkasse exklusiver Spieltagspräsentator sein wird. 

„Es wird einiges los sein. Wir planen zwei spezielle Highlights: die #HCEmporVereinsChallenge und den #HCEmporRecruitingDay“, verspricht Empor-Geschäftsführer Martin Murawski. Bei der #HCEmporVereinsChallenge erhalten alle Vereine besondere Konditionen für die Tickets (15 € pro Karte) und die Möglichkeit, mit anderen Clubs um tolle Preise zu wetteifern. Der Sieger darf sich auf eine Trainingseinheit mit den Empor-Coaches Nicolaj Andersson und Tobias Seering, sowie zwei Spielern des HC Empor Rostock freuen. Der zweitplatzierte Verein erhält einen Satz Kempa-Handbälle mit insgesamt zwölf Bällen (je 3 x Größe 0,1, 2 und 3). Für Platz drei gibt es einen Satz Kempa-Trainingsleibchen. 

So könnt ihr an der#HCEmporVereinsChallenge teilnehmen. Einfach eine Mail an info@hcempor.de mit dem Vereinsnamen, einem Ansprechpartner und der Anzahl der Tickets schreiben.

Vor Derby gegen den Stralsunder HV: Empor startet Vereins-Challenge und bietet Chance sich als Einlaufkinder zu bewerben

Am 24. November steigt ein großes Handballfest in der Rostocker Stadthalle. Der Drittliga-Spitzenreiter HC Empor Rostock empfängt um 19 Uhr den Stralsunder HV. Es ist das Duell der aktuell stärksten Handball-Teams aus Mecklenburg-Vorpommern.

#HCEmporVereinsChallenge

Der HCE hofft auf eine volle Halle und lädt die Vereine aus der Region zu einer #HCEmporVereinsChallenge ein. Neben besonderen Konditionen für die Tickets (15 € pro Karte) erhalten alle Clubs zum Derby gegen den SHV die Möglichkeit, mit anderen Vereinen, um tolle Preise zu wetteifern.

Das sind die Preise:

- 1. Platz: Eine Trainingseinheit mit den Empor-Coaches Nicolaj Andersson und Tobias Seering sowie zwei Spielern des HC Empor Rostock

- 2. Platz: Ein Satz Kempa-Handbälle mit insgesamt zwölf Bällen (je 3 x Größe 0, 1, 2 und 3)

- 3. Platz: Ein Satz Kempa-Trainingsleibchen

Das Mitmachen an der #HCEmporVereinsChallenge ist ganz einfach. Es gewinnt der Verein, der die meisten Fans (mindestens 30) zu unserem Heimspiel mobilisiert bekommt.

Sendet eine Mail mit dem Vereinsnamen, einem Ansprechpartner und der Anzahl der gewünschten Tickets an info@hcempor.de. Die Tickets zum Vorzugspreis werden dann an der Abendkasse hinterlegt oder können vorher in der Geschäftsstelle abgeholt werden.

#Einlaufkinder

Außerdem bietet der HC Empor Rostock allen Teams von den Minis bis zur D-Jugend die Möglichkeit, sich als Einlaufkinder zu bewerben.

Ihr wollt dabei sein? Dann schickt uns eine kurze Bewerbung am info@hcempor.de, warum gerade euer Team als Einlaufkinder dabei sein sollte.

Handballfest in der Stadthalle: Empor zieht für Derby gegen Stralsunder HV um

Handballfest in der Stadthalle: Empor zieht für Derby gegen Stralsunder HV um

 

Gute Nachrichten für die Handballfans aus Mecklenburg-Vorpommern. Der HC Empor zieht für das Drittliga-Derby am 24. November gegen den Stralsunder HV in die Rostocker Stadthalle um. Der Anwurf erfolgt um 19 Uhr. 

 

„Wir möchten aus dem Derby-Spieltag ein richtiges Handballfest machen und hoffen daher auf ein großes Zuschauerinteresse. Für die Gästefans wird es einen eigenen Fanblock geben. Ich möchte mich außerordentlich bei der Stadt Rostock und Frau Burmeister von der Stadthalle (inRostock) bedanken, die diesen Termin so spontan ermöglicht haben“, zeigt sich Empor-Geschäftsführer Martin Murawski dankbar. „Es wird einiges los sein, wir planen zwei spezielle Highlights: der #HCEmporVereinsChallenge und dem #HCEmporRecruitingDay. Zu geplanten Aktionen wird es in den kommenden Tagen mehr Infos geben. 

 

Höhepunkt des Tages ist natürlich das Derby. Das Aufeinandertreffen der beiden stärksten Männer-Teams aus Mecklenburg-Vorpommern ist überaus reizvoll. In den Reihen des Stralsunder HV stehen mit Fabian Haasmann und Paul Uhl zwei Spieler, die einst das Empor-Trikot trugen. Finn Scheminski wohnt mit seinem Bruder Matti, der für die HCE-A-Jugend auf Torejagd geht, in einer WG in Rostock.  

 

Dauerkarteninhaber haben ihren regulären Sitzplatzwunsch wie auf ihren Karten für die Stadthalle angegeben. Ticketkäufer, die bereits eine Tageskarte für die OSPA-Arenaerworben haben, werden automatisch in der gleichen Ticketkategorie im Block M der Stadthalle platziert. Die Karten können an der Abendkasse an der Stadthalle gegen die neuen Sitzplatztickets eingetauscht werden. Die Abendkasse öffnet um 17:30 Uhr. Einlass ist wie gewohnt eine Stunde vor dem Anpfiff.

 

Eintrittskarten für das Duell mit dem Stralsunder HV sind ab sofort online unter hcempor.de/ticketshop erhältlich.

 

Wer schon vor dem 24. November Derby-Atmosphäre erleben möchte: Am kommenden Sonnabend (11. November) tritt der HC Empor beim HSV Insel Usedom an und hofft in der Ahlbecker Pommernhalle auf lautstarke Unterstützung. 

30:24 bei der SG Hamburg-Nord – Empor feiert vierten Auswärtssieg

Der Handball-Club Empor Rostock hat seine Spitzenposition in der Staffel Nord-Ost der 3. Liga verteidigt. Das Team von Trainer Nicolaj Andersson behielt am Samstagabend bei der SG Hamburg-Nord mit 30:24 (14:8) die Oberhand und verteidigte damit mit 17:1 Zählern sein Drei-Punkte-Polster auf die Verfolger MTV Braunschweig und TSV Altenholz (je 14:4). 

 

„Wir sind richtig glücklich, dass wir einen weiteren Auswärtssieg verbucht haben, auch wenn nicht alles zu hundert Prozent geklappt hat“, sagte Empor-Trainer Nicolaj Andersson. 

Die Rostocker, bei denen der wiedergenesene Marc Pechstein wieder mitwirken konnte, begannen konzentriert. Die Abwehr stand sicher. Dahinter lief Torhüter Robert Wetzel einmal mehr zu großer Form auf. Der Kapitän entschärfte vier Strafwürfe und weitere Großchancen. Wetzel hatte maßgeblichen Anteil daran, dass sich die Gelb-Blauen mit einem 5:0-Lauf früh auf 10:4 (20.)absetzen konnten.

„Robert war Man oft he Match. Er war wieder richtig stark“, lobte Andersson. „Wir können generell mit unserer Abwehrleistung zufrieden sein. Besonders in der ersten Halbzeit haben wir es den Hamburgern richtig schwer gemacht“, fügte der Coach hinzu.

 

Vor 483 Zuschauern in der Halle Tegelsbarg, darunter mehr als 50Rostocker Fans, überzeugte Empor spielerisch und strahlte von allen Positionen Gefahr aus. Romas Aukstikalnis erzielte das 19:10. Es blieb die einzige Neun-Tore-Führung der Gäste, die wie schon im ersten Durchgang viele Chancen liegen ließen. 

Die Gastgeber verkürzten zweieinhalb Minuten vor dem Abpfiff auf 24:28, doch Robert Wetzel vernagelte erneut seinen Kasten. Vorne machten André Meuser und Romas Aukstikalnis mit ihren Treffern den achten Saisonsieg perfekt. 

 

„Wir waren über sechzig Minuten die bessere Mannschaft, aber wir haben es nicht geschafft, so konsequent zu spielen, als wir die großen Chancen hatten. Wir haben viel liegen gelassen und uns in den Duellen mit den Torhütern ein bisschen schwer getan“,meinte Andersson nach dem vierten Auswärtserfolg. Und weiter: „Zum Glück konnten wir die Hamburger immer auf Abstand halten, so dass es nie so richtig spannend wurde.“

Nach der Länderspiel-Pause ist Empor erneut auswärts gefordert. Die Hansestädter gastieren am 11. November beim Tabellenschlusslicht HSV Insel Usedom (19 Uhr, Pommernhalle Ahlbeck). „Wir werden versuchen, die guten Dinge mitzunehmen“, versprach Nicolaj Andersson.

 

 

Aufstellungen

Hamburg-Nord: Baatz, Rundt – Hillert, Saleh 2/1, Schlemmer, Timarac 7, Kilias 5/2, Höfer, Steen, Evermann 2, Gajate 3, Kaage 1, Auth 1/1,Wendt 2, Hohmann 1, Janoska.

Empor: Wetzel, Malchow – Costa-Dias 3/1, Meuser 4, Aukstikalnis 3,Mamporia 2, Kaergaard Pedersen 4, D. Mehler 1, Schmidt 1, Schütze 2, Funke 3,Pechstein 2, Lößner 5.

7m:                  8/4 - 2/1  
2 Minuten:     0:3
Zuschauer:     483
 
Schiedsrichter: Sven Levermann und Christian Rietenberg

Zeitnehmer/in: Daniela Schröder

Sekretär/in: Maike Schleicher

 

Nach Sieg im Spitzenspiel: Empor bei der SG Hamburg-Nord

Nach dem spektakulären26:25-Erfolg im Handball-Krimi gegen den Oranienburger HC ist der HC EmporRostock am kommenden Wochenende auswärts gefordert. Das in der 3. Liga nochungeschlagene Team von Trainer Nicolaj Andersson (15:1 Punkte) gastiert amSonnabend ab 19 Uhr beim Tabellenelften SG Hamburg-Nord (6:10) SporthalleTegelsbarg Hamburg.

Beide Mannschaften treffenerstmalig aufeinander. Die Hamburger sind 2022 in die 3. Liga aufgestiegen. 

Auch für dieses Spiel gilt für den HCE, den Kontrahenten aufkeinen Fall zu unterschätzen. Vier der sechs Punkte haben die Hamburger vorheimischer Kulisse erkämpft. Gegen den Stralsunder HV (24:24) und die zweiteMannschaft des SC DHfK Leipzig (27:27) spielte die SG unentschieden. Gegen denHSV Insel Usedom verbuchten die Elbestädter einen 36:26-Kantersieg.

Empor wird der in letzter Sekunde erzielte Erfolg überOranienburg weiter beflügeln. Davon ist Rückraumspieler David Mamporiaüberzeugt. „Das Spiel gegen Oranienburg tat uns unheimlich gut. Wir wollen diepositive Energie mitnehmen. Wir wissen nicht viel über unseren nächsten Gegner,aber für uns heißt es immer, einhundert Prozent zu geben und zwei Punkte nachHause zu bringen“, sagte der22-Jährige, der Anfang November mit der Nationalmannschaft Estlands in derQualifikation zur WM 2025 gefordert ist. Die Esten treffen in der ersten Rundeauf Lettland. 

Auch Romas Aukstikalnis erhielt eine Auswahlberufung. DerRückraumspieler wurde ins Trainingslager der litauischen Auswahl eingeladen.

Richard Lößner trifft und Empor jubelt über Sieg im Spitzenspiel

Handball-Krimi mit Happy End. Der HC Empor Rostock hat das Spitzenspielgegen den Oranienburger HC mit 26:25 (13:14) gewonnen und damit seineTabellenführung in der 3. Liga ausgebaut. Das Team von Trainer NicolajAndersson bleibt weiterhin ungeschlagen und hat nun drei Punkte Vorsprung aufdie Verfolger MTV Braunschweig und TSV Altenholz.

 

Die 700 Zuschauer in der ausverkauften Ospa-Arena sahen ein Spiel mitHöhen und Tiefen auf beiden Seiten. 0:2, 8:5, 10:8 und 10:12 waren Zwischenstationen einer hart umkämpften ersten Halbzeit. DerAbnutzungskampf hinterließ Spuren. Romas Aukstikalnis musste Mitte der erstenHälfte sein Trikot wechseln und lief fortan mit der Nummer 19 auf. 

 

Auch nach der Pause rannten die Rostocker zunächst einem Rückstandhinterher – 14:16. Martin Kaergaard Pedersen, Matheus Costa-Dias und RomasAukstikalnis wendeten das Blatt – 17:16(38.). Und es kam noch besser. In Überzahl erhöhte Jesper Schmidtauf 22:19 (47.). 

 

Doch wie schon im ersten Durchgang, konnte Empor den Drei-Tore-Vorsprung nicht behaupten. Die Hausherrenhatten Probleme mit der offensiven Gäste-Deckung. Zudem machten sie sich durchtechnische Fehler und Fehlwürfe das Leben selbst schwer. Hinzu kam, dass sichder Ex-Rostocker Paul Porath im Tor der Oranienburger prächtig steigerte. Daauch Empor-Keeper Robert Wetzel mehrfach glänzend parieren konnte, blieb diePartie spannend bis zum Schluss. 

 

Zehn Sekunden vor Schluss kam Empor in Ballbesitz. Trainer Nicolaj Andersson nahm Torhüter Robert Wetzel vom Feld undbrachte einen weiteren Feldspieler. Das Risiko wurde belohnt. Richard Lößnerkam frei zum Wurf. Der Rechtsaußen traf mit einem Aufsetzer zum26:25-Siegtreffer.

 

„Das war ein total intensives Spiel“, meinte der HCE-Coach. Dann wandteer sich an die Zuschauer. In diesem Spiel hätten lediglich zwei, drei Prozentden Ausschlag über Sieg oder Niederlage gegeben. Das Publikum habe Anteil amErfolg, sagte der Däne: „Es sind meine Punkte, die Punkte der Jungs und eure Punkte.“

 

Sein Oranienburger Kollege Darius Krai resümierte: „Das war einunfassbares Handball-Spiel. Hinten heraus hätte das Spiel in beide Richtungenkippen können.“

 

 

Aufstellungen

Empor: Wetzel, Malchow – Costa Dias 8/4, Meuser 5, Aukstikalnis 3, Mamporia 2, Kærgaard Pedersen 3, D. Mehler 1, Schmidt 1,Steinberg, Schütze 2, Funke, Lößner 1.

Oranienburg: P. Porath, Tredup – Gerndtke 1, A. Krai 2, Böhlke, Barten, Hase 1, Jantzen 8/2, Winkens, Hupfer, Lux 3,Fritz 1, Deperding 5, J. Porath 1, Williams 4, Hartung.

 
7m:                 4/4- 2/2  
2 Minuten:     4:5
Zuschauer:     750
 
Schiedsrichter: Konrad Gimmler und Jannik Rips
Zeitnehmer: Thomas Schweder

Sekretär: Gunnar Kremer

Hallenheft des HC Empor erscheint nur noch digital

Neue Saison, neues Format – die Hallenhefte des HC Empor Rostock erscheinen seit dieser Spielzeit ausschließlich digital. Der Verein habe sich dazu entschieden, „um Aufwand, Ressourcen und Druckkosten zu sparen“, erklärte Empor-Geschäftsführer Martin Murawski. Die früher im A5-Format erschienene Printversion sei nicht mehr zeitgemäß, fügte der frühere Bundesliga-Profi hinzu.

Gut für die Empor-Fans: Die Hallenhefte sind bereits einen Tag vor dem jeweiligen Heimspiel auf der Homepage des Vereins (hcempor.de) unter Downloads abrufbar und werden dort auch archiviert. 
Die Ausgabe umfasst 28 Seiten. Enthalten sind unter anderem Grußwörter, Vor- und Nachberichte, eine Gegnervorstellung sowie Artikel über die Empor-Nachwuchsakademie. Abgerundet wird das Angebot durch Statistiken, Tabellen und den Spielplänen.

Empor im Spitzenspiel gegen Oranienburger HC gefordert

Der HC Empor Rostock ist am Sonntag erneut in einem Spitzenspiel gefordert. Acht Tage nach dem 37:23-Kantersieg über den Tabellensechsten HSG Ostsee N/G erwartet die Sieben von Trainer Nicolaj Andersson den drittplatzierten Oranienburger HC (Anwurf 16 Uhr). Die Ospa-Arena ist schon seit Tagen ausverkauft.

Der bisher ungeschlagene Tabellenführer möchte seine Serie fortsetzen. Aber Vorsicht! Gegen Empor sind alle Gegner besonders motiviert. Der OHC ist gut in die Saison gestartet. Die Brandenburger mussten beim HSV Insel Usedom (27:27) und daheim gegen den TSV Burgdorf II (31:33) ihre einzigen Punktverluste hinnehmen. Danach folgten Siege gegen die SG Hamburg-Nord (36:34) sowie die Bundesliga-Reserven des SC DHfK Leipzig (36:32) und der Füchse Berlin Reinickendorf (34:21).

In den Reihen der Oranienburger stehen vier Spieler, die einst das Empor-Trikot trugen: die Zwillinge Paul und Julius Porath, Robert Barten und Kevin Lux.

„Ich freue mich sehr auf das Wiedersehen, wir hatten in den Nachwuchsteams des HCE eine tolle Zeit“, sagt Empor-Torjäger André Meuser. „Aber der Fokus ist in den sechzig Minuten auf das Spiel gerichtet. Oranienburg ist ein starker Gegner, aber wir sind der Favorit. Es wird ein enges Spiel werden. Mit der tollen Unterstützung unserer Fans wollen wir den nächsten Sieg und zwei Punkte einfahren“, fügt der 2,07 Meter große Linkshänder hinzu.

Empor gewinnt bei der HSG Ostsee und übernimmt Tabellenführung

Der HC Empor Rostock ist neuer Spitzenreiter der 3. Liga. Das Team von Trainer Nicolaj Andersson hat am Samstagabend das Topspiel beim Tabellensechsten HSG Ostsee N/G mit 37:23 (17:10) gewonnen. Dank des bislang höchsten Saisonsieges und des gleichzeitigen Ausrutschers TSV Altenholz (31:31 gegen Burgdorf II) ist Empor nunmehr alleiniger Tabellenführer der Staffel Nord-Ost.

Andersson war mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden. „Wir haben das Tempo bis zum Ende hochgehalten. Das freut mich“, sagte der HCE-Coach.

Die Gäste übernahmen früh das Zepter. Romas Aukstikalnis sorgte mit dem 3:2 (5.) für die erstmalige Führung, die der HCE in der Folgezeit weiter ausbaute.

Die Rostocker, die aus Verletzungs- und Krankheitsgründen auf ihre Stammkräfte Julius Siegler, Marc Pechstein, Leon Mehler und Jan Kominek verzichten mussten, waren in allen Belangen überlegen. Aus einer geschlossenen Mannschaft ragten der achtfache Torschütze Romas Aukstikalnis sowie Kapitän Robert Wetzel heraus.

Mitte der zweiten Halbzeit ließen die Hansestädter mehrere Chancen liegen, so dass die HSG auf 18:24 verkürzen konnte. „Wir sind cool geblieben und haben einfach weitergemacht“, freute sich Andersson.

Mit einem 4:0-Lauf zum 28:18 (50.) machten die Gelb-Blauen vorzeitig alles klar. Die mehr als 80 Rostocker Fans in der Grömitzer Ostholsteinhalle feierten ihr Team. „Die Kulisse war traumhaft. Dafür spielen wir Handball. Die Jungs finden das geil, dass so viele Leute gekommen sind“, sagte der Däne. „Ich hoffe, dass die Fans das Spiel genauso genossen haben wie ich.“

Auf die weiterhin ungeschlagenen Rostocker wartet am kommenden Sonntag bereits das nächste Topspiel. Der Spitzenreiter empfängt den Tabellendritten Oranienburger HC in der Ospa-Arena. Anwurf ist um 16 Uhr.

Aufstellungen

HSG Ostsee: Rost, Folchert, S. Schramm – Gohlke, Nagorsen 6, Möller 1, Barthel 1, Farschchi, Folchert, Mendle, L. Haack 6, M. Schramm 1, J. Haack 2, Kaiser, Baasch 2, Steingrübner 1, Potratz 3.
HC Empor Rostock: Wetzel, Malchow – Costa-Dias 6/2, Meuser 5, Aukstikalnis 8, Mamporia 1, Kaergaard Pedersen 3, D. Mehler, Schmidt 2, Steinberg 3, Schütze 2, Funke 1, Meier 1, Lößner 5.


7m:                 keinen - 2/2  
2 Minuten:     2:5
Zuschauer:     265

Schiedsrichter: Julian Lauenroth und Arne Surrow
Zeitnehmer: Claudia Schacht

Sekretär: Lars Jaeger

David Mamporia und Romas Aukstikalnis stehen vor internationalen Aufgaben

Die Rückraumspieler des HC Empor Rostock wurden für die Nationalmannschaften ihrer Heimatländer berufen. Mamporia ist mit Estland in der Qualifikation zur WM 2025 gefordert. Die Esten treffen in der ersten Runde (1./2. und 4./5. November), an der insgesamt zehn Mannschaften teilnehmen, auf Lettland. Die Gewinner der fünf Partien treffen in der nächsten Phase auf Litauen, die Ukraine und Belgien.

Aukstikalnis erhielt eine Einladung für ein Trainingslager der litauischen Nationalmannschaft, das vom 2. bis 5. November stattfindet.

Die Weltmeisterschaft 2025 findet vom 8. bis 26. Januar in Kroatien, Dänemark und Norwegen statt.

Empor im Spitzenspiel bei der HSG Ostsee N/G gefordert

Nach der unfreiwilligen Spielpause greift der Handball-Club Empor Rostock am Wochenende wieder ins Drittliga-Geschehen ein. Das noch ungeschlagene Team von Trainer Nicolaj Andersson gastiert am Sonnabend bei der HSG Ostsee N/G (18.30 Uhr, Ostholsteinhalle Grömitz).

Es ist das fünfte Duell zwischen Empor und den Schleswig-Holsteinern. Dreimal gewannen die Gelb-Blauen und einmal die HSG. Beim jüngsten Auftritt in Grömitz verbuchten die Rostocker einen 27:19-Erfolg. Der höchste Sieg gelang am 8. September 2019 (38:22).

Für die Schleswig-Holsteiner stehen nach sechs Runden vier Siege (gegen Usedom, SC DHfK Leipzig II, in Bernburg und kampflos gegen Burgdorf II) sowie zwei Niederlagen zu Buche. Zum Saisonauftakt unterlag die Sieben von Coach Nico Kibat beim HC Burgenland (20:24). Am vergangenen Wochenende zogen die Norddeutschen bei der zweiten Vertretung der Füchse Berlin Reinickendorf mit 32:36 den Kürzeren.

Mit 8:4 Punkten belegt die HSG Rang sechs in der Staffel Nord-Ost – mit lediglich drei Punkten Rückstand auf den zweitplatzierten HC Empor. Die Zuschauer dürfen sich also auf ein Spitzenspiel freuen, auch wenn Johann Plate, Geschäftsführer der Spielbetriebsgesellschaft, betont: „Für uns zählt nicht der Tabellenplatz, sondern die Punkte, die wir gegen den Abstieg auf der Habenseite haben.“

Empor strebt im dritten Auswärtsspiel den dritten Sieg an. Rechtsaußen Richard Lößner freut sich auf das Spiel: „Endlich geht es wieder um Punkte. Wir treffen auf eine sehr eingespielte und erfahrene Mannschaft. Darauf bereiten wir uns gut vor, werden selbstbewusst in das Match gehen und wollen natürlich zwei Punkte mit nach Rostock nehmen."

Die Rostocker dürfen sich erneut auf lautstarke Unterstützung von den Rängen freuen. Mehr als 40 Empor-Fans werden in Grömitz erwartet.

Heimspiel gegen Bernburg fällt aus – Empor erhält Punkte am grünen Tisch

Kurzfristige Spielabsage für den HC Empor. Der SV Anhalt Bernburg hat das für Sonntag geplante Gastspiel in Rostock kurzfristig abgesagt. Den Tabellenzwölften aus Sachsen-Anhalt plagen personelle Probleme. Die Partie wird mit 2:0 Punkten und 0:0 Toren für Empor gewertet.

„Das Rückspiel wird damit automatisch zu einem Heimspiel für uns“, erklärte Empor-Geschäftsführer Martin Murawski. Der Termin steht noch nicht fest. Das hänge von den Hallenkapazitäten in Rostock ab, sagte Murawski. Das Rückspiel war für den 2. März 2024 geplant. „Wir werden den neuen Spieltermin rechtzeitig auf unseren Kanälen bekannt geben. Die Eintrittskarten behalten in jedem Fall ihre Gültigkeit“, versicherte der Empor-Geschäftsführer.

Empor will Erfolgsserie gegen Bernburg fortsetzen

Der HC Empor Rostock genießt am kommenden Wochenende erneut Heimrecht.Das Team von Trainer Nicolaj Andersson empfängt am Sonntag um 16 Uhr den Tabellenzwölften SV Anhalt Bernburg in der Ospa-Arena.

Der Tabellen zweite Empor geht als Favorit ins Spiel. Die Entwicklung der zurückliegenden Wochen spricht für die Rostocker. Erstaunlich ist, wie die Ausfälle mehrerer Stammkräfte bislang kompensiert werden konnten. Das spricht für einen guten Kader und den Teamgeist.

Basis des Erfolges war in den vergangenen Spielen die Abwehrleistung. Eine starke Defensive soll auch gegen Bernburg der Schlüssel zum Erfolg werden. „Mit dem SV Anhalt Bernburg treffen wir auf eine angriffsstarke Mannschaft. Wir müssen uns auf unsere Abwehr konzentrieren und diese Leistung über sechzig Minuten abrufen, um zwei weitere Punkte zu holen“, sagt Kreisläufer Dennis Mehler. „Dafür haben wir in dieser Woche hart trainiert und werden wieder alles geben, um unseren tollen Fans den nächsten Heimsieg zu liefern.“

Die Anhalter haben 3:7 Punkte auf dem Konto. Dem 27:27 zum Auftakt beim Aufsteiger HSV Insel Usedom folgten ein Heimsieg über die zweite Mannschaft des TSV Burgdorf (36:33) sowie Niederlagen gegen die Bundesliga-Reserven des SCDHfK Leipzig und der Füchse Berlin (jeweils 30:40) sowie gegen die HSG Ostsee N/G (27:30). 

Empor gewinnt Topspiel gegen Füchse Berlin Reinickendorf II mit 32:25

Der HC Empor Rostock ist neuer Tabellenführer der 3. Liga – zumindest für einen Tag. Das Team von Trainer Nicolaj Andersson hat am Freitagabend das Topspiel gegen die Füchse Berlin Reinickendorf II mit 32:25 (15:15) gewonnen und bleibt in der noch jungen Drittliga-Saison weiterhin ungeschlagen.

Empor musste kurzfristig einen weiteren Ausfall verkraften. André Meuser wurde positiv auf das Corona-Virus getestet und musste ebenso passen wie die Torhüter Leon Mehler (Aufbautraining) und Jan Kominek (Handbruch) sowie Linksaußen Kay Funke (Jochbeinprellung).

Die Gastgeber standen gut in der Abwehr – zumindest im Deckungszentrum. Auf der rechten Seite offenbarten sie Lücken, die von Füchse-Torjäger Marvin Siemer genutzt wurden. Der U-19-Nationalspieler erzielte alle seine zehn Treffer, darunter fünf Strafwürfe, in den ersten 30 Minuten.

Torhüter Robert Wetzel war ein starker Rückhalt. Der HCE führte schnell mit 4:2. Die knapp 700 Zuschauer in der ausverkauften Ospa-Arena waren begeistert. Doch die Hauptstädter blieben bis zur Pause dran und gingen nach dem Wechsel sogar mit 16:15 in Führung.

Der HCE ließ sich davon nicht beeindrucken. Im Gegenteil. Die Abwehr stand fortan noch kompakter. Die Rostocker waren dem Kontrahenten auch individuell überlegen. Jesper Schmidt, Marc Pechstein und Alexander Schütze, die André Meuser glänzend vertraten, sorgten für die erste Drei-Tore-Führung (20:17). Mit einem 4:0-Lauf zogen die Hausherren auf 26:20 (52.) davon und ließen nichts mehr anbrennen.

Trainer Nicolaj Andersson war zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. „Es freut mich, dass wir es geschafft haben, ein paar Dinge zu korrigieren, um noch kompakter zu stehen und wir nur 25 und nicht 30 Gegentore bekommen haben“, sagte der Däne. „Die Spielfreude, die Energie und das Tempo, das die Jungs reinbringen, macht so ein Handball-Spiel zu einem tollen Erlebnis. Ich habe es genossen, anzuschauen, wie die Jungs miteinander agieren und über sechzig Minuten kämpfen. Wir genießen jeden Sieg. Das macht Spaß“, fügte er hinzu.

Empor genießt am kommenden Wochenende erneut Heimrecht. Am 8. Oktober empfangen die Rostocker den SV Anhalt Bernburg in der Ospa-Arena. Anwurf ist um 16 Uhr.

Aufstellungen
HC Empor Rostock: Wetzel, Malchow - Costa-Dias 1, Aukstikalnis 2, Mamporia 7, Kaergaard Pedersen 4, D. Mehler 1, Schnurpel, P. Schmidt, J. Schmidt 7, Steinberg, Schütze 5, Horlitz, Pechstein 4, Lößner 1.

Füchse II: Ona, Grundmann – Jacobs 1, Flathe, Dieffenbacher 4, Zwanzig, Fuhrmann 3, Siemer 10/5, Tempel, Mart 1, Mohr, Kühn 4, Günther 2, Budde, Machner.

Siebenmeter: HCE keinen, Füchse II 5/5.

Strafminuten: HCE 8, Füchse II 2.

7m:                 keinen - 5/5  
2 Minuten:      8:2
Zuschauer:     750 (ausverkauft)

Schiedsrichter: Jan Krüger, Björn Schmidt
Zeitnehmer: Thomas Schweder
Sekretär: Gunnar Kremer

Empor muss im Heimspiel gegen die Füchse Berlin Reinickendorf II auf André Meuser verzichten

Schlechte Nachrichten für den HC Empor: Die Rostocker müssen imDrittliga-Topspiel am Freitag gegen den Tabellenfünften Füchse BerlinReinickendorf II (19 Uhr, Ospa-Arena) auf André Meuser verzichten. Der 2,07Meter große Rückraumspieler, der mit 25 Saisontreffern bislang erfolgreichsterTorschütze seines Teams ist, hat sich mit dem Corona-Virus infiziert. Für ihnrückt Patrick Schmidt aus der zweiten Mannschaft ins Aufgebot. 

Neben Meuser fallen bekanntlich auch die Torhüter Leon Mehler(Aufbautraining) und Jan Komínek (Handbruch) sowie Kay Funke aus. Linksaußen Funke hatte amvergangenen Wochenende im Spiel der A-Jugend-Bundesliga einen Schlag ansJochbein bekommen.

Empor im Topspiel gegen die zweite Mannschaft der Füchse Berlin gefordert

Sechs Tage nach dem Sieg gegen MTV Braunschweig steht für den HC Empor Rostock das nächste Topspiel an. Das Team von Trainer Nicolaj Andersson empfängt am Freitag die Bundesliga-Reserve der Füchse Berlin (19 Uhr, Ospa-Arena).

Während Empor noch ungeschlagen ist und 7:1 Punkte auf dem Konto hat, musste der Tabellenfünfte aus der Hauptstadt bereits eine Niederlage hinnehmen - 33:36 in Magdeburg. Am vergangenen Wochenende verbuchten die Füchse einen 40:30-Auswärtssieg über Bernburg.

Der HCE ist also gewarnt. „Die spielen richtig frisch und schnell. Das ist ein unangenehmer Gegner – ähnlich wie Magdeburg“, urteilt Andersson über den Kontrahenten. Ähnlich sieht es Empor-Geschäftsführer Martin Murawski: „Die Berliner werden laufen ohne Ende. Wir müssen zeigen, dass wir erfahrener sind, cleverer spielen und die bessere Deckung stellen.“

Empor muss weiterhin auf die Torhüter Leon Mehler (im Aufbautraining) und Jan Kominek (Handbruch) verzichten. Auch Kay Funke steht nicht zur Verfügung. Der 18-Jährige hatte am vergangenen Sonntag im Heimspiel der A-Jugend-Bundesliga gegen die SG Hamburg-Nord (30:28) einen Schlag ans Jochbein bekommen. Für ihn rückt Karl Ole Horlitz aus der zweiten Mannschaft ins Aufgebot.

Erleichterung bei Empor: Kay Funke hatte Glück im Unglück

Aufatmen beim HC Empor Rostock. Die Verletzung, die sich Kay Funke am Sonntag im Heimspiel der A-Jugend-Bundesliga gegen die SG Hamburg-Nord (30:28) zugezogen hatte, ist offenbar nicht so schwerwiegend wie zunächst befürchtet. Der 18 Jahre alte Linksaußen hatte Mitte der zweiten Halbzeit bei einem Zweikampf einen Ellbogen ins Gesicht bekommen und wurde in der Klinik untersucht. „Es ist nichts gebrochen“, sagte Empor-Geschäftsführer Martin Murawski.

Auch der Verdacht auf Gehirnerschütterung habe sich nicht bestätigt.

Funke, der noch am selben Abend das Krankenhaus verlassen konnte, fällt vorerst aus. „Wie lange die Ausfallzeit ist, kann man im Moment noch nicht sagen, wir wollen sicher gehen, dass wir nichts verfrüht angehen und Kay seine Regeneration geben die er braucht“, so Martin Murawski weiter. Ob der Jugend-Olympiasieger am Freitagabend im Drittliga-Heimspiel gegen die Füchse Berlin Reinickendorf II (19 Uhr, Ospa-Arena) wieder mitwirken kann, steht daher noch nicht fest.

Empor gewinnt Topspiel bei MTV Braunschweig mit 29:28

Der HC Empor Rostock bleibt in dieser Saison weiterhin ungeschlagen. Das Team von Trainer Nicolaj Andersson setzte sich am Samstagabend beim MTV Braunschweig mit 29:28 (13:14) durch und schob sich damit mit 7:1 Zählern auf Rang zwei hinter dem punktgleichen TSV Altenholz, der den HC Burgenland vor heimischer Kulisse mit 33:30 bezwang.

Empor geriet vor 643 Zuschauern in der Sporthalle Alte Waage früh in Rückstand. 1:5 hieß es nach gut sechs Minuten. Die Gäste, die in der Anfangsphase zwei Siebenmeter vergaben, fanden erst nach dem 2:7 (11.) besser ins Spiel. David Mamporia (2) und André Meuser sorgten für den Anschluss (5:7/16.).

Nach dem 8:11 (22.) nahm Nicolaj Andersson eine Auszeit. Der Coach fand offenbar die richtigen Worte. Marc Pechstein, Kay Funke und Martin Kaergaard Pedersen sorgten mit ihren Treffern für den Ausgleich.

Pechstein brachte die Gäste kurz nach der Pause erstmals in Führung – 15:14. Die Partie verlief lange Zeit ausgeglichen, doch in der Schlussphase gerieten die Rostocker erneut ins Hintertreffen – 22:25 (52.). Empor bewies eine tolle Moral. Die Abwehr stand sicher und ließ den Braunschweigern kaum Raum zur Entfaltung. Torhüter Robert Wetzel parierte mehrere Bälle. Und auch im Angriff lief es wieder rund. Matheus Costa-Dias mit einem verwandelten Strafwurf und ein Doppelpack von Kay Funke sorgten für den 25:25-Ausgleich.

Julius Valentin Bausch brachte die Gastgeber erneut in Führung, doch Empor blieb in der heißen Phase ganz cool. Kaergaard Pedersen traf zweimal vom Kreis. Es folgte ein Ballgewinn in der Abwehr. Den anschließenden Konter verwandelte Richard Lößner zum 28:26. Mamporia traf 20 Sekunden vor dem Abpfiff zum 29:27 – die Entscheidung. Mannschaft und die rund 30 mitgereisten Anhänger jubelten über den zweiten Auswärtssieg.

„Die Fans haben uns in den schwierigen Phasen geholfen“, sagte Trainer Nicolaj Andersson. „Wir freuen uns unheimlich über die zwei Punkte. Das war von Anfang an ein ganz hartes Spiel mit viel Druck vom Gegner und den Fans. Zum Schluss hatten wir die Coolness, das Spiel für uns zu entscheiden“, meinte der Coach.

Aufstellungen
MTV Braunschweig: Mustafa Wendland, Timon Serbest, Niklas Mellmann; Julius Valentin Bausch 2, Jan-Bennet Kanning 4, Lukas Friedhoff, Nikolaos Tzoufras 3, Niklas Mühlenbruch 1, Niklas Wolters 2, Philipp Moritz Krause 1, Jan Mudrow 3, Bela Pieles 7, Marek Siggelkow, Tim Lietz, Tim Janos Otto 5.

HC Empor Rostock: Robert Wetzel, Victor Malchow; Matheus Costa-Dias 2/2, Andre Meuser 6, Romas Aukstikalnis, David Mamporia 6, Martin Kaergaard Pedersen 3, Dennis Mehler, Jesper Schmidt 1, Tom Steinberg, Alexander Schütze 2, Kay Funke 3, Marc Pechstein 3, Richard Lößner 3.


7m:                 1/2 - 2/4  
2 Minuten:      4:4
Zuschauer:     643 (ausverkauft)

Schiedsrichter: Konrad Gimmler, Jannik Rips
Zeitnehmer: Niclas Bosselmann
Sekretär: Dennis Baas   

Harte Nuss in Braunschweig

Am Samstag um 19:30 Uhr trifft der HC Empor in seinem zweiten Auswärtsspiel in der "Alten Waage" auf den MTV Braunschweig.

Für vieleBetrachter der 3. Liga gelten diese beiden Mannschaften als Favoriten auf dieTabellenspitze am Ende der Saison. Insofern ist es für Empor schon zu einem frühen Zeitpunkt der Saison ein weiteres schweres Auswärtsspiel, in derBraunschweig als Favorit anzusehen ist.

Beide Mannschaften trennt aktuell nur ein Punkt und man kann von einem harten Fight ausgehen. DerGastgeber kann auf ein eingespieltes Team mit viel Erfahrung in der 3. Ligaverweisen. Dies wird dadurch unterstrichen, dass in den letzten Jahren die Braunschweiger Dauergast in der Aufstiegsrunde waren und eine gute Rolle gespielt haben. Der MTV Braunschweig hat auch in dieser Saison den Wunsch ins Unterhaus der Bundesliga aufzusteigen. 

Für den Rostocker Torhüter Jan Komínek wäre es eine besondere Begegnung, hat er doch längere Zeit in Braunschweig gespielt und kennt auch das heutige Umfeld noch gut: "Ich erwarte ein schweres Spiel gegen Braunschweig. Die Halle dort hat immer eine ganz besondere Stimmung. Dort hat man es als Gästemannschaft nicht leicht. Die Braunschweiger haben sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt und den Trainer, Volker Mudrow, habe ich aus meiner eigenen Spielzeit sehr positiv in Erinnerung. Er leistet dort seit Jahren sehr gute Arbeit und mit seinem Sohn als neue Verstärkung im Team, wird das eine große Herausforderung für uns werden. Trotzdem fahren wir dort hin, um für unsere nächsten Punkte bis zuletzt zu kämpfen."

Leider hat die Handverletzung vom vergangenen Heimspiel am Sonntag gegen den SC Magdeburg II den Einsatz von Jan Komínek in den nächsten Wochen unmöglich gemacht. 

Der HC Empor hat beim Heimsieg gegen den SC Magdeburg II eine deutliche Verbesserung im Spielgezeigt und kommt den Vorstellungen des Trainers immer näher. So darf man gespannt sein, ob am Samstag in Braunschweig der nächste Erfolg gelingt.

Bitter! Torhüter Jan Kominek fällt mit Handbruch aus

Hiobsbotschaft für den HC Empor Rostock: Torhüter Jan Kominek hat sich am Sonntag im Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des SC Magdeburg (38:33) die rechte Hand gebrochen. Der Unfall passierte kurz vor Schluss bei einer Rettungstat. Kominek spielte weiter und entschärfte noch zwei weitere Würfe. Nach dem Schlusspfiff fuhr er ins Südstadt-Klinikum. Dort wurde ein Bruch an der Wurfhand diagnostiziert. Der 42-Jährige muss sich einer Operation unterziehen und steht dem Verein in den kommenden Wochen nicht zur Verfügung.

Empor-Geschäftsführer Martin Murawski geht von einer zehn- bis zwölfwöchigen Zwangspause aus. „Nach den Verletzungen von Leon Mehler und Julius Siegler ist das für uns ein weiterer Rückschlag. Wir schauen, ob wir eine Lösung hinbekommen. Aber die Suche auf der Torhüterposition ist genauso schwierig wie die nach Rückraumspielern. Jan wird mit hoher Wahrscheinlichkeit, direkt bei unserem Medizinpartner der Südstadtklinik, am Dienstag durch einen Handspezialisten operiert. Mannschaftsarzt Hinnerk Stubbe hat heute dazu alles Nötige in die Wege geleitet“, sagte Murawski.

Empor ist am kommenden Sonnabend im Auswärtsspiel beim MTV Braunschweig gefordert. Wer zusammen mit Kapitän Robert Wetzel das Torhütergespann bildet, soll in den kommenden Tagen geklärt werden.